„Stadt Land Food“ beim Summer of Supper in Köln

So richtig aktiv schreibe ich an diesem Blog jetzt nur fast ein Jahr. Und für diesen langen Zeitraum kenne ich leider noch relativ wenige andere Blogger persönlich.
Das ändert sich aber erfreulicherweise langsam. Der Supperclub „Stadt Land Food“ beim Summer of Supper war jedenfalls ein fantastisch köstlicher Anlass, um ein paar bekannten Blognamen die passenden Nasen zuzuordnen.

Weniger als eine Woche vorher habe ich vom Summer of Supper erfahren und wusste sofort: das muss mein erster Supperclub werden! Was länge währt, wurde endlich gut und es war definitiv nicht das letzte Mal!

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Zum Dinner luden Sophia von Cucina Piccina und Simone von Pi mal Butter.

Zusammen mit Maja von Moey’s Kitchen, Dorothée von Bushcooks Kitchen, Bianca von Kleine-feine Köstlichkeiten und Nicole von Querbeet – Natürlich kochen nahm ich an dem langen Tisch Platz und freute mich bei einem Glas Fräulein Hu (den ich eventuell nur wegen seines Namens bestellt habe) auf das kommende Menü.

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Als Amuse gab es einen erfrischenden Melonensalat mit Orange, Fenchelcaramel und Schinken. Den karamellisierten Fenchel muss ich mir merken, sehr lecker für den gewissen Crunch.
Richtig los ging es mit der Ajo Blanco, vor der ich zugegeben ein wenig Angst hatte, weil ich Knoblauch nicht gut vertrage. Der Knoblauch war jedoch viel dezenter als angenommen und die geeisten Trauben mit Pistazien perfekt dazu.

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Währenddessen wurde eine angeregte Diskussion um den Wein geführt, der bei den Gästen zwischen spannend, interessant und perfekt zu diesem Gang schwankte.
Weiter ging es mit „Caprese heiß und kalt“. Ein Tomaten-Mozzarella-Arrangement in verschiedenen Farben und Texturen – heiß, kalt, weich und crunchy. Und optisch sowieso ein Hingucker

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Das sind 30 Teller, die ihr da stehen seht. Dreißig.
Ich kann mich nur wiederholen: Respekt!
Ein Dinner für 6 Personen trau ich mir locker zu, einen Supper Club würde ich vielleicht mit 12 starten. Aber 30 ist einfach eine Hausnummer.
Sophia hat mir nach dem Dinner verraten, dass die beiden zwischendurch doch mal ins schwitzen kamen – verständlicherweise! Aber – und so sollte es ja auch in jedem Restaurant sein – davon hat der Gast nichts gemerkt. Mit charmanten Hilfshänden haben wir in genau dem richtigen Tempo Gang nach Gang aufgetischt bekommen.

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Mein Favorit war der Hauptgang, das Sous Vide gegarte Rumpsteak mit schwarzem Kichererbsenpüree und grünem Gemüse. Ich esse ja irgendwie nicht mehr oft Fleisch, umso besser hat mir dieses Stück geschmeckt.

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Den Abschluss machte dann ein Basilikum Panna-Cotta mit Pfeffer-Erdbeeren. Auf Basilikum in Süßspeisen steh ich total und das Panna Cotta trug neben dem Basilikumaroma noch eine schöne Vanillenote in sich.

Nach einigen guten und lustigen Gesprächen über die Herkunft des Rumpsteaks, kulinarische und digitale Festivals gründete ich mit Christina von Feines Gemüse spontan eine Fahrgemeinschaft nach Hause, da sie zufälligerweise in der gleichen Stadt wohnt wie ich.
Genauso übrigens wie Bernd von Chez Uli, bei dem ihr ebenfalls einen Bericht über den Supperclub lesen, genau wie bei Maja und Bettina von Foodina.

Weiter geht’s mit dem Summer of Supper übrigens diesen Freitag und noch bis zum 1.8.
Ein paar Karten gibt es noch….

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