Der Frühling naht! Endlich!
Ich habe am Wochenende die ersten blühenden Osterglocken im Park gesehen.
Es ist abends wieder länger hell. Die Vögel zwitschern. Am ersten März war bereits der meteorologische Frühlingsanfang.
Und in meiner Küche häufen sich frische Zutaten vom Markt.

erbsenfritter mit dip

Es wird grüner und grüner hier. Es gibt frische Kräuter für Smoothies und Salate, Portulak, Kohlrabi, Möhren und frische Erbsen, aus denen ich eins meiner aktuellen Lieblingsrezepte gemacht habe: Erbsenfritter. Sogar meine Pfanne ist grün.
Das Rezept für die leckeren Erbsenfritter habe ich nämlich für die bunten Keramikpfannen von Kuhn Rikon* entwickelt.

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Erbsen zitrone minze

rezept für erbsenpuffera

Ich bin ein Jahreszeiten-Enthusiast.
Zu Beginn jeder der vier Jahreszeiten freue ich mich. Aber am Ende jeder Jahreszeit kann ich den Wechsel zur nächsten kaum erwarten. Am Ende des Sommers freue ich mich auf den goldenen Herbst, am Ende des Herbstes auf die Weihnachtszeit, am Ende des Frühlings auf ein Ende der Heuschnupfenzeit. Der Wechsel kommt einem Menschen wie mir, der Abwechslung liebt, genau richtig. Aber es ist das Ende des Winters, das am meisten gefeiert wird. Die Vorfreude auf etwas Neues ist nie größer, als im Frühling. 

Der Februar ist der schwermütigste Monat des Jahres und hält selten etwas gutes für mich bereit. Ich bin ausgelaugt vom langen und dunklen Winter, der mir nicht guttut. Bei den ersten Frühlingsboten atme ich auf, mir fällt ein Stein vom Herzen und die ersten Sonnenstrahlen bessern auch die Laune. Anfang März habe ich das Gefühl, den Winter hinter mir gelassen zu haben. Zu dieser Zeit bekomme ich automatisch Lust auf frisches Frühlingsgemüse und leichte Rezepte. 

rezept für erbsen bratlinge

erbsenbratlinge mit kräuter dip

Schon seit ein paar Wochen brate ich Fritter um Fritter.
Ihr wisst nicht was Fritter sind?  
Im Prinzip das gleiche wie Puffer. Geraspeltes Gemüse wird mit etwas Ei und Mehl vermischt und gebraten. Ich mag sie so gerne, weil ich sie mit so vielen verschiedenen Gemüsesorten herstellen kann. Mit Zucchini, Süßkartoffeln, Möhren oder eben auch mit frühlingshaft grünen Erbsen.  Außerdem steckt Portulak drin, ein Kraut, das kaum einer kennt. Ich mag Portulak auch gerne im Salat oder in grünen Smoothies. Probiert es mal aus!

Gemüse-Fritter sind eine wunderbare Erfindung, um möglichst viel Gemüse auf unkomplizierte Art zu verarbeiten. Da kommt es schonmal vor, dass ich innerhalb einer Woche verschiedene Varianten ausprobiere. Mir werden sie einfach nie langweilig. 
Die Tatsache dass die diese Erbsenfritter auch noch richtig schön grün sind, machen sie zum perfekten Frühlingssnack. Die Fritter-Produktion habe ich über die Monate hin perfektioniert. Der Teig lässt sich im Nu zusammenrühren und jedesmal experimentiere ichein bißchen mit anderen Zutaten. Aber diese Erbsen-Fritter sind wirklich perfekt, so wie sie sind.

frühlingsrezept mit erbsen

rezept für erbsen puffer

Gebraten habe ich sie in einer passenden grünen Pfanne aus der Colori Cucina Serie von Kuhn Rikon.
Ich habe zuvor noch nie bewusst mit einer Keramik-Pfanne gekocht und hätte nicht gedacht, dass ich so positiv überrascht werde. Es ist praktisch unmöglich, in dieser Pfanne etwas anbrennen zu lassen. Während mir in meiner alten, zerkratzten beschichteten Pfanne schon mal die ein oder anderen Spiegeleier, Pancakes oder eben auch Fritter festgebrannt und beim Wenden kaputt gegangen sind, rutschen die Fritter auf der Keramikoberfläche fröhlich herum. Die Fritter braten schön knusprig und gleichmäßig an, genau so wie ich sie haben möchte. Ja klar schreibe ich diesen Beitrag hier in Zusammenarbeit mit Kuhn Rikon . Aber die Pfanne hat mich einfach wirklich überzeugt.

Habt ihr Lust, die Erbsenfritter selbst mal auszuprobieren?
Ich bin gespannt wie sie euch schmecken. Ich liebe sie einfach!

Erbsenfritter mit Kräuterdip
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Für die Erbsenfritter
  1. 300 g Erbsen (TK oder frisch gepalt)
  2. 1 Schalotte
  3. 5 Blätter Basilikum
  4. 3 Blätter Minze
  5. 2 EL Ziegenjoghurt
  6. 1 TL Zitronenschale von einer Bio Zitrone
  7. 2 Hand voll Portulak
  8. 2 Eier
  9. 2 EL Mehl
  10. 1 Prise Muskat
  11. 1 EL Olivenöl + Olivenöl zum Anbraten
Für den Kräuterdip
  1. 250 g Joghurt
  2. 1 TL Zitronensaft
  3. je 3 Zweige Petersilie und Basilikum
  4. 3 Blätter Minze
  5. 1 TL Olivenöl
  6. Salz und Pfeffer
Anleitung
  1. 1. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Erbsen kurz darin blanchieren, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Ein Drittel der Erbsen im Mixer zu einem Erbsenpüree pürieren, den Rest der Erbsen beiseite stellen.
  2. Die Kräuter für den Dip sehr fein hacken. Mit dem Joghurt, dem Zitronensaft und dem Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
  3. 2. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Basilikum- und Minzblätter waschen, trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Den Portulak waschen, trockenschleudern und hacken.
  4. 3. Aus dem Ziegenjoghurt, den Eiern, dem Erbsenpüree und dem Mehl einen glatten Teig rühren. Mit etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelten Schalotten darin anbraten. Die Erbsen, den gehackten Portulak, die Kräuter und die geriebene Zitronenschale dazugeben und alles kurz anbraten. In der Pfanne leicht auskühlen lassen, dann zu dem vorbereiteten Teig geben und gut unterheben. 1 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und je zwei EL Teig pro Fritter hineingeben (je nach Pfannengröße können 2 – 3 Fritter gleichzeitig gebraten werden). Etwa 2 – 3 Minuten braten, dann wenden und nochmals 2 Minuten braten..
  5. Herausnehmen und mit dem Kräuterdip servieren.
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