Raspberry Pepper Smash – ein Cocktail für einen Mädelsabend.

Vor ein paar Wochen war ich in Hamburg. Im Gepäck: meine beste Freundin, ein Wochenende, ein Drink, jede Menge gute Musik.
Endlich mal wieder ein bißchen abschalten, ein Wochenende Spaß haben, ein City Trip, ein Mädelswochende, eine Girl’s Night Out. 

himbeer gin cocktail foodlovin

Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen. Haben im Hotel zur spätest möglichen Zeit Eggs Benedict und Pancakes bestellt, waren im Hotelpool schwimmen, spazieren im sonnigen Hamburger Hafen und haben eine kleine Party auf dem Hotelzimmer gefeiert. Allerdings ohne die Minibar anzurühren, denn Foodblogger bleibt Foodblogger und so habe ich uns für das Wochenende die Zutaten für den perfekten Mädelsdrink in den Koffer gepackt: Gin, den neuen Happy Day Himbeer-Rosa Pfeffer*, Limetten und das Crushed Eis gab’s vom Room Service. 

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zutaten für einen himbeer cocktail

zutaten für einen cocktail mit ein und himbeeren

cocktail mit himbeere und pfeffer

Na gut, wir waren noch aus einem anderen Grund in Hamburg.
Wusstet ihr, was mein anderes Hobby, neben dem Kochen und Fotografieren ist?
Naja, Kochen und Fotografieren zählt ja nicht mehr so wirklich als mein Hobby, weil ich es zu meinem Beruf gemacht habe. Mein anderes Hobby ist Musik. War es. Ist es.
Es ist kompliziert. 

Ich habe einige Jahre selbst Musik gemacht. Habe Bass gespielt in einer Goth-Rock-Band. Heute habe ich dafür keine Zeit mehr, aber wann immer eine meiner damaligen (und jetzigen) Lieblingsbands auf Tour ist, schaue ich vorbei.
Meiner zeitweilig hartnäckigen Groupie-Phase habe ich es zu verdanken, dass ich die meisten meiner Lieblings-Bands irgendwie persönlich kenne.
Damals habe ich Konzerte zusammen mit meiner besten Freundin tagelang zelebriert. Outfits wurden ausgewählt, Pläne geschmiedet, Haare gestylt und Make Up ausprobiert. Nur um einen der begehrten Backstage Pässe abzustauben und bei den After-Show-Parties dabei sein zu können. Hotelzimmer waren danach nie wieder dasselbe. Zu viele verrücke Erinnerungen.

denise von foodlovin mit drink

Heute gehe ich meist in Skinny Jeans und T-Shirt zu Konzerten, winke dem Lead Sänger (oder dem Gitarristen. oder dem Drummer. wahlweise auch allen) kurz zu und gehe vor Mitternacht nach Hause. Die alten Zeiten lassen sich nicht wieder holen. Oder doch?
Auch wenn wir mittlerweile alle etwas älter und ruhiger geworden sind, lieben wir diese Abende. Wenn nochmal alles Rock’n’Roll ist, die Musik laut und der nächste Morgen egal. Die Vorfreude, wenn man sich mit der besten Freundin auf dem Hotelzimmer fertig macht, Musik läuft, man durch das Zimmer tanzt. Ein guter Drink gehört hier einfach dazu. Mit Verantwortung, Genuss und in Maßen genossen, natürlich.

foodlovin cocktail

rosa beeren cocktail

Rezept für himbeer gin cocktail

Ich hatte damals den Ruf weg, die schlechtesten Drinks zu mischen.
Zu meiner Verteidigung: das lag nur an einem einmaligen Missgeschick am Silvesterabend in Helsinki mit dem Mischungsverhältnis von Whiskey und Cola, pah! 
Diesen Ruf konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und habe für unseren Abend einen perfekten Drink gemischt: den Raspberry Pepper Smash. 

