Was darf an Ostern nicht fehlen?
    Klar, Schokoeier, Eierlikör, Hasen und Lamm, soweit so gut. Aber was ich meine ist der Osterzopf. Dieses fluffige Hefeteig-Gebäck, das auf dem Frühstückstisch so schön golden glänzt.

    Also, auf zum nächsten Kapitel zum Thema: Glutenfreier Hefeteig.
    Nachdem ich mit meinem glutenfreien Stollen schon sehr glücklich war und auch den perfekten glutenfreien Pizzateig gefunden habe, kann ich nun auch einen Haken hinter das Projekt „Hefezopf“ machen. Hat nämlich perfekt geklappt. Und bei der Füllung hab ich einfach mal völlig übertrieben: Schokolade-Karamell. Unbedingt warm essen!

    glutenfreier hefezopf

    hefezopf rezept

    osterzopf foodlovin

    hefezopf rezept glutenfrei

    Die größte Herausforderung bei diesem Rezept besteht im Flechten des Teiges.
    Hefeteige, die mit Weizenmehl zubereitet werden habe diese ganz bestimmte zähe Konsistenz, die durch das Gluten entsteht. Heißt ja nicht umsonst Klebereiweiß. Der Teig lässt sich ziehen, drehen und eben auch flechten. Glutenfreiem Teig fehlt diese klebrig-zähe Eigenschaft nunmal. Das macht das Flechten ein wenig schwierig. Hier ist also ein bißchen Behutsamkeit und Fingerspitzengefühl gefragt.

    hefezopf zu ostern

    hefezopf glutenfrei rezept

    schoko hefe zopf

    Nicht weniger schwierig ist die Entscheidung, mit welchen Köstlichkeiten der Osterzopf gefüllt werden soll. Vielleicht mit Pistazien? Mit knackigen Haselnüssen und süßen Aprikosen? Ganz puristisch gar nicht?
    Ich hab kurzen Prozess gemacht und den Osterzopf mit – haltet euch fest – Schokoladencreme und Karamell gefüllt. Ja, ich hab’s getan.
    Keine selbst gemachte vegane zuckerfreie Nusscreme. Es ist Ostern. Ich finde wenn ich mir an Ostern schon schokoladige Ostereier mit den tollsten Füllungen gönne, darf ich am Osterzopf nicht sparen. Und was für eine gute Idee das war! Die warme Schokocreme verschmilzt mit dem flüssigen Karamell, zieht in den fluffigen Hefeteig. Ohhhh!

    hefezopf osterbrunch

    hefezopf mit schokofüllung

    selbst gemachter hefezopf

    In den Teig kommt bei mir außerdem eine Prise Kardamom. Das habe ich mir von den Skandinaviern abgeguckt. Anfangs fand ich den Geschmack sehr ungewohnt, aber mittlerweile gehört Kardamom für mich in Hefegebäck dazu. Ihr könnt ihn aber natürlich auch weglassen.

    Wenn ihr diesen Hefezopf backen möchtet, habe ich noch einen Tipp: Frisch aus dem Ofen ist er einfach nicht zu schlagen. Schon wenige Stunden danach ist die Freude an diesem Gebäck nur noch halb so groß. Also am besten sofort backen und sofort mit einer Tasse Kaffee genießen.

    Glutenfreier Hefezopf
    Write a review
    Print
    Zutaten
    1. 500 g glutenfreie Mehlmischung
    2. 1 TL Xanthan
    3. 250 ml Milch
    4. 1 Päckchen Trockenhefe
    5. 50 g weiche Butter
    6. 1 Ei
    7. 50 g Zucker
    8. ½ TL Kardamom
    9. 6 EL Schoko- oder Nusscreme
    10. 6 EL Karamellcreme
    11. 1 Ei
    12. Aprikosenmarmelade
    13. Hagelzucker
    Zubereitung
    1. 1. Die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe und 1 EL vom Zucker in die Milch rühren und 10 Minuten stehen lassen.
    2. 2. Das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Xanthan, dem Kardamom, dem Ei und der weichen Butter in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemilch dazu gießen und alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Den Topf mit Klarsichtfolie abdecken, ein Tuch darüber legen und an einem sehr warmen Ort 30 – 60 Minuten gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.
    3. 3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und gut durch kneten. In drei Portionen aufteilen und zu drei gleich langen, 15 cm breiten Fladen rollen. Auf jedem Teigfladen 2 EL Nusscreme und 2 EL Karamell geben. Die Teigfladen nun längs einklappen und einrollen. Nebeneinander legen, am oberen Ende zusammenführen und zu einem Zopf flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit verquirltem Ei bepinseln und im Ofen ca. 30 – 45 Minuten backen, bis der Zopf goldbraun ist. Noch warm mit Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Am besten noch warm genießen
    Foodlovin' http://foodlovin.de/