[Werbung für Ahornsirup aus Kanada]

So ein richtig würziges Gulasch ist einfach genau das richtige an ungemütlichen Tagen.
Dass Gulasch auch ohne Fleisch richtig würzig und intensiv schmeckt, zeig ich dir heute mit diesem Rezept.
Die Hauptdarsteller: Pilze, die kleinen pflanzlichen Proteinbomben. Dank kanadischem Ahornsirup wird dieses Gulasch zur absoluten Geschmacksexplosion. Und es kocht gerade mal 30 Minuten vor sich hin.

Veganes Pilzgulasch

Rezept für Pilzgulasch

Rezept für veganes Pilzgulasch

Rezept für veganes Pilzgulasch

Veganes Soulfood

So ein Gulasch ist richtiges Winter-Soulfood. 
Klassisches Gulasch kennt jeder. Gute alte deutsche Hausmannskost. Leider auch recht mächtig und eins von diesen Gerichten, bei denen der Begriff Food Coma das Gefühl nach dessen Verzehr ziemlich genau trifft. 
Ganz im Sinne der Neujahrsmotivation habe ich diesen Klassiker mal etwas aufgefrischt. Ganz ohne Fleisch, ganz ohne Food Coma. Stattdessen mit viel Gemüse und ein paar Tricks, um aus einem Gemüsegericht eine richtige Geschmacksexplosion werden zu lassen.

Das beste an einem Gulasch ist doch sowieso die Sauce, oder? Die hat es in sich, ist eine regelrechte Geschmacksbombe und wird gerne mit einem Stück Brot bis auf den letzten Tropfen vom Teller geputzt.
Wie bekommen wir es also hin, dass die Sauce einfach zum Reinlegen lecker wird?
Dahinter steckt keine komplizierte Technik, kein stundenlanges Schmoren und keine ausgefallenen Zutaten!

 

Umami dank Ahornsirup!

Das Geheimnis? Röstaromen und ein paar Esslöffel Ahornsirup!

Der Ahornsirup übernimmt in diesem Rezept die Rolle eines Geschmacks-Boosters. Er verstärkt die Aromen und hebt sie hervor.
In diesem Rezept wird das Gemüse stark angeröstet und dann mit Ahornsirup abgelöscht. Das bringt ganz neue Geschmacksnuancen hervor, die uns die Aromen ganz anders wahrnehmen lassen.

Vielleicht hast du schonmal von Umami gehört?
Das ist die fünfte Geschmacksrichtung neben salzig, süss, sauer und bitter. Diese Geschmacksrichtung ist es, die uns bei würzigen Gerichte wie einem Gulasch so in Verzückung versetzt. Tomaten und Pilze sind sowieso schon Umami.
Ahornsirup ergänzt diese Aromen absolut perfekt und vereint alle Geschmacksrichtungen in dem Gulasch zu einem köstlichem Ganzen.

Wenn du also herzhaft kochst und das Gefühl hast, dein Rezept kann noch etwas Wumms vertragen, Umami eben, dann gib einen Schuss Ahornsirup dazu.
Das funktioniert zum Beispiel fantastisch bei:

  • Gebratenem Gemüse und Fleisch
  • Suppen, z.B. Kürbissuppen, Möhrensuppen oder 
  • Saucen wie Tomatensauce oder Rotweinsauce
  • Bratlingen mit Hirse, Linsen oder Quinoa
  • Ofen-geröstetem, z.B. geröstetem Ofengemüse, Aufläufen oder Flammkuchen

Rezept für Veganes Pilzgulasch

Rezept für Veganes Pilzgulasch

Rezept für Veganes Pilzgulasch

Rezept für Veganes Pilzgulasch

 

Pilzgulasch wieder erwärmen?

So, und da bei Pilzen doch irgendwie ganz hinten in unseren Köpfen „darf man nicht wieder erhitzen“ abgespeichert ist, gibt’s dazu auch noch eine kurze Erklärung!
Tatsächlich dürften die meisten von uns gelernt haben, dass Pilze giftig sind, wenn man sie wieder erwärmt (ich erinnere mich da zumindest mal an eine Debatte über ein Stück Champignon-Pizza).

Tatsächlich ist es so, dass diese Regel aus einer Zeit stammt, in der die Lebensmittelhygiene noch nicht so fortgeschritten war und es keine Kühlschränke gab.
Giftige Stoffe bilden sich nämlich nur dann, wenn bereits erhitzte Pilze längere Zeit bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden! Also bitte nicht lange auf der Herdplatte stehen lassen. Wenn du ein Pilzgericht aber direkt nach dem abkühlen in den Kühlschrank stellst, kannst du es ohne Risiko wieder erwärmen! 

Also, nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass etwas von diesem Pilzgulasch übrig bleiben sollte…

Veganes Pilzgulasch
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Zutaten
  • 750 g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Kräuterseitlinge, Shitake)
  • 4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 g getrocknete gemischte Pilze
  • 4 Stücke getrocknete Tomaten
  • 3 Möhren
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Senfkörner
  • 4 EL Ahornsirup, dunkel fein-herb
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 200 ml Rotwein
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Frische Petersilie
  • Salz und Pfeffer
Portionen: Portionen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Trockenpilze in einer kleiner Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und beiseite stellen. Die Pilze putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Schalotten schälen und vierteln, den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die getrockneten Tomaten hacken. Den Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden, die Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
  2. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Schalotten, getrockneten Tomaten und den Knoblauch darin 2 Minuten anrösten. Die eingeweichten Pilze abgießen, mit kaltem Wasser abspülen, fein hacken und mit in den Topf geben. Dann die Möhren, Sellerie, das Tomatenmark, Lorbeerblatt, Pfeffer- und Senfkörner dazugeben. Mit einer guten Prise Salz würzen. 3 - 5 Minuten anrösten. Mit dem Ahornsirup ablöschen
  3. Nun die Pilze und den Thymian dazugeben und alles mit Rotwein ablöschen. Die stückigen Tomaten und die Gemüsebrühe dazugeben, auf mittlere Temperatur stellen und alles 25 - 30 Minuten schmoren lassen.
  4. Vor dem Servieren Lorbeer und Thymian entfernen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passt knuspriges Baguette.