Meine Lieblings-Smoothies – der grosse Smoothie-Test.

Smoothies und ich.
Wir hatten einen schwierigen Start miteinander aber mittlerweile kann ich nicht mehr ohne.
Was setze ich für Smoothies nicht alles in Bewegung? Besorge mir exotische Superfoods wie Baobab, Weizengras, Maca, Acai, Lucuma oder Chlorella. Friere am Vorabend schon Bananen ein. Kaufe kiloweise Spinat oder Grünkohl. Und setzte mich mit den Tücken und Eigenheiten verschiedener Mixer auseinander.
Ob meine Smoothie-Liebe auf Gegenliebe trifft, kann ich nur schwer sagen.
Aber ich glaube schon! Sie tun mir gut, diese Smoothies, und mittlerweile schmecken sie mir auch einfach fantastisch.

drei gesunde smoothies

Drei meiner Lieblings-Smoothies stelle ich euch heute vor.
Die sehen zwar harmlos aus, stecken aber wirklich voller guter Zutaten, die euch wahlweise in Superman, den unglaublichen Hulk, Asterix, Popeye oder Taylor Swift verwandeln.
Außerdem habe ich ein neues Spielzeug zum Smoothie machen, den Artisan Magnetic Drive Blender von Kitchen Aid*. Weil jeder Superheld ja auch eine Geheimwaffe braucht, richtig?
Meine steht halt in der Küche und mixt mir meinen täglichen Zaubertrank.
Also, los!
Baby, I’m just gonna shake, shake, shake, shake, shake…

beeren obstkiste

smoothie rezepte

Aber was war das mit dem schwierigen Start?
Früher konnte ich mit Smoothies nicht wirklich viel anfangen. Außerdem wurde ich von ein bißchen püriertem Obst nicht satt, diese Smoothies machten mir meist sogar noch mehr Hunger.
Das war so ca. 2004, als gerade die ersten Smoothies in Flaschen auf den Markt kamen. Erdbeer-Banane, Kokos-Banane oder Blaubeer-Apfel waren hier die üblichen Verdächtigen, die ich auch heute noch nicht mag. 
Ich sag’s euch: Ein Smoothie kann so viel mehr, als nur püriertes Obst zu sein!
Vorausgesetzt allerdings, man hat die richtigen Zutaten und den richtigen Mixer.
Dazu hab ich mittlerweile auch einiges zu erzählen.

gruener smoothie

Als ich angefangen habe, mir Smoothies selbst zu mixen, schmiss ich einfach alle Zutaten in den rund 20 Jahre alten Standmixer meiner Oma.
Das Teil war super. 10 Stufen mit Knöpfen wie in einem Flugzeugcockpit.  Nach tapferen 20 Jahren hat es jedoch den Geist aufgegeben und damit begann das Drama. Ein neuer Mixer musste her. Ohne mir viel dabei zu denken bestellte ich Ruck Zuck ein günstiges Modell bei Amazon. Angefreundet habe ich mich damit nie. 
Kennt ihr das, wenn ihr euren Smoothie eher kauen als trinken müsst?
Gerade wenn man Zutaten wie Spinat oder Grünkohl verarbeitet, ist das kein besonders schönes Gefühl im Mund.
Härtere Zutaten blockierten die Messer, ich musste ständig mit einem Löffel nachhelfen oder den ganzen Mixer schütteln. Nervig.
Der verhasste Mixer verschwand also erstmal im Keller und bei meinen Smoothies beschränkte ich mich auf Banenen-Varianten, die ich selbst mit dem Stabmixer pürieren konnte. 
Bis dieses Schätzchen in meine Küche einzog….

