Wachmacher Smoothie mit Kaffee.

Das hier ist der ultimative Wachmacher Smoothie für alle, die morgens nur langsam in die Gänge kommen, aber schnell wach werden wollen.
Mit einem Espresso, einer Banane, Maca-Pulver, Erdnussbutter, Datteln und etwas Schoko-Protein hat er wirklich alles, was einen morgens auf die Beine bringt. Ich glaube, diese Smoothie hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit, Kater, schlechte Laune und zu kurze Nächte.
Er ist in kürzester Zeit fertig, gerade genug Zeit, um noch die Taste am Kaffeeautomaten zu drücken. Der darf übrigens ruhig auch mal aus der Kapseln kommen, gerade wenn es morgens schnell gehen muss. Warum man deswegen nicht gleich zum Umweltsünder wird, habe ich mir mit Nespresso* mal angeschaut – auf einem Recyclinghof. 

Kaffee Smoothie mit Banane, Datteln und Kokosflocken

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Coffee Smoothie mit Datteln und Banane

Coffee Smoothie

Oh glaubt mir, ich konnte das Entsetzen förmlich schon hören!
Und die Berechenbarkeit der Internet-Crowd hat mich nicht enttäuscht. Nur wenige Minuten, nachdem eine andere Bloggerin ein Instagram Bild aus dem Nespresso-Store in Düsseldorf gepostet hat, schlugen die Wellen der Empörung hoch. 
Wie. Konnten. Wir. Nur!?
Rief das große Geld? Ein lebenslager Vorrat Nespresso Kapseln? Oder wurde uns gar ein Date mit George Clooney höchst persönlich versprochen?

Nein, ich bin einfach nur ehrlich. 
Ich bin keine Konsum-Heilige. Ich trinke ab und zu Nespresso-Kaffee. Genauso wie ich manchmal vollkommen ausserhalb der Saison Erdbeeren kaufe. Und wisst ihr was? Es ist einfach nur menschlich. 
Denn während gegen die kleinen bunten Nespresso-Kapseln gerne gewettert wird, was das Zeug hält, machen sich genau dieselben Personen keinerlei Gedanken über den Joghurt-Becher, den sie am Morgen in den Müll geschmissen haben. Über das Silberpapier, das ihre Bio-Schokoladentafeln einpackt. Über die Deo-Spraydose, mit der sie sich morgens eingesprüht haben. 

Aber die Medien und die Gutmenschen haben sich auf Nespresso eingeschossen.
Ist ja auch einfach. So eine schicke Lifestyle Marke, die darf man ruhig mal verurteilen. 
Ich mag diese Scheinheiligkeit nicht und genau deswegen fand ich die Einladung, bei Nespresso mal hinter die Kulissen zu blicken, hoch spannend und möchte euch berichten, was ich dort gelernt habe.

Kaffee-Smoothie

Smoothie mit Kaffee und Datteln

Natürlich ist sich Nespresso dieses Themas bewusst. Und natürlich ist das Unternehmen darauf bedacht, das eher schlechte Image der Aluminiumkapseln aufzupolieren. Aber gerade weil ein sehr großer Konzern hinter der Marke steht, kann hier eben auch etwas bewegt werden. Die Nespresso-Kapseln sind seit 1993 beim grünen Punkt lizensiert und der Stoff aus dem sie bestehen, Aluminium, kann zu 100 % wiederverwertet werden. Zur Info: die Herstellung von Aluminium erfordert Unmengen an Energie. Das Recycling von Aluminium nur einen Bruchteil davon. 

Den wirklich schicken Nespresso Store auf der Königsallee in Düsseldorf kannte ich natürlich schon. Dort begann unser Tag, der nach einer Kaffeeverkostung bald ganz anders aussah. Goodbye Glamour, hallo Recyclinganlage. 
In der Nähe von Iserlohn liegt eine der modernsten Anlagen in Europa und genau dort habe ich zum ersten Mal gesehen, was mit unserem Müll eigentlich passiert und wie das System hinter dem grünen Punkt funktioniert.

Schoko-Kaffee-Smoothie

1. Wusstet ihr, dass Nespresso Kapseln in die gelbe Tonne gehören?
Ganz ehrlich: ich wusste es nicht. Und bin ein Stückchen kleiner geworden, wenn ich darüber nachdenke, wie viele Nespresso Kapseln ich schon in den Restmüll geworfen habe, statt in die gelbe Tonne. Oh, oh…
Dabei können die Kapseln über das duale System zu hundert Prozent recycelt werden. 

2. Wir Menschen machen eine Menge Müll. 
Ganz ehrlich: die Nespresso Kapseln sind wirklich nicht das Problem. Wir sollten mal viel mehr grundsätzlich über das Thema Verpackung nachdenken. Kaffeekapseln machen insgesamt gerade mal 0,3 % des Verpackungsmülls aus.

3. Typisch deutsch?
Ganz ehrlich: andere Länder machen sich etwa einen Bruchteil der Gedanken, den wir Deutschen uns hier machen. Unser Recycling-System ist vorbildlich, tatsächlich sind wir Weltmeister im Recyceln. Bis 2020 sollen laut einer EU-Richtlinie 50 % des Abfalls recycelt werden und Deutschland liegt jetzt schon bei über 60 %.

Auf der Website von Nespresso könnt ihr euch in das Thema noch weiter einlesen.
Also, weniger meckern und ruhig mal ohne schlechtes Gewissen einen Nespresso-Kaffee trinken. Oder den Kaffee zu einem Smoothie verarbeiten. Den leckersten, den ich seit langem gemixt habe!

In den Wachmacher Kaffee-Smoothie kommen neben einem Espresso auch eine Banane, die für viel Energie sorgt. Maca Pulver steigert die Leistungsfähigkeit, die Erdnussbutter macht den Smoothie cremig und sättigend. Außerdem mixe ich gerne noch etwas Schoko-Proteinpulver in den Smoothie, dann hat er wirklich alles, was mich über mehrere Stunden satt und fit hält.
Und wenn man zum Schluss eine Schicht Kokosflocken auf den Smoothie streut, sieht er tatsächlich aus wie ein Latte Macchiato.
Den müsst ihr unbedingt ausprobieren!


Wachmacher Smoothie mit Kaffee

Für einen Smoothie:

1 Banane, gefroren
1 TL Maca Pulver
1 Espresso
½ TL Zimt
2 Datteln
1 EL Erdnussbutter
200 ml Kokosmilch
1 Prise gemahlene Vanille
1 EL Schoko-Proteinpulver

Als Topping: Kokosflocken, Erdnussbutter

Zubereitung:

Die gefrorene Banane mit dem Espresso, Maca Pulver, Datteln, Erdnussbutter, Kokosmilch und dem Schoko-Proteinpulver in einen Mixer geben. Auf höchster Stufe zu einem cremigen Smoothie mixen. 

Mit Kokosflocken bestreuen und genießen.

Wachmacher Smoothie mit Kaffee

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