Selbstgemachter Joghurt aus Kokosmilch mit Sommer-Müsli.

Es ist euch vielleicht schon aufgefallen, für Food-Trends aus den USA bin ich immer zu begeistern. 
Vor ein paar Jahren ging es los mit Mandelmilch, dann kamen die Chia-Samen, Pizzateig aus Blumenkohl, Raw Brownies, Green Smoothies und jetzt Kokosjoghurt, genau genommen Kokosmilchjoghurt

selbstgemachter kokos joghurt
Wie jetzt, Kokosjoghurt mit Kokosgeschmack gibt’s doch in jedem Supermarkt?
Nein nein, das meine ich nicht! Ich meine Joghurt, der aus Kokosmilch hergestellt wurde und somit vegan, laktosefrei, paleo und zuckerfrei (hab ich was vergessen?) ist.
In den USA in jedem Bio-Supermarkt erhältlich, Deutschland braucht da mal wieder ein bißchen länger.
Was tun? Selbst machen!
Ich muss zugeben, ich hatte etwas Respekt davor, Joghurt selbst zu machen. 
Aber letzten Endes hat meine Lust auf diesen Kokosjoghurt gewonnen und ich habe es einfach ausprobiert! Dazu gab’s ein wunderbar knuspriges Sommer-Müsli, ebenfalls mit einer großen Portion Kokos.

coconut yogurt granola

sommer Müsli

selbstgemachter joghurt

Normalen Joghurt aus Kuhmilch esse ich schon lange nicht mehr.
Ich vertrage ihn nicht gut und – viel wichtiger – ich mag ihn nicht wirklich. Mochte ich noch nie besonders. 
Einen Schafs- oder Ziegenjoghurt esse ich ab und zu mal ganz gern.
Vor kurzem habe ich noch große Mengen Sojajoghurt konsumiert, bis ich festgestellt habe, dass auch der mir nicht ganz so gut bekommt, wie ich immer dachte.
Seitdem ist Joghurt weitgehend von meinem Speiseplan verschwunden, was ich irgendwie schade fand. Er ist einfach die perfekte Basis für frisches Obst und knuspriges Müsli. Und ich liebe selbstgemachtes Müsli.

Ihr könnt euch also vorstellen, ich war Feuer und Flamme, als ich von einem Joghurt las, der aus Kokosmilch hergestellt wird.
Kokos, das neue Superfood, das It-Girl im Küchenregal, das Allheilmittel gegen trockene Haut, Verdauungsprobleme und wahrscheinlich auch gegen Schnupfen, Vergesslichkeit und Rechtschreibschwäche!
Ja, ich übertreibe, aber Kokos ist schon ziemlich cool. Ich wollte diesen Joghurt!

Aber wie das so ist im Leben, wenn man sagt Och bitte kommt als Antwort oft Nö! 
Nö!
find ich als Antwort allerdings nur semi-aktzeptabel.
Nö! ruft in mir ein bockiges Kind hervor, das sagt: Pah, dann mach ich das eben alleine!
Gesagt, getan und schon befand ich mich alleine auf Mission Kokosjoghurt.

kokos muesli joghurt

kokos joghurt obst

Ich hatte schon davon gelesen, dass man zuhause seinen eigenen Joghurt herstellen kann.
Das stand im Zusammenhang mit einer Maschine, die eben diesen Zweck erfüllt. Deswegen war die Joghurt-Produktion in meinem Kopf als schwierig, nur mit eigens dafür gefertigter Maschine zu bewerkstelligen abgespeichert. 
Ehrlich gesagt dachte ich auch, dass es zur Herstellung von Joghurt ein Milchprodukt braucht.
Also eben Milch, echte Milch. 
Das stimmt so aber nicht. Was man für die Herstellung von Joghurt braucht, sind Milchsäurebakterien. Ich weiß, Bakterien klingt im ersten Moment eklig und scheint so rein gar nicht in die Küche zu passen. Es klingt irgendwie kompliziert, speziell, sogar gefährlich.
Was passiert, wenn ich die Milchsäurebakterien zu hoch dosiere? Explodiert mein Ofen? Vergifte ich mich und jeden, der davon probiert?
Und woher in aller Welt soll ich denn Bakterien herbekommen?

