Restaurant-Tip: das Upper Eat Side in München

In München bin ich öfter mal. Ich habe Verwandte dort, allein schon deswegen statte ich der Stadt mehr oder weniger regelmäßig einen Besuch ab und habe mit der Zeit natürlich meine Lieblingsplätze gefunden.

Umso mehr freut es mich, dass mich München dieses Mal ganz neu begeistern konnte.
Ich hatte das Gefühl, dass seit meinem letzten Besuch, der zugegeben ein ganzes Jahr her war, viele neue Shops und Restaurants eröffnet haben. Vielleicht lag es aber auch einfach nur an dem strahlenden Sonnenschein, der die Stadt gleich doppelt so schön werden ließ.

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Wie auch immer, eine meiner Neuentdeckungen möchte ich unbedingt mit euch teilen: Das Restaurant Upper Eat Side in Giesing.

Ich habe ein ganz gutes Händchen dafür, kulinarische Hotspots einer Stadt zu entdecken. Vor allem habe ich jede Menge Spaß daran und recherchiere vor meinem Besuch ausgiebigst nach Geheimtipps und Neuentdeckungen. So stieß ich auf das Upper Eat Side, das gar nicht mal so neu ist, aber doch noch bei vielen Münchnern unbekannt.

Vorab: Ich bin schon recht kritisch, was Restaurants anbelangt. Ich achte auf Details, habe schon viel probiert, will überrascht werden und mich natürlich wohlfühlen. Was soll ich sagen: In allen Punkten 100% für das Upper Eat Side!

Inhaber Jochen Kreppel begrüßt uns selbst voller Euphorie und einer großen Portion bayrischem Charme und erklärt uns das Konzept des Ladens. Kaum haben wir uns gesetzt, steht sensationelles frisches Brot auf dem Tisch. Mit Messer im Holzbrett. Ich mag sowas.

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In aller Ruhe setzen wir uns mit der Karte auseinander.
Man kann etwas von den wöchentlich wechselnden Kleinigkeiten von der Tafel bestellen, die ein bißchen mit Tapas zu vergleichen sind, von der Portionsgröße aber schon einer Vorspeise ähneln. Kosten je 6 € und allein daran kann man sich gut satt essen.
Dann gibt es täglich drei Hauptspeisen, die jeweils für zwei Personen gedacht sind. Zum Beispiel ein Iberico-Karree oder einen ganzen Saibling. Alles regional von Produzenten aus der Umgebung. Toll!

Das alles kann man auch als Menü bestellen. Wir entscheiden uns für das „kleine“ Menü mit Brot und Butter, Gruß aus der Küche, 3 der Kleinigkeiten, Sorbet, Dessert(s), Kaffee und hausgemachtem Gebäck. Alles für 34,- €.

Los ging’s mit einem kalten saure-Gurken-Süppchen. Erfrischend und überraschend.

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Als erste meiner drei Kleinigkeit kam die Tomaten-Gazpacho mit Basilikumbutter und Tomatenfocaccia.
Auch wenn ich nicht oft und gerne Brot esse, von der warmen Focaccia mit Basilikumbutter konnte ich nicht die Finger lassen. Jeden Bissen wert! Der Löffel zur Suppe kam geeist daher. Habe ich bisher noch nicht erlebt!

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Als nächstes hatte ich die krasse Lachsforelle mit Saubohnen. Zugegeben, die Lachsforelle hätte ein kleines bißchen krosser sein können. Im Prinzip aber egal, da ich die Fischhaut sowieso nicht mitesse.

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Begleitet wurde das Ganze übrigens durch einen leckeren Sauvignon Blanc, auf den ich es auch schiebe, dass es vom dritten Gang kein Foto gibt.
Er war allerdings auch nicht so fotogen, dafür aber sehr lecker. Risotto mit Artischockenherzen und vielviel Parmigiano.

Nach einer kleinen Pause ging es  umso fotogener weiter. Dessert Nr. 1 kam in Miniatur-Weißbiergläsern daher und bestand aus einem Beerenkompott mit Topfenschaum.
Göttlich! Davon hätte ich 10 auf Ex wegkippen können.

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Als krönenden Abschluss kam ein warmer Schokobrownie mit Eis und marinierten Beeren. Ein absoluter Glücklichmacher.

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Und für alle, die nach zwei Desserts noch nicht genug hatten, also mich: hausgemachte Cantuccini und Petit Fours zum Espresso.
Serviert in einem kleinen Blumentopf, der mit Erde aus Schokoladenkrümelteig gefüllt war.

Ich frage mich immer noch, ob ich wohl die erste war, die diese Dekoration einfach mitgegessen hat und das Team verdutzt vor dem leeren Blumentopf stand. Wir haben den Topf einfach mit einem guten Trinkgeld gefüllt, denn das hat der aufmerksame aber nicht aufdringliche Service in jedem Fall verdient.

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Gerade eben habe ich mir auf Facebook die aktuelle Karte angesehen.
Am liebsten würde ich sofort wieder hin, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach phänomenal.

 

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One thought on “Restaurant-Tip: das Upper Eat Side in München

  1. Ich wohne in München und dieses Restaurant war mir bis jetzt nicht bekannt. Tausend Dank, dass Du es hier geteilt hast. Ich werde es so bald wie möglich ausprobieren. Die Bilder gefallen mir schon mal sehr gut.

    Ganz liebe Grüße
    Julia

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