Drei Sorten Hummus mit selbstgemachten Tortilla-Chips

Als ich diese drei Hummus Dips zur Geburtstagsfeier einer Freundin mitgebracht habe, fühlte ich mich unweigerlich an Sex and the City 2 erinnert. Meine männlichen Leser (und eigentlich auch alle anderen) mögen mir diesen Vergleich nun verzeihen. Aber das Bild, wie vier Mädels sich auf drei verschiedene Hummus-Sorten mit selbstgemachten Tortilla-Chips stürzten und in großen Mengen und kürzester Zeit vernichten, lässt einfach keinen anderen Vergleich zu.

Möhren Hummus

Ich ernenne Hummus deswegen hiermit offiziell zum perfekten Party-Food.
Er sättigt, lässt sich wunderbar mit Tortilla-Chips, Gemüsesticks, Grissini oder ahnlichem dippen und ist vielfach gesünder als gekaufte Käsecremes oder Salsa aus dem Glas.
Man munkelt, es sei auch eine ganz gute Grundlage für experimentelle Cocktails…

hummus rezept

rote bete hummus

Um ehrlich zu sein, wollte ich meine Mädels mit diesen Dips mal ein bißchen aus der kulinarischen Komfortzone schubsen. Zu jeder Party wünschen sie sich von mir Kichererbsen-Hummus für’s Buffet. Da ich aber nunmal gerne experimentiere und Neues ausprobiere, langweilt mich die Kichererbsencreme so langsam.
Also hab ich neben dem klassischen Hummus aus Kichererbsen und Tahini diesmal auch den für genial befundenen Rote-Bete-Hummus und eine Möhren-Variante mitgebracht.
Das Urteil? „Meeeeega!“
(Man stelle sich hierzu eine mit vollem Mund sprechende junge Dame vor, die mit der einen Hand noch den angebissenen Tortilla in der Hand hält und mit der anderen schon wieder zur Schüssel greift – ja, ich glaube der Hummus kam gut an.)

moehren hummus koriander

Mein persönliches Highlight sind die selbstgemachten Tortilla-Chips. 
Mit normalen Kartoffelchips kann man mich in jeglicher Form jagen. Ob Paprika-Chips, orientalisch gewürzt oder ofengebacken. Selbst eine stylische Verpackung kann hier für mich nichts mehr rausreißen, ich mag Kartoffelchips einfach überhaupt nicht. 
Die kleinen dreieckigen Tortilla-Chips hingegen – ohhhh bringt sie in Sicherheit! Die knuspre ich im Nu weg. 
Dank eines super einfachen Rezepts mache ich sie selbst und kann die Tortilla-Chips mit jedem Gewürz verfeinern, nach dem mir der Sinn steht und das Sinn macht.

drei hummus Tips

Wenn eure Foodblogger-Freunde zur nächsten Party also mal wieder etwas vollkommen Neues mitbringen möchten – seid nachsichtig und lasst sie.
Wir können einfach nicht anders. Aber wir überraschen euch. In den allermeisten Fällen positiv. Dafür sehen wir auch darüber hinweg, dass ihr vor Begeisterung mit vollem Mund sprecht. Versprochen! 