Fragen über Fragen, für euch entmystifiziert:
Zunächst, wenn man zuviel der Milchsäurebakterien nimmt passiert nicht viel, außer dass der Joghurt sehr sauer wird. Da der Ofen nicht einmal angeschaltet wird, passiert auch hier nichts Dramatisches. Und Milchsäurebakterien sind nichts anderes als das, was in jedem gekauften Joghurt zu finden ist. Klingt alles schon viel weniger gefährlich oder?
Als Bezugsquelle für Milchsäurebakterien gibt es zwei Möglichkeiten.
Die einfache: man verwendet beim Herstellen von Joghurt einfach 1 – 2 EL gekauften Joghurt (Sojajoghurt funktioniert auch).
Die bessere: Man besorgt sich Joghurtferment im Reformhaus. Oder Probiotika in der Apotheke. Probiotika kannte ich, also waren sie die Bakterien meiner Wahl.
Der Rest ist wirklich ein Kinderspiel, nur etwas Geduld muss man haben. Gut Ding will eben Weile haben. 

kokos muesli

Das Resultat: passt!
Von der Konsistenz wirklich genau wie Joghurt, auch der säuerliche Geschmack ist da. Die Kokosnuss kommt gar nicht so stark durch, könnte für meinen Geschmack noch etwas vordergründiger sein. 

Dem helfe ich mit meinem Sommer-Müsli auf die Sprünge.
Hier geht es nämlich weiter mit der Kokosparty. Jede Menge Kokosflocken als Müsli-Basis, gebacken mit Kokosöl und um den exotischen Geschmack noch etwas zu verstärken, geröstete Macadamianüsse und getrocknete Aprikosen.
Ganz, ganz fein! Dieses Müsli könnte ich pur löffeln, auch ohne Joghurt. Zusammen ist es aber das perfekte Paar für ein köstliches, 100% selbstgemachtes Sommerfrühstück.

kokos muesli

joghurt kokosmilch

Ich hoffe ich konnte euch zeigen, wie einfach es ist, Joghurt aus Kokosmilch selbst zu machen.
Ich habe schon die nächste Idee: selbstgemachter Joghurt aus Mandelmilch.

Ob das wohl funktioniert? Hat das schon jemand von euch ausprobiert?

Joghurt aus Kokosmilch
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Ingredients
  1. 500 ml Kokosmilch
  2. 1 TL Agar Agar
  3. 1 EL Ahornsirup
  4. ½ TL Probiotika (ca. 2-3 Kapseln)
Instructions
  1. 1. Zur Vorbereitung 3 – 4 Weckgläser mit kochendem Wasser ausspülen, um sie zu sterilisieren.
  2. 2. Die Probiotika in ca. 100 ml Kokosmilch gut auflösen. Die restliche Kokosmilch in einem kleinen Topf erhitzen aber nicht aufkochen und das Agar Agar und den Ahornsirup darin auflösen. Die Kokosmilch etwas abkühlen lassen, sie darf nicht zu heiß sein (nicht heißer als 38°C).
  3. Die lauwarme Kokosmilch zur Kokosmilch mit den Probiotika geben, gut umrühren.
  4. 3. Die Flüssigkeit auf die vorbereiteten Weckgläser aufteilen, die Glasdeckel drauf legen, aber nicht verschließen. Die Gläser nun in den Backofen stellen. Lediglich das Licht des Ofens anstellen, keine Hitze einstellen, und den Kokosjoghurt im geschlossenen Ofen10 – 12 Stunden stehen lassen. (je länger, desto säuerlicher wird der Joghurt).
  5. 4. Den Joghurt einmal gut durchrühren, dann in den Kühlschrank stellen (das stoppt die Fermentation und sorgt dafür, dass der Joghurt eine festere Konsistenz bekommt).
  6. Der Kokosjoghurt hält sich im Kühlschrank maximal 5 Tage.
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Sommer-Müsli mit Kokos
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Ingredients
  1. 100 g Kokosflocken
  2. 50 g Kokoschips
  3. 1/2 TL gerieben Zitronenschale
  4. 1/2 TL gerieben Orangenschale
  5. 100 g Cashews, gehackt
  6. 100 g Mandeln, gehackt
  7. 50 g Macadamianüsse, gehackt
  8. 50 g Hirseflocken
  9. 50 g Buchweizenflocken
  10. 20 g Leinsamen
  11. 70 g Kokosöl
  12. 5 EL Ahornsirup
  13. 150 g getrocknete Aprikosen, fein gewürfelt
  14. 50 g getrocknete Mangos, fein gewürfelt
Instructions
  1. 1. Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. 2. Das Kokosöl zusammen mit dem Ahornsirup in einem kleinen Topf schmelzen. Alle Zutaten bis auf die Aprikosen und Mangos in eine große Schüssel geben und das flüssige Kokosöl darüber gießen. Mit einem Löffel gut durchmischen.
  3. 3. Die Müslimasse auf das Backblech geben und mit dem Löffel gleichmäßig verteilen. Mit der Rückseite des Löffels festdrücken und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Mit dem Löffel oder einem Pfannenwender einmal gut durchmischen und weitere 5 - 10 Minuten backen, bis das Müsli goldbraun und knusprig ist. Das Blech herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  4. 4. Zum Schluss die gewürfelten Aprikosen und Mangos unterheben. Das Müsli in Gläser füllen und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Es hält sich gut verschlossen einige Wochen.
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57 thoughts on “Selbstgemachter Joghurt aus Kokosmilch mit Sommer-Müsli.

