Kleine Rhabarber-Crumbles.
Zum Frühstück, Picknick, Dessert.

Ich hab’s ja gesagt: so lange es rhabarbert, rhabarbert es hier so richtig! 
Heute mal mit einem Rhabarber-Crumble, denn wer diese Saison keinen Rhabarber-Crumble gegessen hat, der hat nicht gelebt. Noch ist Zeit, diesen so simplen, aber so genial leckeren Genuss nachzuholen.
Ruck-Zuck-Rezept gibt’s ganz unten. Für die ungeduldigen, Rhabarber-gehetzten.

rhabarber Crumble

Das Rhabarber-Problem an und für sich ist, dass mir ständig neue Rezept-Ideen kommen.
Jetzt war ich ja gerade ein paar Tage in Wien und habe dort einen sensationellen Salat mit mariniertem Vanille-Rhabarber gegessen.
Aber wann soll ich den jetzt noch machen, fotografieren, bloggen? Wann?
Ach dieser Rhabarber macht mich fertig!
Da fällt mir grad ein: ab wann gibt’s eigentlich Stachelbeeren?

rhabarber crumble glutenfrei

Wie ich jetzt auf Stachelbeeren komme? 
Weil mein Kopf manchmal unnachvollziehbare Gedankensprünge macht. Das kann bei Zeiten ganz schön unangenehm sein, wenn man gerade an Thema A arbeitet, aber die ultimative super-duper Idee für Thema L einen Grand Entrance hinlegt.
Dinge zuende bringen? Klar, kann ich. Später. 
So war es auch mit diesem Rhabarber-Crumble. Er war eigentlich eines der ersten Rezepte, die ich mit Rhabarber gemacht habe. Trotzdem blogge ich ihn erst jetzt. 

kleine rhabarber crumbles

Aber mal zurück zu den Stachelbeeren!
So ganz unsinnig war der Gedankensprung von Rhabarber zu Stachelbeere nämlich gar nicht! Beides irgendwie sauer. Beides nur kurz erhältlich. Und beides so ein Obst bzw. Gemüse, das nicht jeder mag. 
Angeblich ist ja ab Juni Stachelbeersaison. Ich habe aber noch keine gesehen. Wahrscheinlich haben die armen kleinen Dinger auch so unter der bisherigen Kälte gelitten wie ich und reifen erst jetzt langsam warm wohlig zu hübschen kleinen Beeren heran. Macht euch also schon mal auf die Invasion der Stachelbeeren hier auf Foodlovin‘ gefasst. Ich hoffe, ihr mögt Stachelbeeren!

rhabarber crumble mandeln

Und zurück zum Rhabarber!
Zum Thema Crumble muss ich euch nicht mehr viel sagen oder?
Streusel auf Obst (ja, richtig, Gemüse), das ist einfach gut! Das geht fix zum Frühstück, als Kuchen-Ersatz am Nachmittag, als Dessert mit einer Kugel Eis am Abend.
Ein 24h-Food sozusagen.
Und da dieser Crumble voller guter Superfood-Zutaten steckt, können wir ihn auch ganz schamlos rund um die Uhr essen.
Das sollten wir auch, denn wie gesagt, die Rhabarber-Uhr tickt…

Rhabarber-Crumble mit Hirse-Kokos-Streuseln
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Für 4 kleine Auflaufförmchen
  1. 4 Rhabarberstangen
  2. 2 EL Kokosblütenzucker
  3. 50 g Hirseflocken
  4. 50 g Kokosflocken
  5. 50 g gemahlene Mandeln
  6. 50 g Kokosöl
  7. 1 EL Pistazien
  8. 1 dünne Scheibe Ingwer
  9. 1 Vanilleschote
  10. 3 EL Orangensaft
  11. 1/2 TL Orangenblütenwasser
Instructions
  1. 1. Den Rhabarber waschen und in ca. 1 - 2 cm dicke Stücke schneiden. Den Ingwer fein würfeln. Zusammen mit dem Mark der Vanilleschote, dem Orangensaft und Orangenblütenwasser in eine Schüssel geben und gut durchmischen.
  2. 2. Den Kokosblütenzucker, die Hirse- und Kokosflocken, gemahlenen Mandeln und das Kokosöl in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln kneten. Die Pistazien grob hacken und untermischen.
  3. 3. Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Rhabarber auf 4 kleine runde Auflaufförmchen aufteilen und die Streusel darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 15 - 20 Minuten backen, bis die Streusel braun werden und der Rhabarber weich ist.
  4. Entweder warm (am besten mit einer Kugel Eis) genießen oder auskühlen lassen und bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren.
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13 thoughts on “Kleine Rhabarber-Crumbles.
Zum Frühstück, Picknick, Dessert.

  1. Oh wow, sieht dein Rhabarber toll rot aus! Ich liebe Crumble, mit Erdbeeren, Rhabarber, Himbeeren – ach eigentlich ist der immer lecker. Stachelbeeren habe ich bisher ehrlich gesagt noch nie verarbeitet. Hihi. Ich bin also gespannt auf deine Rezepte.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    1. Danke liebe Daniela 😀
      Ich hab Stachelbeeren auch erst durch Zufall letztes Jahr für mich entdeckt und konnte nicht fassen, was ich verpasst habe 😉
      Vielleicht kann ich dich ja auch dafür begeistern 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. Ich esse Stachelbeeren seit meiner Kindheit, da sie in unserem Garten wachsen. (-; Ich finde, dass sie super schmecken, aber sie müssen süß sein. Da unterliegst du einem kleinen Irrtum , wenn du sagst, sie sind auch sauer. Sie sind nur sauer, wenn sie nicht reif sind. (-; Da ich Rharbarber nicht besonders mag freue ich mich jetzt schon auf deine Stachelbeerkreationen! Und: dein Crumble Rezept mit den Hirse -und Kokosflocken klingt besonders gut, das werde ich ausprobieren.

        1. Findest du? Ich finde auch reife Stachelbeeren haben schon eine Restsäure, so wie Rhabarber eben. Aber irgendwie sind sie auch süß und das macht sie so lecker 😀
          Ich kann es kaum abwarten 🙂
          Viel Spaß beim Ausprobieren und lass es dir schmecken!

          Liebe Grüße,
          Denise

          1. Danke!
            Du hast recht, es ist schon auch Fruchtsäure da, vor allem in der Schale, die ich meist bei frischen Beeren nicht so gern gekaut habe und nur das süße Innere genossen habe. (-; Daher war für mich die Erinnerung jetzt erstmal süß. (-; Aber für mich ist das ist nicht mit der Säure vom Rharbarber vergleichbar.

  2. Ich liebe Crumble und Rhabarber, die Kombi ist sicher sensationell, bei mir im Garten gibt es Stachelbeeren, aber irgendwie wollen sie einfach nicht größer werden, naja mal sehen, vielleicht wird es noch etwas und ich kann sie bald ernten!
    Liebe Grüße
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

    1. Oh, wie schön! Stachelbeeren aus dem eigenen Garten, das ist toll! Dann drück ich mal die Daumen, dass sie noch ein bißchen wachsen 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

    1. Mhhh, schöne Assoziation mit dem Knuspern 🙂 Jetzt bekomm ich direkt selbst wieder Appetit 😀

      Liebe Grüße,
      Denise

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