Kichererbsen-Hummus
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Ingredients
  1. 400 g Kichererbsen (eingeweicht oder aus der Dose)
  2. 2 EL Zitronensaft
  3. ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
  4. 1 EL Tahini
  5. 3 EL Olivenöl
  6. 1-3 EL Wasser
  7. ½ TL Paprikapulver
  8. Salz
Instructions
  1. 1. Die Kichererbsen zusammen mit dem Zitronensaft, Kreuzkümmel, Zimt und Olivenöl in einen Mixer oder Zerkleinerer geben und so lange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Evtl. ein paar EL Wasser dazugeben, bis die Konsistenz stimmt.
  2. 2. Mit Salz abschmecken und zum Servieren mit Paprikapulver bestreuen.
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Möhren-Hummus
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Ingredients
  1. 500 g Möhren
  2. 2 EL Olivenöl
  3. 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  4. 1 TL gemahlener Ingwer
  5. 1 Messerspitze Harissa
  6. ½ TL Honig
  7. 200 g Kichererbsen
  8. 2 EL Zitronensaft
  9. 3 EL Tahini
  10. ½ TL Salz
  11. frischer Koriander
Instructions
  1. 1. Den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. 2. Die Möhren schälen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit dem Olivenöl, Kreuzkümmel, Ingwer, Harissa und Honig vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 30 Minuten rösten, bis sie weich sind.
  3. 3. Die Möhren aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Kichererbsen, dem Zitronensaft, Tahini und Salz in einen Mixer oder Zerkleinerer geben und zu einer glatten Creme pürieren.
  4. 4. Mit Salz abschmecken und mit frisch gehacktem Koriander servieren.
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Selbsgemachte Tortilla-Chips
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Ingredients
  1. 200 g Maismehl
  2. 150 g Reismehl (oder Weizenmehl, wenn es nicht glutenfrei sein soll)
  3. 1 EL Leinsamen
  4. 250 ml Wasser
  5. 2 EL Olivenöl
  6. 1/2 TL Salz
  7. 3 EL Rapsöl
  8. 1 TL Paprikapulver
  9. 1 TL Salz
Instructions
  1. 1. Das Maismehl mit dem Reis- oder Weizenmehl, den Leinsamen, dem Wasser, Olivenöl und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig kneten.
  2. 2. Den Teig in 8 Portionen teilen und jeweils auf einer mit Reis- oder Weizenmehl bemehlten Fläche sehr dünn zu einem runden Fladen ausrollen.
  3. 3. Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen und die Fladen darin nacheinander ausbacken. Herausnehmen, abkühlen lassen und in gleichmäßige Dreiecke schneiden.
  4. 4. Den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Tortilla-Dreicke in einer Schüssel zusammen mit 3 EL Rapsöl, dem Paprikapulver und Salz wenden, bis sie gleichmäßig überzogen sind. Auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und ca. 8 – 10 Minuten knusprig backen.
  5. Aufpassen, dass sie nicht zu schnell dunkel werden, das passiert plötzlich von einer auf die nächste Sekunde.
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12 thoughts on “Drei Sorten Hummus mit selbstgemachten Tortilla-Chips

    1. Ohja,gekaufter Hummus konnte mich bisher auch nicht überzeugen, auch wenn ich aus Neugier immer mal wieder einen ausprobiere
      Lieber selbst mit Gewürzen experimentieren 🙂 Einfacher könnte das Rezept ja wirklich nicht sein.

      Liebe Grüße,
      Denise

  1. Au ja, auf Hummus steh ich ja! Besonders die Rote Beete-Variante hat es mir angetan, die ist mit Sicherheit mega gut. <3 Und dazu auch noch hausgemachte Torilla-Chips, besser geht es nun wirklich nicht.
    Ganz liebe Grüße zu dir, Mia

    1. Ich kann gar nicht sagen welche Variante mein Favorit ist. Das ändert sich mit jedem Bissen 😀

      Danke für deinen lieben Kommentar und ganz liebe Grüße an dich,
      Denise

    1. Danke Dörthe!
      Ist in jedem Fall viel besser als das gekaufte Zeug 😉 Und perfekt für’s Wochenende obendrein 🙂
      Ein schönes Wochenende wünsch ich dir!

      Liebe Grüße,
      Denise

    1. Liebe Barbara,

      prinzipiell kannst du beides verwenden. Für diejenigen, die es nicht glutenfrei brauchen, ist Weizenmehl evtl. die bessere Wahl, weil der Teig geschmeidiger wird.
      Ich habe es mit Reismehl ausprobiert. Verwende also gerne das Mehl, das du bevorzugst.

      Liebe Grüße,
      Denise

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