Dieser Kuchen war ein absoluter Glückstreffer!
    Ich habe das Rezept frei aufgeschrieben, also einfach nach Gefühl zusammengemischt. Und als ich den Teig probiert habe war ich, nun ja, skeptisch….
    Ich bin eben ein großer Teig-Esser und manchmal schmeckt mir der Teig besser als der fertig gebackene Kuchen. Hier ist es genau umgekehrt!
    Die Schüssel mit dem Teig lassen wir einfach mal stehen und freuen uns stattdessen auf den Kuchen. Der ist nämlich super super saftig, schmeckt fein nach Mandel und Matcha. Und das ganz ohne Zucker, Butter oder Mehl. 

    Und ein paar Worte zu Negativität und wie ihr damit am besten umgeht gibt’s zum Kuchen dazu. Wie bei einem virtuellen Kaffeeklatsch eben. 

    Marmorkuchen mit Matcha

    Backen mit Matcha

    Saftiger Matcha Marmorkuchen

    Saftiger Matcha Marmorkuchen (glutenfrei)

    Als ich den Kuchen in den Ofen geschoben habe, hatte ich mich schon darauf eingestellt, ihn nochmal zu machen. Schlechte Laune vorprogrammiert.
    Der Teig war durch das Buchweizenmehl relativ dunkel, der Matcha hat sich kaum farblich unterschieden. 
    Hättest du ihn doch lieber mit einer hellen Mehlmischung gemacht, dachte ich mir und ärgerte mich schon über den vergeudeten kostbaren Matcha. 

    Ich habe ihn dann sogar einen Tag stehen lassen, bevor ich ihn überhaupt mit Glasur überzogen, fotografiert und probiert habe, weil ich mir so sicher war, dass er nichts geworden ist. Aber ich wollte dem Kuchen durch die gemahlenen Mandeln und das Buchweizenmehl eben etwas mehr Substanz verleihen. So dass er praktisch als Frühstück durchgehen würde.

    Saftiger Matcha Marmorkuchen

    Matcha Marmor Kuchen

    Matcha Kuchen Rezept
    Als Frühstück ging er dann tatsächlich durch, die Reste des Kuchens habe ich nämlich am übernächsten Tag mit zum Foodbloggercamp genommen. Oder war es der dritte Tag? Der Kuchen war jedenfalls immer noch richtig saftig und es blieb kein Krümel übrig. Kuchen weg, Denise happy!

    So mache ich es übrigens mit all meinen Back-Kreationen: Ich gebe sie weg. 
    Mich hat hier auf dem Blog vor kurzem wieder ein Kommentar erreicht, der einen etwas strengen Ton hatte. Was denn bitte mit all dem Essen passieren würde. Das könne ja kein Mensch essen. Und halten würde es sich auch nicht.
    Seufz…

    Matcha Marmor Kastenkuchen

    Rezept zum Backen mit Matcha

    Matcha-Marmorkuchen glutenfrei
    Ich freue mich über alle Kommentare. Sie unterhalten mich. Mich störte lediglich der unterschwellig anklagende Unterton in diesem Kommentar.
    Ich zeige euch drei mal die Woche Rezepte. Deren Zutaten ich selbst bezahle.
    Ja, das ist zwar mein Job und ich verdiene sowohl mein Geld damit, als es mir auch Spaß macht.
    Was ja an sich eigentlich schonmal eine absolute Frechheit ist. Zumindest in Deutschland. Geht gar nicht sowas, arbeiten und Spaß dabei haben. Und womöglich auch noch Erfolg damit haben. Gott bewahre, da muss doch irgendwas faul sein. Muss!

    Ich hätte so etwas früher nie zurück kommentiert.
    Aber da im Bezug auf Blogs momentan häufig der Ruf nach mehr Meinung und Ehrlichkeit laut wird, spreche ich solche Themen mittlerweile einfach mal an.
    Weil ich glaube, dass ihr im inneren über so etwas auch die Augen rollt.
    Und ich möchte, dass ihr euch alle etwas weniger Gedanken darüber macht, was angeblich richtig und falsch ist. Sondern einfach mal macht und genießt. 

    Matcha Tee

    Und Matcha macht sowieso total Zen und entspannt. Vertreibt Angst und Zweifel. Und macht immun gegen Negativität.
    Das hab ich erfunden. Aber wenn’s hilft…!

    Also, Kuchen backen, zwei Stück essen, Rest verschenken. Bon Appetit!
    Und wenn ihr eine Meinung dazu habt, schreibt sie mir, ich freue mich drüber!


    Matcha Marmorkuchen
     

    90 g Reismehl
    100 g gemahlene Mandeln
    60 g gemahlene Haferflocken
    1 ½ TL Backpulver
    50 g Kokosöl
    3 Eier
    50 ml Mandelmilch (oder andere Milch)
    190 g Joghurt (3,5 % Fett)
    50 ml Ahornsirup
    30 g Kokosblütenzucker
    1 Prise Salz
    2 – 3 EL Matcha

    Zubereitung

    1. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine kleine Kastenform (18 cm) fetten und mit Backpapier auslegen. Das Reismehl mit den gemahlenen Mandeln, Haferflocken, einer Prise Salz und dem Backpulver mischen. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen. Das Kokosöl mit dem Eigelb, Joghurt, dem Ahornsirup und dem Kokosblütenzucker mischen. Dann das Eiweiß unterheben. Den Teig halbieren. Den Matcha mit 1 – 2 EL heißem Wasser glattrühren und unter eine Teigportion rühren.
    2. Den Teig nun abwechselnd in die Form geben. Mit einer Gabel strudelförmig durch den Teig gehen, so dass ein schönes Muster entsteht. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gar ist. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. Nach wunsch mit Zuckerguss oder Schokolade verzieren.