Zeit für gesunde Rezepte: Quinoa-Salat mit Grapefruit und Pomelo.

Zeit für gesunde Rezepte!
Ich finde ja, es ist nie leichter, gesund zu kochen, als jetzt im Januar zu Beginn des neuen Jahres.
Die Lust auf Süßes ist wirklich gesättigt und wenn wir jetzt auf unseren Körper hören, sagt der uns schon von ganz alleine, was uns gerade gut tut. Und der sagt uns: gesundes Essen macht richtig Spaß und schmeckt so gut!

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Mein erstes gesundes Rezept in diesem Jahr strotzt nur so von Vitaminen und Power.
Allein die Farben sprechen schon für sich. Orange Möhren, pink Grapefruit, rote Granatapfelkerne, grüner Spinat alles zusammen auf schwarzem Quinoa. Ein bißchen wie eine bunte Schatztruhe auf dem Teller. Dann noch ein cremiges Dressing aus Mandelmus – rundum gut, für den Gaumen, den Körper, das Auge und die Seele.

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Ich will mal ehrlich sein. Das letzte halbe Jahr war bei mir ernährungstechnisch ein ziemliches Desaster. 
Mein Frühstück ist, bis auf die Wochenenden, meist ausgefallen oder bestand aus einer Banane. Vielleicht mal einem Smoothie oder Porridge. Immerhin. 
Mittags? Meist Fehlanzeige. Oder ein Salat aus dem Supermarkt.
Abends? Jede Menge Spiegeleier. Meist mit ein paar rohen Möhren, Nüssen, Gurken und einem Apfel. Im Winter mit etwas Kürbispüree. 
Und dann? Dann schlug am späten Abend meist der Heißhunger zu, weil ich den Tag über nicht genug gegessen habe und mein Körper nach Energie schrie. Schließlich bewege ich mich an den meisten Tagen ziemlich viel. Also noch schnell ein Rohkost Riegel reingeschoben, ein paar Stücke dunkle Schokolade, ein paar Nüsse. 
Klar, es geht noch viel schlimmer. Der Pizzaservice stand bei mir niemals vor der Tür und auch eine ganze Tüte Chips oder Gummibärchen wurden nicht vernichtet.
Trotzdem – für eine Foodbloggerin eine ganz schön traurige und eintönige Bilanz, finde ich.

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Was ist mit all den leckeren Sachen, die ich euch hier auf dem Blog zeige, fragt ihr euch?
Die unromantische Realität: meist habe ich sie direkt aus dem Fotoset heraus gegessen, weil ich so hungrig war. Genuss geht wirklich anders.
Außerdem gab es in den letzten Monaten saisonbedingt sehr viel Süßkram auf dem Blog, von dem ich auch viel verschenkt habe.
Da waren eine aufgewärmte Rotkohlsuppe oder ein kalter Rote Bete Burger oder auch der Krautsalat (von dem ich ungefähr drei Tage gegessen habe weil zwei Kohlköpfe ganz schön viel Salat ergeben) schon kulinarische Highlights. 
Dazu war ich natürlich sehr viel außerhalb und unterwegs essen. 

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Dann kommt der Januar. Und mit ihm die guten Vorsätze.
Die brauche ich aber nicht mal, denn nach den Weihnachtstagen mit viel Essen, Plätzchen und Stollen habe ich automatisch riesige Lust darauf, gesund zu kochen. Anfang des Jahres ist alles noch ein bißchen ruhiger. Die ersten Reisen lassen zumindest drei Wochen auf sich warten. Der Körper möchte Vitamine, wieder auftanken und fit werden nach den faulen Feiertagen. Ich finde es fällt nie leichter als jetzt, sich gesund zu ernähren. 
In den ersten paar Januartagen habe ich schon eine Buchweizen-Chia-Pizza (das Rezept muss ich euch zeigen, so genial lecker), einen Quinoa-Mango-Salat, Rosenkohl-Feta-Salat und eine vegane Linsen-Bolognese mit Zucchininudeln gemacht. Gutes Fazit, wie ich finde! 

Heute bringe ich euch einen vitamingeladenen Salat mit, der sich wunderbar vorbereiten und auch mit zur Arbeit nehmen lässt. Ein schwarzer Quinoa-Salat mit Möhren, Granatapfel und Pomelo. Der Quinoa hier ist aus rein optischen Gründen schwarz, ihr könnt auch jede andere Sorte verwenden. Und was eine Pomelo eigentlich ist, das schauen wir uns mal genauer an.
Eine seltsame Frucht ist das!

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Ich kann mich dran erinnern, sie als Kind öfter gegessen zu haben. Warum gerade die Pomelo, weiß ich auch nicht mehr. Vielleicht weil sie wie eine Grapefruit schmeckt, aber viel, viel weniger sauer ist. Geradezu mild. Oder weil sie sich so schön in ihre einzelnen Segmente zupfen lässt.
Ein bißchen Aufwand macht sie, denn erstmal muss man sie von der gut 1 – 2 cm dicken Schale befreien. Sie spritzt beim Essen auch nicht so fies, wie es eine Grapefruit oder eine Orange manchmal macht. Ehrlich, warum müssen die Spritzer von so sauren Früchten immer treffgenau im Auge landen? Wie geht das?

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Das Rezept für den super gesunden Quinoa-Salat ist ganz einfach. Das komplizierteste daran ist wirklich das Schälen der Pomelo. 
Der Salat hält sich auch gut bis zum nächsten Tag und ist damit perfekt als leichtes Mittagessen.

Am Freitag geht es weiter mit dem nächsten gesunden Rezept!
Das kommt diesmal nicht von mir, sondern von einer richtigen Expertin für einen ausgewogenen Lebensstil, mehrfachen Buchautorin und erfolgreichen Bloggerin.
Na, erratet ihr, wer Freitag hier bei mir zu Gast sein wird?

Gesunder Quinoa Salat mit Grapefruit und Pomelo
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Für den Salat
  1. 200 g Schwarzer Quinoa
  2. 2 Rote Bete Knollen
  3. 4 Möhren
  4. 4 EL Kürbiskerne
  5. 2 große Hand voll Spinat
  6. 4 Zweige Petersilie
  7. 1 Grapefruit
  8. 1 Pomelo
  9. 1 Granatapfel
Für das Dressing
  1. Saft von 1/2 Grapefruit
  2. 1 TL Honig
  3. 3 EL Olivenöl
  4. 1 TL Walnussöl
  5. 1 TL helles Mandelmus
  6. Salz und Pfeffer
Für 4 Personen
  1. 1. Die Zutaten für das Dressing gut miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
  2. 2. Den schwarzen Quinoa nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen.
  3. Die rote Bete Knollen schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und raspeln. Den Spinat und die Petersilie waschen und trockentupfen. Grob hacken. Die Granatapfelkerne aus dem Granatapfel herauslöse (ich breche ihn in seine einzelnen Kammern auf, und löse die Kerne heraus, so finde ich es am einfachsten). Die Schale der Pomelo großzügig entfernen und die einzelnen Segmente in Stücke zupfen. Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten.
  4. 3. Nun alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Das Dressing darüber träufeln und unterheben. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken
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5 thoughts on “Zeit für gesunde Rezepte: Quinoa-Salat mit Grapefruit und Pomelo.

      1. War ober-lecker! Einzige Änderung: Ich habe die doppelte Menge Dressing gemacht. Vielen lieben Dank für das tolle Rezept 🙂

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