Meine Bananenmuffins

Suchtstoff!

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, Bananenmuffins zu backen, weil ich genau um deren Effekt weiß. Ich esse enorme Mengen davon weil sie für mich so ziemlich das Beste sind, was man aus der Kombination von Ei, Bananen und Mehl machen kann. Die Dinger sind unglaublich.

Aber dann lagen da diese kümmerlich braun aussehenden Bananen, die einen unappetitlichen Schwarm an Fruchtfliegen angezogen haben. Essen würde man solche Bananen nicht mehr, aber zum Backen sind die bereits braun gewordenen einfach die Besten. Also habe ich mich erbarmt und Sonntag nachmittag schnell ein paar Bananenmuffins in den Ofen geschoben.

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Meine Erinnerung an Bananenmuffins geht bis in die Grundschule zurück. Jedesmal, wenn ein Kind Geburtstag hatte, wurde Kuchen mitgebracht. Durchschnitt war der Schokoflocken-Kuchen, vielleicht mal einer mit Smarties. Aber die Mutter einer japanischen Mitschülerin hatte damals Bananenmuffins gebacken und damit wohl den Grundstein zu meiner Sucht gelegt. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber Bananengeschmack in Gebäck macht mich vollkommen verrückt.

Weiter kultiviert wurde meine Bananenmuffin-Sucht dann in den USA, wo Banana Bread ja eher als Frühstücksbrot gilt. Auch diese Angewohnheit mag ich mir eventuell abgeguckt haben…

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Als ich vor einigen Jahren angefangen habe, mich mit dem Backen zu beschäftigen, war schnell klar: ich muss lernen wie man das beste Banana Bread überhaupt möglich macht. Das bedeutet für mich: ein ausgeprägter Bananengeschmack, viel viel Feuchtigkeit, nicht zu süß und kein starker Buttergeschmack. Also habe ich angefangen zu experimentieren und war relativ schnell am Ziel angekommen.

Das ist also seit Jahren mein ultimatives Banana Bread / Muffin Rezept. Und es ist auch noch unglaublich einfach.

Bananenmuffins / Banana Bread

1 ¾ Cups Mehl
1 ½ Cups Zucker
½ TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Natron
¾ TL Salz
1 Cup Chocolate Chips
½ Cup Joghurt
2 Eier
¼ Cup Rapsöl
1 TL Vanillearoma
3 reife Bananen

Den Ofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Chocolate Chips, Zimt, Salz und Natron) in einer großen Rührschüssel gut mischen.

In einer kleineren Schüssel den Joghurt mit den Eiern, dem Zucker, Vanille und Öl mischen. Die Bananen mit einer Gabel auf einem Teller gründlich zerquetschen und zu der Joghurt-Ei-Mischung geben.

Die flüssigen Zutaten in die Mehl-Mischung geben und nur solange vermischen, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist.

Den Teig dann entweder in Muffin-Förmchen oder eine gefettete und gemehlte Kastenform geben. Muffins ca. 30 Minuten, den Kastenkuchen etwa 1 Stunde backen.

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Statt der Chocolate Chips habe ich diesmal zum Teil Butterscotch Chips verwendet, die unglaublich gut zu dem Bananengeschmack passen. Ich habe davon 4 zum Frühstück verdrückt. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Suchtstoff!

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