Versüß‘ dir den Montag: mit Pumpkinbread

…oder auch: Juhu, diese Woche ist Halloween!!!

Ich scheine mir unterbewusst alle Kürbisrezepte für diese eine Woche aufgehoben zu haben, nur um jetzt richtig zuzuschlagen. Und Halloween gibt mir einfach die perfekte Gelegenheit dazu.

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Was es mit mir und Halloween genau auf sich hat, kann ich auch nicht sagen. Aber ich liebe dieses Fest, die Dekoration, die Stimmung…
Einer Freundin habe ich letztens versucht zu erklären: „ich glaube das ist der aus meiner Jugend übrig gebliebene Gruftie in mir“. Und vielleicht ist da was Wahres dran. Also starten wir diese Halloweenwoche doch mal mit einem Schwenk aus meiner Jugend…

Jugendsündenbeichtmodus an: in meiner Teeniezeit war ich ein überzeugtes Gothic Girl. Ihr wisst schon, lange schwarze Röcke, Samt, Spitze und Leder, weißer Puder, schwarze Haare, schwarze Nägel. Düstere Musik, Vampire, Kerzen, gotische Architektur. Das volle Programm.

Immerhin hab ich was Produktives draus gemacht, habe selbst in einer Band gespielt, die für unser junges Alter damals sogar recht erfolgreich war. Außerdem habe ich mich viel mit Kunst beschäftigt und unglaublich viele Kirchen von innen gesehen.

Jugendbeichtmodus aus

Es kann also gut sein, dass meine Vorliebe für Vampirserien a la True Blood oder Vampire Diaries, mein Faible für klassische Kunst und Musik und meine Faszination mit Halloween aus dieser Zeit übrig geblieben sind. Der Rest musste allerdings dem Erwachsenwerden und dem zur-Besinnung-kommen weichen. Zum Glück.

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Zu Halloween darf es allerdings nochmal das volle Klischee sein. Verkleidung, Deko, Gruselfilme und eben Kürbisse.

Das erste Kürbisrezept für diese Woche ist ein Muss, ein Klassiker. Pumpkin Bread.

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Vergleicht man online verschiedene Rezepte für Pumpkin Bread, lässt sich festellen, dass sich alle mehr oder weniger an diese Mengenangaben halten. Da gibt es einfach kein großes Gerede.  Man kann es sowohl für einen Kastenkuchen verwenden, als auch für Muffins. Das Rezept funktioniert, hat sich behauptet und braucht keine Spielereien.

Bis auf die Streusel. Die geben dem Kuchen noch einen kleinen extra-süßen Crunch. Kann man machen, wenn man möchte, muss man aber nicht. Ich mag sie sehr gerne.

Pumpkin Bread

für eine Kastenform oder 12 – 14 Muffins

1 1/2 Cups Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 1/3 Cups Zucker
2 Eier
1 Cup Kürbispüree
1/4 Cup Rapsöl
1/3 Cup Wasser
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat

1. Eine Kastenformen fetten und mehlen, den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. In einer großen Schüssel das Mehl, Salz, Natron und Backpulver mischen.

3. In einer kleineren Schüssel das Rapsöl mit dem Zucker und den Gewürzen mischen. Die Eier dazugeben und mit dem Öl gut vermischen. Dann das Kürbispüree untermischen und zum Schluss das Wasser hinzugießen und alles nochmal gut miteinander verquirlen.

4. Die flüssigen Zutaten zum Mehl geben und mit dem Handrührgerät mischen, bis sich ein glatter Teig ergibt.

5. Den Teig in die Kastenform füllen, nach Wunsch Streusel (Rezept unten) darüber streuen und ca. 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gar ist.

Streusel Topping

1 1/4 Cup Haferflocken
1 EL Mehl
1/3 Cup brauner Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
85 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten

Alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts mischen und mit den Fingern über den Teig bröseln.

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4 thoughts on “Versüß‘ dir den Montag: mit Pumpkinbread

  1. Hmm… klingt sehr gut. Ich bin noch am überlegen, was ich zu Halloween zaubern kann, da mein Freund auch unbedingt in diesem Jahr seine Schnitzkünste präsentieren möchte. Da wird bestimmt viel Kürbispüree vorhanden sein.

    1. Hallo liebe Namensvetterin,

      ich wollte diese Woche noch Kürbislasagne, Kürbisrisotto, Pumpkin Pie und noch einen Kürbiskuchen machen. Vielleicht ist da ja was für dich dabei 🙂

      1. Das klingt alles sehr verlockend. Da muss ich in den nächsten Tagen öfter reinschauen. 🙂 Stimmt es, dass Kürbisrisotto süß schmeckt? Meine Kollegin erwähnte das. Ich habe leider noch nie ein Kürbisrisotto probiert.

        1. Kürbisrisotto an sich ist schon eine herzhafte Speise, wird ja mit Zwiebeln, Brühe und Parmesan zubereitet. Aber der Kürbis an sich (und vor allem die Amarettini, die einfach göttlich sind zum Risotto) machen das ganze schon leicht süßlich. Ich liebe es 🙂

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