Selbstgemachte Erdnussbutter

Schon wieder Erdnüsse? Was ist denn da los?

Nein, ich halte mir weder eine Eichhörnchenkolonie noch einen Babyelefanten. Leider. Woher kommt eigentlich der Glaube, Elefanten essen gerne Erdnüsse? Ich kann mir das irgendwie nicht ganz erklären.

Was ich allerdings habe sind gut 1,5 kg Erdnüsse. Da bietet es sich doch an, endlich einmal Erdnussbutter selbst zu machen.
Außerdem wurde gestern in den USA der National Peanut Butter Day gefeiert. Da wir in Deutschland solche herrlich absurden Holidays nicht haben, orientiere ich mich eben am Land der Erdnussbutter.

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Es ist wirklich ganz einfach. Erdnüsse rösten und salzen (wenn sie das nicht ohnehin schon sind), ab in den Zerkleinerer damit und lange, lange auf den Knopf drücken.

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Als erstes entstehen Erdnusskrümel, dann Erdnussmehl und dann, wenn langsam das Öl aus den Nüssen austritt, verbinden sich die Krümel zu Erdnussbutter. Nun wird es interessant, denn die Basis kann man ganz nach Lust und Laune verfeinern.

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Vanille-Erdnussbutter? Einfach ein bißchen Vanilleextrakt hinzugeben!
Kokos-Erdnussbutter mit etwas Kokosöl.
Chai-Erdnussbutter mit Zimt, Kardamom, Nelken und Piment.
Kaffee-Erdnussbutter mit einem Löffelchen Instant-Kaffeepulver.
Oder, die ultimative Kombination, Schoko-Erdnussbutter mit einem Teelöffel Kakaopulver.

Habt ihr noch weitere Ideen?

Selbstgemachte Erdnussbutter

150 g Erdnüsse (entweder schon geröstet und gesalzen, oder schnell selbst machen)
1 TL Honig
1 EL Erdnussöl oder geschmacksneutrales Öl

1. Die Erdnüsse in den Zerkleinerer geben und so lange hacken, bis sich eine feste Paste bildet.

2. Den Honig und das Öl hinzufügen und wieder so lange durchmischen, bis sich alles verbunden hat.

Eventuell mehr Öl dazugeben. Ich mag es nicht, wenn sich auf der Erdnussbutter Öl absetzt und habe deswegen nur recht wenig genommen. Um sie auf’s Brot schmieren zu können, müsste die Erdnussbutter etwas geschmeidiger sein, also mehr Öl enthalten.

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