kitchen aid artisan Magnetic Drive Blender

Kurz nachdem er auf den deutschen Markt kam (Anfang Mai), bekam ich den neuen Kitchen Aid Artisan Magnetic Drive Blender*, den ich nun vor jede Menge scheinbar unlösbare Aufgaben stellen darf. Und das werde ich, glaubt mir!
Die Smoothies sind nur eine leichte Übung zum Einstieg. Dabei habe ich schon versucht, es dem Blender nicht zu einfach zu machen. Jedem Smoothie habe ich eine kleine Gemeinheit hinzugefügt, die das Mixen schwierig macht und an denen mein alter Mixer gescheitert wäre.
Tiefgefrorene Früchte zum Beispiel. Dafür besitzt der Magnetic Drive Blender ein extra Smoothie-Programm, das auch mit gefrorenen Beeren bestes klarkommen soll. Außerdem gibt es noch drei andere Programme, für dickflüssige Shakes, sämige Suppen und Säfte. Normalerweise bin ich kein Fan von voreingestellten Dingen. Ich möchte bestimmen, was mein Küchengerät tut – nicht umgekehrt. Aber nach einigem Herumprobieren muss ich sagen: die Programme sind schon praktisch.
Ich wähle ein Programm und kann mich anderen Dingen widmen, ohne neben dem Mixer zu stehen und nachschauen zu müssen, ob er auch alle Obststücke erwischt. Das passiert durch das Programm nämlich automatisch und der Blender mixt das Wunschrezept zur Perfektion. 

*Der Kitchen Aid Artisan Magnetic Drive Blender wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt.

gesunde smoothies

Wollt ihr wissen, was sich hinter den rot-gelb-grünen Drinks versteckt?
Dann spann ich euch nicht länger auf die Folter.

Cremige Banane

1 Banane
1/2 Mango
3 Datteln
1/2 TL Maca Pulver
1/2 TL Lucuma
1 TL Chiasamen
200 ml Mandelmilch

Besonders cremig und süß wird dieser Smoothies durch Datteln. Maca-Pulver, Lucuma und Chiasamen sorgen für eine extra Portion Power und Vitamine.
Von den Datteln und den Chiasamen ist nach dem Pürieren nichts mehr zu sehen und auch beim Trinken sind keine größeren Dattel-Stücke zu finden.
Dattel-Test: bestanden!

bananen smoothie

Grüne Energie

1 handvoll Spinat
1 Zweig Petersilie
1/2 TL Weizengras Pulver
1 Apfel
2 Scheiben Ananas (frische!!!)
1/2 Stange Sellerie
1 ca. Fingernagel großes Stück Ingwer
200 ml Wasser

Alle reden von erneuerbaren Energien und grünem Strom. Die meinen doch sicher diesen Smoothie, oder? Der ist nämlich pure Energie für müde Foodbloggerinnen. Nicht umsonst muss ich an Popeye denken, wie er gerade eine Dose Spinat den Hals hinunter kippt.
Ich weiß genau, dieser Smoothie hätte mir in meinem alten Mixer niemals geschmeckt. Er wäre als stückige, dickflüssige Pampe in meinem Glas gelandet.
Nach ein paar Sekunden im Magnetic Drive Blender habe ich jedoch einen sämigen Smoothie, der (ganz ehrlich zu meiner eigenen Überraschung) absolut fantastisch schmeckt. Frisch, fruchtig und kein bißchen nach Spinat.

gruene smoothie

Triple Berry

200 g gefrorener Beeren-Mix (Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren)
1 TL Gojibeeren
1 TL Acai-Pulver
200 ml Reismilch
1 TL Leinsamen

Er klingt so unschuldig, hat es aber in sich.
Tiefgefrorene Beeren, getrocknete Gojibeeren und diese fiesen kleinen Himbeerkerne sind schon eine Herausforderung für einen Blender. Auch hier bleiben keine bissfesten oder merkbaren Fruchtstücke übrig, der Smoothie ist fast schon mit einem samtigen Beeren-Sorbet zu vergleichen. Eis zum Frühstück? Warum nicht? Wenn es so gut schmeckt und so gesund ist!

kitchen aid blender

So weit so gut, seine Arbeit erledigt der Blender also wirklich hervorragend. Die Bedienung mit den voreingestellten Programmen ist kinderleicht. 

Noch ein paar Worte zur Handhabung.
Reden wir nicht drumherum, das Dingen ist schwer. Richtig schwer.
Am besten bekommt es einen hübschen Platz auf der Küchentheke und wird dann nicht mehr bewegt. 
Der Behälter an sich ist hingegen unfassbar leicht.
Früher musste ich meinen Smoothie-Behälter ohne Witz mit zwei Händen tragen, weil das schwere Gefäß aus Glas inkl. Inhalt einfach zu viel für mich war. Und sooo schwach bin ich nun auch nicht. Hey, nicht lachen da hinten in der letzten Reihe! 
Da der Magnetic Drive Blender aber keine Einraste-Mechanik am Behälter hat, ist er wirklich sehr angenehm in der Hand zu halten. Die Messer werden nämlich nicht durch einen Elektromotor in Bewegung gesetzt, sondern mit einem Magnetfeld betrieben. Auch das Spülen des Behälters ist somit ganz leicht, weil sich nirgendwo etwas festsetzen kann.

Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Aufgabe, die ich mir für den Blender ausgedacht habe.
An diese Stelle müsst ihr euch vorstellen, wie ich mir verschwörerisch die Hände reibe und ein fieses Hexen-Lachen von mir gebe, ok?

 

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19 thoughts on “Meine Lieblings-Smoothies – der grosse Smoothie-Test.

  1. Liebe Denise,
    ich bin soo neidisch! Dieser KitchenAid ist ja ein Träumchen! Auch will.. 😉
    In dem ersten Rezept hast du Maca mit reingemischt. Welches nutzt du da? Kannst du das weiterempfehlen?

    Danke und LG
    Laura

    1. Liebe Laura,

      mein Maca ist von der Eigenmarke von Nu3. Ich bin damit absolut zufrieden. Davor hatte ich welches von Naturya, das war auch gut. Kann beide weiterempfehlen 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  2. Ich bin auch so unglaublich neidisch – aber das passt nicht ganz, ich gönne dir dieses Wunderteil, möchte es aber auch haben!!! unbedingt!!! aber Studentengeldbeutel…. -.-
    Ich hate mal einen von einer garnicht mal so günstigen Marke und beim ersten Mal benutzen ist die Milch einfach aus allen vorher nicht erkennbaren Öffnungen herausgelaufen, Milch im ganzen Gerät verteilt, in mehreren Küchenschubladen und deren Inhalt, hui wie viel Freude das gemacht hat…
    seitdem hatte ich nicht den Mut Geld und möglicherweise weitere Putzutensilien dafür auszugeben.
    Aber wenn ich mal groß bin … 😀 Solange nasche ich eben weiter die typischen Früchte, das Obst und alles andere so wie sie sind.

    Herzliche Güße,
    Kira

    1. Liebe Kira,

      ohje! Was du über deinen Mixer schreibst klingt ja furchtbar! Wie ärgerlich!
      In der Not hilft wirklich ein Pürierstab. Damit lassen sich natürlich keine Wunder bewirken, aber für einen Bananen-Smoothie reicht es schonmal 🙂

      Danke für deinen lieben Kommentar und die Story mit dem Mixer und der Milch 😀

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. Im Nachhinein ist es natürlich eine super Geschichte und ich kann auch nur noch drüber lachen, obwohl ich glaube ich habe sogar in dem Moment nur noch lachen können, es war beinahe filmreif…

        Leider hat mein Pürierstab zuletzt so gruselige Geräusche von sich gegeben, dass ich ihn nicht mehr benutze, wahrscheinlich habe ich ihn überfordert. Aber wie gut dass man ja die besten Freunde hat und einfach von deren Küchengeräten mitprofitieren kann 😀

        Ganz liebe Grüße,
        Kira =)

  3. Ich bin ebenfalls Smoothie-Fan begnüge mich momentan aber noch mit dem „Personal Blender“. Der neue von Kitchen Aid macht da optisch natürlich mehr her:-) Toll das Kitchen Aid nun auch endlich ein leistungsstarkes Gerät auf den Markt gebracht hat. Darauf habe ich ehrlich gesagt, schon länger gewartet.

    Liebe Grüße
    Sarahj

    1. Ja ich fand auch, das war wirklich noch eine Lücke im Produktportfolio von Kitchen Aid. Wobei ich den normalen Standmixer zugegeben gar nicht kenne und nicht weiß, was der so drauf hat. Kenne nur mein klappriges unfähiges Teil 😀

      Liebe Grüße und lass dir deine Smoothies schmecken 🙂
      Denise

  4. … meine Küchenmaschine ist zwar von einem anderen Fabrikat, aber seit ich sie habe, stehen bei uns 2 – 3 Mal pro Woche Smoothies auf dem Tisch! Besonders gerne mixe ich einige Nüsse oder Chiasamen unter, dadurch werden die richtig gehaltvoll!
    Freue mich schon auf deine nächste Rezeptidee.
    Dir ein sonniges Wochenende … hab‘ es fein, Daniela

  5. Oh man. Habe gerade deinen Grüne Energie Smoothie gemacht. Der schmeckt ja einfach nur wahnsinnig lekcker der absolute Hit!!! Vielen Dank für die tolle Rezeptidee 🙂