  1. wow, deine bilder machen ordentlich appetit!
    mir geht es da ähnlich wie dir – joghurt aus kuhmilch mag ich nicht und der sojajoghurt ist auch nicht die perfekte alternative. den kokosjoghurt werde ich auf jeden fall mal ausprobieren. wenn der so schmeckt, wie deine bilder aussehen, kann eigentlich nichts schief gehen …

    1. Hallo Nike!

      Freut mich, dass ich dir Appetit machen konnte 🙂
      Ich bin gespannt wie es dir schmeckt!

      Liebe Grüße,
      Denise

  2. Das klingt total lecker – und wirklich nicht so kompliziert wie befürchtet! Ich habe schon deine Raw Cocos-Cookies nachgemacht und finde sie unheimlich lecker – der Joghurt kommt auch auf die to-cook Liste – und die Bilder sind wieder einmal traumhaft schön!

    1. Hallo Thea,

      das freut mich sehr! Toll dass dir meine Cookies schmecken 🙂 Für Kokosfans ist der Kokosjoghurt natürlich genau richtig!

      Liebe grüße,
      Denise

  3. Das klingt ja wirklich nicht schwer. Ich habe schon Joghurt aus Kuhmilch selbst gemacht, aber auf die Idee, dass das auch mit Kokosmilch klappen könnte bin ich noch gar nicht gekommen. Muss ich doch demnächst mal ausprobieren.
    Gibt es nicht von Alpro jetzt auch Kokosjoghurt? Bin mir aber nicht sicher, ob da nicht auch Soja mit drin ist.
    xo.mareen

    1. Hallo Mareen,

      ja wenn du es schon mit Kuhmilch gemacht hast, weißt du ja wie es geht 😉
      Stimmt von Alpro gibt es Kokosjoghurt, aber der größte Anteil darin ist immer noch Soja.

      Liebe Grüße,
      Denise

  4. Hallo Denise.
    Kann man den Kokosjoghurt mit jeder Kokosmilch machen, kann es auch dieser dünn flüssige, (was für ein Wort) aus Tetrapaks sein? Würde ich sehr gerne für meinen Bruder versuchen!
    Toller Blog!!!
    Grüße;
    Jesse Gabriel

    1. Hallo Jesse,

      ich weiß nicht genau, welche Kokosmilch du meinst. Meinst du die, die im Regal neben der Soja- und Mandelmilch steht? Ich glaube nicht, dass es damit funktioniert, da der Kokosanteil sehr gering ist. Aber ich habe es noch nicht ausprobiert, wer weiß?

      Liebe Grüße,
      Denise

  5. Guten Morgen,
    hab das Rezept im My.Yo Bereiter probiert, mal sehen, ob es klappt, ich bin optimistisch.
    Dein Blog ist einfach Klasse, meine ToDo Liste wird immer länger…
    Vielen dAnk erstmal, ich schreib mal, ob der Joghurt was wird !!!
    Ich hab übrigens LIght Kokosmilch vom Chinashop meines Vertrauens….
    …..und wieso denke ich jetzt an fRozen Joghurt Kokos??? :-)))

    1. Hallo Elke,

      na mit einem Joghurtzubereiter dürfte ja gar nichts schief gehen 🙂 Ich bin gespannt, ob es klappt!
      Oh mein Gott Frozen Kokos Joghurt ist ja eine geniale Idee!!