Blutrot, eine Mischung aus Lieblich und Feurig. Glaubt mir wenn ich euch sage, wir hatten wirklich unseren Spaß mit diesem Drink. 
Was im ersten Moment ungewohnt klingt, passt nämlich super zusammen: Himbeeren und Rosa Pfeffer.
Beides findet sich im neuen Happy Day Saft. Er ist überhaupt nicht scharf, wie man vielleicht vermutet und passt mit der Süße der Himbeeren perfekt in einen Cocktail. Ein Mädels-Drink, könnte man jetzt meinen.
Aber seht selbst…

foodlovin cocktail mischen

…der Drink hat auch einem Kerl geschmeckt!
Der alten Zeiten willen haben wir nämlich noch einen Freund eingeladen, der damals mit uns in einer Band gespielt hat. Und ich konnte endlich alle davon überzeugen, dass ich doch ein Talent zum Drink-Mischen habe.

Wollt ihr euch selbst davon überzeugen? 
Hier ist das Rezept für den Raspberry Pepper Smash. 

Raspberry Pepper Smash
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Zutaten für 1 Drink
  1. 6 cl Happy Day Himbeer-Rosa Pfeffer
  2. 6 cl Gin
  3. 2 cl Limettensaft
  4. 1 Prise gemahlener grüner Kardamom
  5. 3 Himbeeren
  6. 100 ml Tonic Water
  7. 3 Zweige Thymian
  8. 1 Scheibe Limette
  9. Crushed Ice
Zubereitung
  1. Ein Cocktailglas zur Hälfte mit Eis füllen. Den Gin mit dem Happy Day Himbeer-Rosa Pfeffer Saft und dem Limettensaft mischen und gut verrühren. Mit einer Prise gemahlenem Kardamom abschmecken und mit Tonic Water aufgießen. Mit den Himbeeren, einer Limettenscheibe und dem Thymian garnieren.
Foodlovin' http://foodlovin.de/

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9 thoughts on “Raspberry Pepper Smash – ein Cocktail für einen Mädelsabend.

  1. Hallo liebe Denise!

    Klingt ja klasse, Euer Wochenende. 🙂 Was ich mich bei der Ankündigung schon gefragt habe, bei welcher Band warst Du denn eigentlich? Ich habe da so eine Vermutung und da wäre ich auch wahnsinnig gern hin gefahren… Ich tippe mal auf eine Band aus Helsinki, deren neues Album zu dem Zeitpunkt gerade in D erschienen war?

    Dabei fällt mir gerade ein, ich könnte ja endlich mal die Aufkleber mit dem Namen dieser Band in die Heckscheibe meines Minis kleben, die mir eine Freundin hat machen lassen und zu Weihnachten geschenkt hat. 😀

    Viele liebe Grüße
    Nessa

    1. Hallo Nessa,

      du liegst mit deiner Vermutung sehr richtig, wir waren beim 69 Eyes Konzert. Oder hat noch eine andere finnische Band gerade ihr neues Album veröffentlich? Hab ich schon wieder was verpasst :D?

      Aber ganz ehrlich: das Konzert war keine Glanzleistung. Die Band ist die Nacht vorher in Berlin wohl ein bißchen zu hart in den Mai getanzt. Aber angeblich kommen sie im November nochmal wieder…
      Wie witzig dass du sie auch so gern magst 😀

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. Hallo Denise,

        nicht dass ich wüsste… Allerdings bin ich da auch nur noch sehr bedingt auf dem Laufenden… Seit irgendwie alles an Information über fb läuft, bekomme ich eigentlich nichts mehr mit.

