Südafrikanischer Abend bei Zwilling

Ab und zu gibt es Mails über die man sich richtig freut.
So war es der Fall, als die Einladung zum Kochevent von Zwilling und der Kochschule Düsseldorf zu einem südafrikanischen Abend in meinem Postfach eintrudelte.
Eventeinladungen sind natürlich immer ein Grund zur Freude, besonders schön sind sie, wenn man zu einem Event wiederholt eingeladen wird.

Ich war also bereits zum zweiten Mal Gast bei einem der Zwilling-Kochevents und wusste dieses Mal: viel Zeit einplanen, eine liebe Freundin mitnehmen und vorher nichts essen. Denn was das Zwilling Team und die Kochschule Düsseldorf da auf die Beine stellen, ist wirklich ein rundum gelungener Abend: eine bunt zusammengewürfelte Runde, köstliches Essen von den Köchen der Kochschule Düsseldorf, gute Weine und Unterhaltungen, die im Laufe des Abends immer lockerer und lustiger werden.

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Zum Thema Südafrika hatte sich die Kochschule Düsseldorf 5 Gänge einfallen lassen. Da stieg beim Lesen und einem ersten Glas Sekt die Vorfreude.

Der Abend begann mit einer Einführung von Shop Managerin Nadine Essing und der Erkenntnis, das wir alle die Marke „Staub“ bislang falsch ausgesprochen haben.
Die ist nämlich nicht verstaubt, eingestaubt oder staubig, nein, sie ist französisch und wird deswegen „Stob“ ausgesprochen.

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Dann ging’s mit der Mais-Erdnussuppe los. Die Mitarbeiterinnen von Zwilling verteilten die kleinen Speisen auf großen Tabletts, so dass es keine heiße Schlacht am kalten Buffet, bzw. an der Küchentheke gab. Auch ein Nachschub oder ein zweiter waren überhaupt kein Problem.

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An den leckeren Weinen konnte man sich frei bedienen. So saß man nie auf dem Trockenen und konnte sich durch verschiedene Weiß- und Rotweine durchprobieren. Es spricht meiner Meinung nach sehr für Zwilling und die Gäste, das dieses System funktioniert hat.

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Weiter ging es mit kleinen Burgern auf Chutney und Bananenbrot. Wir haben vorher etwas gerätselt, wie das Bananenbrot wohl daherkommen würde. Ich kenne Bananenbrot nur in Form eines Kastenkuchen und war sehr gespannt wie das in Kombination mit einem Burger funktionieren würde. Tatsächlich war es aber ein Weißbrot mit Bananenaroma.

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Mein Favorit des Abends: der Fasan. Hier habe ich auch gerne ein zweites Mal zugegriffen. Dazu gab es Milipap. Wir wussten beim Lesen des Menüs noch nicht ganz, was wir davon zu erwarten hatte und waren begeistert. Es handelt sich um einen Maisbrei, der herzhaft und süß gewürzt werden kann.

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Nach dem kulinarischen Höhepunkt verließ mich meine Begleitung zu einer Hip-Hop-Party. Hip-Hop oder Kochen? Ich habe natürlich keine Sekunde nachgedacht und mich einfach unter die anderen Gäste gemischt. Zu fortgeschrittener Stunde fand ich ganz schnell Anschluss am strategisch besten Punkt: direkt neben dem Chefkoch. So konnte man nicht nur bei der Zubereitung zusehen, sondern auch noch ein paar Worte mit ihm wechseln.

Das Curry mit Lamm war der letzte herzhafte Gang und da ich mit dem Fasan schon meinen Liebling gefunden hatte und Curry ohnehin nicht meine Lieblingsspeise ist, habe ich es diesmal bei einer Portion belassen.

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Den Abschluss machte die Crème Brûlée mit Amarula. Amarula ist mir vor einigen Jahren das erste Mal in einem Cocktail begegnet und erinnert stark an Baileys. Für meinen Geschmack hätte der Amarula-Likör in der Crème Brûlée noch deutlicher hervortreten können. Ansonsten war es aber das perfekte Dessert und ein süßer Abschluss für einen genussvollen Abend.

Ich freue mich auf das nächste Event bei Zwilling!

Anmerkung: Diesen Beitrag schreibe ich aus Freude an dem Event und werde dafür nicht von Zwilling gesponsert.

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2 thoughts on “Südafrikanischer Abend bei Zwilling

  1. Wie interessant=) Ich habe ja eine Zeitlang in Afrika gewohnt und bin auch eine Weile durch Südarfika gereist…Milipap ist wirklich die Grundnahrung, allerdings absolut ungewürzt, kein Salz nichts;) Es ist auch sehr trocken und hart, da es mit den Händen gegessen wird;) Bananenbrot gibt es auch recht viel, genauso wie Currys. Eine schöne Idee so ein Abend.
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    1. Dann haben wir wohl die Luxus-Variante des Milipap bekommen 😉
      Ich mag die südafrikanische Küche sehr gerne. Ist wirklich mal etwas, was es hier noch nicht so oft gibt und die Aromen sind fantastisch!

      Liebe Grüße,
      Denise

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