      Ich freu mich, dass dir mein Blog gefällt!

      Liebe Grüße,
      Denise

    1. Hallo Krisi,

      freut mich dass dir mein Rezept gefällt. Das mit den Joghurtkulturen bekommst du schon hin. Wiegesagt, frag am besten mal im Reformhaus oder der Apotheke 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  6. Hallo 🙂
    Ich habe nach deinem Rezept den Kokosjoghurt gemacht (mit Kokosmilch aus dem Asialaden). Allerdings ist dieser nun etwas klumpig – liegt es evtl an der Agar Agar, dass diese zu frühzeitig in der Milch anfing zu gelieren? Habe sofort nach der Zugabe angefangen Agar Agar zu verrühren, trotzdem ist heute der Joghurt etwas klumpig. Hast du einen Tipp für mich?

    1. Hallo Betty,

      das könnte tatsächlich am Agar Agar liegen. Das ist mir mit Gelatine in einer Mousse auch schon mal passiert.
      Vielleicht stand er auch zu lange im Ofen? Oder der Ofen war zu heiß? Oder waren vielleicht noch irgendwelche Zusätze in der Kokosmilch? Da gibt es wirklich ganz viele Möglichkeiten, leider.
      Ich hoffe, er war trotzdem genießbar!

      Liebe Grüße,
      Denise

  7. Was für ein schöner Artikel und so tolle Fotos! Teile das Rezept für den Kokosjoghurt gerne mit meinen Lesern, da ich gerade ein Müsli-Rezept gepostet habe. Ich bin gespannt, ob’s jemand ausprobieren wird! Mein erster Versuch steht gerade im Backofen. Habe es allerdings ohne Agar Agar probiert…

    1. Vielen Dank liebe Julia!
      Toll, dass du das Rezept teilst und sogar direkt ausprobierst. Hat dein Versuch ohne Agar Agar geklappt, ist der Joghurt trotzdem fest geworden?

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. Hallo Denise
        Ist zwar nicht fest geworden, schmeckt aber wie Joghurt 🙂 Ich möchte Agar Agar nicht so gerne verwenden, weil in einem Darmgesundheitsbuch (GAPS) empfohlen wird, dieses nicht zu verwenden. Ich glaube, weil es eine eher verstopfende Wirkung haben kann.
        Von dem her werde ich wohl das Joghurt weiter so machen und es halt eher flüssig essen 🙂
        Liebe Grüsse
        Julia

  8. Klingt lecker, ich werd’s auf jeden Fall ausprobieren.
    Ich würde das Wort „zuckerfrei“ aber gerne aus deinem Beitrag streichen – es ist doch Ahornsirup bzw. Honig angegeben! Und auch das ist Zucker! 😉 Je nachdem, aus welchem Blickwinkel man Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft betrachtet, sind sie sogar „schlimmer“ als Haushaltszucker aufgrund des z.T. wesentlich höheren Fruktoseanteils (50% bei Haushaltszucker, bis zu 90% bei den anderen).
    Deine Bilder sind toll und ich werde deinen Blog sicher öfter klicken!

    1. vielen Dank für Deine Erklärungen – das war genau mein Gedanke!!
      alle Süßungsmittel, die du genannt hast, werden vom Körper sauer verstoffwechselt und sind deshalb auch so schädlich!
      –> aber man kann das ja alles weglassen und nachher beispielsweise mit einer zerdrückten Banane oder Dattelmuß nachsüßen 🙂

  9. Ich habe schon einige Versuche mit Joghurtbereiter hinter mit und es klappt nicht … allerdings hatte ich immer zur Hälfte selbst gemachte Mandelmilch dabei. Ich werde nun mal Dein Rezept probieren, der Joghurt sieht so gut aus! 🙂 … Eine Frage: wann kommt der Ahornsirup dazu?

    1. Hallo Judy,

      der kommt zusammen mit dem Agar Agar in die warme Kokosmilch.

      Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  10. Hallo,

    das Rezept klingt fantastisch! Bisher habe ich immer nur den Kokosjoghurt aus dem Bioladen gegessen, nicht oft, weil er so teuer ist, aber dein Rezept werde ich ganz bestimmt mal ausprobieren!
    Welche Probiotika hast du dafür genommen? Bei amazon ist die Liste so lang, dass ich garnicht weiß welche ich denn nun nehmen soll und welche Bakterien am besten sind.

    Liebe Grüße Conny

    1. Hallo Conny,
      ich habe die Probiotika aus den USA, deswegen kann ich dir gar nicht sagen, welche da äquivalent sind. Sie enthalten die folgenden Bakterienstämme, vielleicht gibt es ja etwas ähnliches hier:
      Lactobacillus acidophilus
      Bifidobacterium bifidum
      Bifidobacterium lactis
      Streptococcus thermophilus

      Viel Spaß beim Ausprobieren!

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. achso alles klar
        Also momentan schwanke ich zwischen zwei Produkten. Beim ersten bin ich mir nicht sicher, ob man das auch zur Joghurtherstellung nehmen kann:
        http://www.amazon.de/Probiotika-Acidophilus-Verdauungsenzyme-Funktioniert-Darmreinigung/dp/B014O5Y9EO/ref=sr_1_cc_8?s=aps&ie=UTF8&qid=1461220912&sr=1-8-catcorr&keywords=probiotika

        und das zweite ist zwar explizit dafür vorgesehen aber auch sehr teuer..
        http://www.amazon.de/Joghurtkulturen-probiotisch-Joghurt-Joghurtkultur-Ferment/dp/B00QSBVE0A/ref=sr_1_4?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1461220912&sr=1-4&keywords=probiotika

        steht bei deinem extra drauf, dass es für die Joghurtherstellung geeignet ist? Oder denkst du, dass es auch mit dem ersten Produkt funktionieren würde?

        ich habe davon leider so gar keine Ahnung 😀

        Liebe Grüße,
        Conny

        1. Hallo Conny,

          im Prinzip kannst du wirklich alle Probiotika nehmen. Man muss eben ein bißchen herum probieren 😉 Ich denke das erste sollte funktionieren.

          Liebe Grüße,
          Denise

  11. Super, das Rezept ist echt einfach und ich bin gespannt, ob es meinem kleinen Milch-Allergiker schmeckt. Leider war das Hinzugeben des Agar Agar eine Katastrophe; über die Kokosmilch gestreut hat es sich gleich zu Klumpen zusammengezogen. Ein Tipp in deinem Rezept für unerfahrene Agar-Agar-Benutzer wäre toll gewesen. Nächstes Mal rühre ich es erst in einer kleineren Menge Kokosmilch an, bevor es da rein kommt. Tolle Photos!

    1. Hallo Nadia,

      oh, das Problem kannte ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Das ist mir mit Agar Agar bis jetzt noch nie passiert – vielleicht hängt es auch wieder damit zusammen, dass ja jede Kokosmilch anders ist.
      Ich hoffe es hat geschmeckt!

      Danke und Liebe Grüße,
      Denise

  12. Hi
    muss ich die Gläser tatsächlich in den Backofen stellen und 12h Licht einschalten…kommt mir bissl zu energieverschwenderisch vor…:(

    1. Hallo Julia,

      naja, der Joghurt mit den Kulturen braucht nun mal eine gewisse Grundwärme von ca. 38 – 43 °C. Wenn du die auf eine andere Weise erzeugen kannst, dann muss es natürlich nicht der Ofen sein.
      Du kannst aber auch einen extra Joghurtbereiter kaufen.

      Liebe Grüße,
      Denise

    1. Hallo Janine,

      ohne dir Probiotika funkti0niert es nicht. Die machen den Joghurt ja erst zum Joghurt 😉

      Liebe Grüße,
      Denise

  13. Danke für das Rezept.
    Ich weiss nicht was ich falsch mache aber habe jetzt schon mehrmals versucht Kokosjoghurt herzustellen (mit Milch aus der Dose ohne Zusätze) und er wird bei mir einfach nicht fest. Geschmacklich sind meine Versuche immer gut geworden aber die Konsistenz bleibt flüssig. Hast du da ein Tipp?
    LG Kerstin

    1. Hallo Kerstin,

      das ist schwer zu sagen, da kann wirklich einiges schiefgehen. Von der Konsistenz der Kokosmilch (viel Fett) über die Milchsäurebakterien bis zur Temperatur.
      VIelleicht probierst du einfach nochmal verschiedene Varianten aus.