        Ja, die Eyes liebe ich sehr, heute eigentlich sogar mehr, als „damals“. Früher war ich ein noch größerer HIM-Fan, habe bei der Band, deren allererstes Album ich bis heute am meisten liebe, immer den Zeiten hinterher getrauert, bevor sie plötzlich ein Teenie-Phänomen wurden und mit einem Mal in der Bravo statt fanden. Zwischenzeitlich hatte ich aber beide Bands aus den Augen verloren, weil mir die Musik, die sie zu dem Zeitpunkt machten, nicht mehr gefiel. Die Eyes haben sich für mich völlig überraschend jedoch nach zwei für meinen Geschmack zu „amerikanischen“ Alben (Angels und Devils) jedoch wieder gefangen und sind heute gut wie eh und je. 🙂

        Wäre toll, wenn sie später im Jahr noch mal auf Tour kämen. Irgendwie habe ich mit ihren Konzerten einfach kein Glück, dabei liebe ich Live-Konzerte. Mit den Eyes hat es aber irgendwie nie gepasst, irgendwas war immer. :-\ Das einzige Mal, dass ich es zu einem Konzert geschafft habe, habe ich durch eine Verkettung unglücklicher Umstände nur noch die Zugaben gesehen. 🙁 Zu spät von zuhause los, unterwegs in einen Stau geraten und dann war die Location auch noch nicht ausgeschildert. Wären wir pünktlich gewesen, hätten wir nur den anderen schwarz gewandeten Gestalten nachlaufen müssen, so haben wir noch ewig suchen müssen, bis man uns in einer Tankstelle endlichbsagen konnte, wo wir hin müssen. Mit Navi wäre das alles nicht passiert – aber die waren halt um das Jahr 2002/2003 herum noch nicht verbreitet. 😉

        Liebe Grüße
        Nessa

        PS: seit Sonntag sind nun auch endlich Auto und Aufkleber vereint. Wenn ich nicht Sonntag morgen ein entsprechendes T-Shirt für die Wohnung aus dem Schrank gezogen hätte, wir nachmittags nicht spontan mit dem Mini in unser Lieblings-Café gefahren wären und ich nicht zu faul gewesen wäre, mir zum raus gehen ein anderes T-Shirt anzuziehen, hätte ich wieder nicht dran gedacht. 😀

  2. Du bist doch echt genial – dir einfach die Zutaten mitzunehmen! So hat man auch gleich die Sicherheit, dass es was vernünftiges zu trinken gibt und ist unabhängig 🙂 Auch wenn alkoholische Getränke nichts für mich sind, lecker sieht dein Drink wirklich aus 🙂

    Auf einem Konzert war ich irgendwie bisher noch nie… aber auch nur, weil es mir zu teuer und umständlich ist (von hier aus muss man immer ewig fahren). Aber mit deiner Freundin hattest du da sicher immer eine ganze Menge Spaß.

    Liebe Grüße

    1. Hallo Tabea,

      na, ich bin Foodblogger – wir sind halt alle ein bißchen verrückt 😀

      Den Drink kann man übrigens auch super alkoholfrei abwandeln – einfach ein bißchen mehr Tonic Water nehmen 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Denise

  3. Toller Text, toller Drink – sieht zu lecker aus um getrunken zu werden 😀 Hoffe du hattest ein gelungenes Wochenende mit viel Musik, Spaß und Tanzen! Auf die Jugend! 🙂

    Liebe Grüße,
    Melina

  4. Hallo Denise, eine Gothic Rock Band? Haha, klasse. Ich gebe zu, darauf wäre ich nun im Leben nicht gekommen. Aber das mit den Erinnerungen – und den Zeiten, die man schlecht zurück holen kann (oder sollte, gg) – das kenne ich auch. Aber die Erinnerungen sind auch toll!
    Der Drink hört sich echt klasse an. Ich bin nämlich eigentlich kein Gin Fan, mir sind alle Getränke damit einfach immer zu herb. Ich bin mehr die fruchtig-süße… aber das werde ich mal ausprobieren!
    LG Haydee

    1. Hallo Haydee,

      ja, das überrascht die meisten 😀

      Wenn du fruchtig süß magst, müsste dir dieser Drink wirklich gut schmecken! Einer dieser gefährlichen Drinks, in denen man den Alkohol kaum schmeckt 😉

      Liebe Grüße,
      Denise

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