Zucchini-Fritter

Aus der Kategorie schnell & einfach für morgens, mittags oder abends habe ich heute ein Rezept für euch, das eigentlich jeder mag: Zucchini Fritter.

Es sei denn man mag keine Zucchini. Aber dann nimmt man einfach Blumenkohl, Mais, Süßkartoffeln…Fritter gibt es in allen Varianten.

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Fritter, das klingt wie Pommes Frites, ist aber um vielfaches gesünder.
Eine Mischung aus Pancake, Frittata, Omelette und Gemüsburger.
Unendlich einfach, ganz schnell und das Beste: man kann sie mit den Fingern essen. 

Fragt ihr euch manchmal, wie ein bestimmtes Gericht wohl entstanden ist?
Um einige ranken sich ja die wildesten Geschichten, ja Legenden!
Die Tarte Tatin beispielsweise entstand angeblich, weil eine der Schwester Tatin vergessen hat, den Boden einer Apfeltarte in die Form zu geben. Stattdessen legte sie ihn darüber, et voila – Tarte Tatin!

Oder der Kaiserschmarrn, der Legende nach dem österreichischen Kaiser mit den Worten „Was für ein Schmarrn“ (osterreich –> deutsch: was für ein Unfug!) serviert wurde.

Wie die Fritter entstanden sind?
Keine Ahnung. Denn ein wenig ungewöhnlich ist die Idee schon, einfach Eier mit ein bißchen geraspeltem Gemüse zu mischen und zu backen.

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Wahrscheinlich war es die Idee einer verzweifelten Mutter, deren Kind nur Pfannkuchen essen wollte, niemals aber Gemüse. Also verwandelte sie Gemüse in Pfannkuchen.
Das ist ab heute jedenfalls meine Geschichte zur Entstehung der Fritter.

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Ich mag Gemüse auch ohne Pfannkuchen-Aussehen.
Trotzdem sind die kleinen Küchlein ein schneller und leckerer Snack. Man kann sie wunderbar als Lunch-Paket mitnehmen denn sie schmecken auch kalt am nächsten Tag.
Liebe Foodtrend-Verweigerer, ihr mögt nun kurz die Augen verdrehen, liebe figurbewusste Low-Carber, ihr dürft nun kurz jubeln: Low Carb-, Clean-Eating- und Paleo-konform sind sie auch noch!

Ein Rezept dafür vorzustellen neigt schon fast zur Übertreibung, weil sie wirklich so simpel sind. Aber genau darin liegt ja manchmal das Geheimnis.

Zucchini-Fritter

für ca. 5 Fritter (1 Person)

1 große Zucchini
1 Ei
3 EL Quinoa Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz

1. Die Zucchini fein raspeln und in einem Küchentuch gut ausquetschen.

2. Die Zucchiniraspel mit dem Ei, Mehl, Backpulver und Salz verrühren.

3. Einen EL Rapsöl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Pro Fritter etwa einen Esslöffel Fritter-Teig hineingeben und leich plattdrücken. Je nach Größe der Pfanne passen 2 – 3 Fritter gleichzeitig hinein.

4. Von jeder Seite ca. 2 – 3 Minuten braten, bis die Fritter außen leicht braun und innen gar sind.

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4 thoughts on “Zucchini-Fritter

  1. Oh die sehen aber sehr lecker aus. Woher hast du den das Quinoamehl, selber gemahlen? Das Rezept speicher ich direkt=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    1. Das Quinoamehl hab ich aus dem Reformhaus von der Marke Werz. Du kannst aber auch normales Mehl, Dinkel- oder Buchweizenmehl nehmen. Ich mag den nussigen Geschmack vom Quinoamehl sehr gerne.
      Lass es dir schmecken 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  2. Rezept hört sich super lecker an. Auch super, das man es variieren kann mit anderen Gemüsesorten. Aber eine Frage stellt sich mir: ist Quinoa Low Carb geeignet? Und wenn das geeignet ist, wie sieht es mit Amaranth und Buchweizen aus?

    1. Liebe Janina,

      nun das kommt darauf an, wie streng man sich Low Carb ernährt.
      Zunächst einsmal ist Quinoa, Amaranth oder Buchweizen auf jeden Fall die besser Wahl im Vergleich zu „echten“ Getreidesorten wie Weizen oder Dinkel. Der glykämische Index ist niedriger, es lässt den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen und ist viel nahrhafter.

      In diesem Rezept wird es einfach zur Bindung benötigt. Und 3 EL sind nicht so viel, dass man sich wegen der Kohlenhydrate Gedanken machen müsste.

      Man könnte das Quinoa Mehl evtl. durch gemahlene Mandeln ersetzen, dann wird’s noch kohlenhydratärmer 😉

      (ich bin keine Ernährungsberaterin, was ich dir hier schreibe basiert auf eigenen Erfahrungen und Recherchen)

      Liebe Grüße,
      Denise

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