      Liebe Grüße,
      Denise

  14. Hallo Denise,
    ich bin auf meiner Suche zum Thema Kokosmilchjoghurt auf deiner Seite gelandet, die mich auf Anhieb sehr begeistert hat! Ich habe die gleichen Probleme/Unverträglichkeit in Bezug auf Joghurt und versuche eh seit einiger Zeit, tierisches Eiweiß wegen beginnender Arthrose zu meiden. Ich liebe auch Müsli mit Joghurt und frischen Früchten, aber Sojajoghurt schmeckt mir überhaupt nicht und deswegen war ich total happy, als es bei uns im Supermarkt ein neues Produkt einer jungen Hamburger Firma gab, drei verschiedene Sorten mega-mega-leckeren Joghurt aus Kokosmilch. Allerdings ist der Preis mit ca. 2€ für 125gr extrem teuer. In meiner Küche steht jetzt seit ein paar Monaten diese extrem vielseitige, teure Alleskönner-Küchenmaschine, die auch Joghurt können soll. Das Rezept basiert auf den Joghurtkulturen eines gekauften Joghurts und ich denke, wenn man diesen durch gekauften Kokosmilchjoghurt ersetzt, müsste das doch zum gleichen Ergebnis führen, oder? Ich werde es auf jeden Fall probieren und hoffe, dass es klappt…
    Liebe Grüße Katharina

    1. Hallo Katharina,

      ja das Problem mit den gekauften Kokosjoghurts kenne ich.
      Super, wenn du schon so eine Maschine hast. Das sollte tatsächlich gut funktionieren!

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und Stöbern hier.

      Liebe Grüße,
      Denise

    1. Hallo Sama,
      der Mandelmilch fehlt wahrscheinlich das Fett.. Schade dass es nicht geklappt hat!

      Liebe Grüße,
      Denise

  15. Huhu 🙂 Also soll das Backofenlicht die ganzen 10-12 Stunden anbleiben?
    Hört sich echt mega gut an 🙂

    1. Hallo Julia,

      ja genau, nur das Licht, das sorgt für ganz geringe Hitze, die der Joghurt braucht.

      Liebe Grüße,
      Denise

  16. Habe mir letzte Woche auch Kokosjoghurt selber gemacht. Habe schon lange einen Joghurtbereiter und diesen dazu verwendet. Heute Morgen habe ich das erste Glas aus dem Kühlschrank genommen. Oben hat sich eine ziemlich feste Schicht abgesetzt, darubter eine fast durchsichtige, leicht milchig trübe Flüssigkeit. Ich habe dann versucht dalles zu vermischen, ist aber nicht wirklich „cremiger“ Joghurt geworden, eher eine so als würde man Kokosfett mit Kokoswasser vermengen. Irgendeine Idee was ich falsch gemacht haben könnte? Mit normaler Milch habe ich jahrelang erfolgreich Joghurt damit zubereitet ohne Probleme. Säuerlicher Geschmack wie bei einem Joghurt war schon vorhanden, also hat sich etwas getan. Ich hatte ein gekauftes Kokosjoghurt verwendet. Vielleicht versuche ich es einmal mit den Probiotika…

    1. Hallo Christina,

      die Version mit gekauften Kokosjoghurt habe ich noch nicht ausprobiert, das kann natürlich gut sein.
      Aber ein Joghurtbereiter ist ja schonmal die beste Voraussetzung! Das sollte mit den Probiotika eigentlich klappen 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  17. Schöne Bilder und schöner Beitrag.

    Ich hoffe aber, du hast nicht wirklich Bakterien mit „eklig“ und „wirklich, in der Küche Bakterien?“ verbunden 😀 – denn für jemanden, der sich in seinem Blog mit Rezepten und Lebensmitteln auseinandersetzt, halte ich das für so etwas wie „Grund-Bildung“.