    Liebe Grüße Franka

  6. Hallo Denise!
    Bin soooo froh dass ich endlich jemanden gefunden habe der den neuen Mixer von Kitchenaid getestet hat. Es ist sonst nichts darüber zu finden. Außer eigene Werbung von Kitchenaid.
    Ich möchte mir auch neuen Hochleistungsmixer kaufen. Nur ist die Frage : welchen????
    Der Vitamix pro 750 ist mein Favorit aber da muss man tief in die Tasche greifen….
    Als ich auf den neuen Kitchenaid Blender gestoßen bin bin ich stutzig geworden. Der Preis ist hier um satte 200-300€(je nach Angebot) billiger!
    Wie ist dein Fazit Denise? Würdest du den Kitchenaid magnetic Drive Blender empfehlen ?
    Würde mich über Antwort von dir freuen
    LG Ewa

    1. Liebe Ewa,

      toll dass ich dir mit meinem Beitrag ein bißchen weiterhelfen konnte. Der Kitchenaid Blender ist ja noch sehr, sehr neu auf dem Markt. Wahrscheinlich hast du deswegen nichts darüber gefunden.

      Allerdings habe ich den Vitamix noch nie persönlich ausprobiert. Ich kann dir also leider nicht sagen, welche Vor- oder Nachteile der eine Mixer gegenüber dem anderen hat.
      Ich würde an deiner Stelle einfach mal die Fakten wie PS und Wattzahl des Motors, Umdrehungen, Gewicht, Füllmenge, etc. vergleichen. Ist es dir wichtig wie das Gerät aussieht – denn da liegt Kitchen Aid natürlich vorn. Und vor allem: was sind deine Anforderungen an den Blender – Smoothie mixen oder Avocadosteine pürieren 😉

      Für meine Zwecke kann ich den Kitchen Aid Magnetic Drive Blender auf jeden Fall empfehlen. Ich werde hier auf dem Blog demnächst auch noch weitere Rezepte damit vorstellen.
      Tut mir leid, dass ich dir keinen konkreten Rat geben kann.

      Liebe Grüße,
      Denise

  7. Der rote Beeren Smoothie hat es mit besonders angetan! Und um den Mixer kann ich dich nur beneiden 🙂 Sieht aber auch richtig appetitlich aus!

    1. Mein Lieblings ist ja die Banane 🙂 Freut mich, dass ich dir Appetit drauf machen konnte 😉

      Liebe Grüße,
      Denise

  8. Hallo Denise,
    habe den neuen Magnetic Drive von Kitchenaid seit 3 Tagen im Einsatz. Heute habe ich einen Himbeer S. gemacht, leider hatte ich trotz 3 mal nachmixen mit der P -Taste noch deutliche Himbeerkerne drin. Gibt es da einen Trick, oder wielange mixt du sowas?

    1. Hallo Heike,
      mein Tipp ist die Suppen-Taste. Die dreht zum Schluss so hoch, da sollte wirklich alles klein werden. Probier’s mal aus und sag mir doch gerne Bescheid, ob es geklappt hat.

      Liebe Grüße,
      Denise

  9. Danke für die schnelle Antwort. Habe soeben den Himbeersmoothie mit deiner Methode nochmal probiert, leider ohne Erfolg. Habe sogar vorher noch das Smoothieprogrammm durchlaufen lassen. Die Himbeerkerne sind anscheinend ziemlich fies! Konnte sie sogar zum Ende hin ganz aus der Kanne gießen.
    Totzdem freu ich mich über mein neues schickes Teil in der Küche, und lass mir das auch von einpaar Himbeerkerne nicht vermießen!

  10. Hallo Denise,

    bin auch auf der Suche nach einem Mixer, vor allem für Green Smoothies, aber auch für andere Speisen (das wird sich mit der Praxis ergeben).
    Ich möchte aber mit dem Mixer auch Avocado-Kerne zerkleinern können. Aus der Antwort an Ewa geht nicht klar hervor, ob der Kitchenaid Blender das kann oder nicht.
    Bitte kläre mich darüber auf.

    Vielen Dank und lieber Grüße
    Martin

    1. Lieber Martin,
      da kann ich dich leider nicht aufklären, weil ich noch keine Avocado Kerne in meinen Mixer geschmissen habe und kein Mitarbeiter von Kitchen Aid bin.

      Liebe Grüße,
      Denise

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