    Ist es ökologisch eigentlich sinnvoller (Tierwohl mal außen vor) auf Soja- oder Kokosprodukte zurückzugreifen? Ich bin da immer unsicher… Weißt du zufällig, was über den Carbon-Footprint bei diesen Produkten?

    1. Hallo Jenny,

      ich versuche beim Schreiben meiner Texte, mich in meine Leser hinein zu versetzen, die nicht täglich mit ausgefalleneren Lebensmitteln und Zubereitungsarten konfrontiert werden und möchte dort Berührungsängste abbauen.
      Und ich glaube, nicht jedem ist der Umgang mit Bakterien, Fermentieren etc. klar.

      Und ehrlich, man kann sich über alles Gedanken machen. Natürlich ist es ökologisch sinnvoller, auf regionale Produkte zurück zu greifen. Ich arbeite aber nunmal sehr gerne mit Kokos. Das muss jeder für sich entscheiden.

      LG,
      Denise

  18. Hallo, nehmt Ihr Kokosmilch aus der Dose, wo oben eine feste und unter eine flüssige Schicht ist oder die flüssige Konosmilch aus dem Tetrapack???

    1. Hallo Nancy,

      im Prinzip ist beides dasselbe. Bei der Dose hat sich das Kokosfett nur vom Kokoswasser getrennt. Wichtig ist, dass du eine Kokosmilch mit ausreichend Fettgehalt nimmst, also keine Light Kokosmilch.

      Liebe Grüße,
      Denise

      1. also, ich nehme seit Jahren Kokosmilch als basischen Sahne-Ersatz und hab im Lauf der Zeit ziemlich viele Kokosmilch-Varianten durchprobiert – deshalb kann ich aus Erfahrung sagen, daß Kokosmilch, die oben fest ist, nicht wieder flüssig wird, außer sie wird erhitzt.
        ich hab gemeint, daß ich mir im Keller einen Kokosmilch-Vorrat anlegen kann und mußte leider erleben, daß die Kokosmilch so hart geworden ist, daß sie nicht mehr zu verwenden war – weder in steinhartem Zustand, was leicht nachvollziehbar ist, noch in weichem Zustand, wenn die Dose ein oder zwei Stunden bei Zimmertemperatur in der Küche stand, weil der Geschmack so dermaßen eigenartig war…. 🙁
        also ist es inzwischen so bei mir, daß ich jedesmal, wenn ich im Supermarkt stehe und die Kokosmilch-Dosen schüttle, genau hinhöre, ob die Kokosmilch wie Wasser gluggert – wenn nicht, dann nehme ich sie gar nicht erst mit, weil die feste Kokosmilch erstens nicht zu verarbeiten ist und zweitens auch gar nicht schmeckt.
        es heißt offiziell natürlich, daß das keinen Unterschied in der Qualität macht, in welchem Zustand die Kokosmilch ist (fest oder flüssig) – aber ich habe für mich herausgefunden, daß das schlichtweg nicht wahr ist.
        naja, das muß jeder für sich entscheiden… 🙂

  19. Wow! Ich habe mich sofort in deinen Joghurt verliebt. Bisher kannte ich nur den unheimlich teuren Harvest Moon.
    Ich habe nun versucht ihn auch zu machen und er ist total flockig geworden. :'(

    Habe alles ganz genau so gemacht wie du, nur dass ich „Joghurt natur (Ferment)“ von A.Vogel statt Probiotika genommen habe.
    Dort sind folgende Bakterien drin: Starterkultur (Streptococcus thermophilus und Lactobacillus delbrueckii subsp.Bulgaricus).
    Und statt es in den Backofen zu stellen, habe ich es in einen Joghurtbereiter gestellt.
    Als Kokosmilch habe ich Bio-Kokosmilch aus dem Kaufland genommen mit 60% Kokosnussanteil.

    Weiß jemand woran es gelegen haben kann?

    Vielen lieben Dank

  20. Hallo,

    ist es für das gelingen des Rezeptes notwendig Ahornsirup hinzuzugeben, oder dient dieser nur dem Geschmack? Ich würde ihn gern weglassen, gibt es da Erfahrungen?

    LG

  21. Hallo 🙂
    Das Rezept klingt klasse! Habe mich rangewagt und alles ist gerade im Ofen.
    Wie lange sollte der Joghurt später im Kühlschrank stehen, damit er fester wird?
    Liebe Grüße!

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