Snapchat für Foodies – 5 Ideen für spannende Food-Stories.

snapchat für foodies foodlovin

Wir können ein neues Wort zum allgemeinen Blogger-Bullshit-Bingo hinzufügen: Snapchat. Heißer Scheiß.
In den vergangenen Wochen hat der Social Media Kanal Snapchat sich so richtig breit gemacht unter Food Bloggern. Und auch in meinem Freundeskreis kommen immer hinzu. Täglich gibt es neue Accounts, jeder ist jetzt dabei. 
Und ja, es macht wirklich Spaß!

Ich habe euch mal zusammen gefasst, wie ihr Snapchat rund um’s Thema Food nutzen könnt.

Snapchat? Ist das nicht diese App, wo….?
…sich Teenager kleine Schmuddelfilmchen zuschicken
War es vielleicht mal. Snapchat gibt es nämlich nicht erst seit gestern, schon seit 2011.
Seit etwas mehr als einem Jahr haben Blogger und deren Fans Snapchat für sich entdeckt.

Wir reisen mal kurz ein Jahr zurück. Das erste Mal habe ich vor Snapchat vor etwas über einem Jahr gehört. Ich war letzten März auf der Blogger-Konferenz Rock the Blog in Hannover, wo Masha Sedgwick einen Vortrag gehalten hat. Abgesehen von meinem persönlichen kleinen Fan-Moment (ich mag ihren Blog sehr gerne), hat sie mich auf Snapchat aufmerksam gemacht. Kurz zur Info: sie ist 26 und damit eigentlich schon  über dem Durchschnittsalter auf Snapchat. Interessant waren die Reaktionen des Publikums, in dem viele Unternehmen und Agenturmitarbeiter saßen: Da bin ich zu alt für. Das lerne ich nie. Das braucht keiner, außer gelangweilten Teenies.

Wir reisen wieder in die Gegenwart. Vor zwei Wochen war ich wieder auf der Rock the Blog. Und diesmal? Ganze Vorträge und Podiumsdiskussionen über Snapchat. Alle waren sich einig: Snapchat wird das nächste große Ding. Größer noch als Instagram.
Ich musste schmunzeln.

Was kann Snapchat?
Snapchat bezeichnet sich als Instant-Messenger. Snap und Chat.
Man schickt seinen Freunden kleine Videos zu, statt eine Nachricht zu tippen. Die Videos sind maximal 10 Sekunden lang. Nach 24 Stunden werden sie unwiderruflich gelöscht. 
Mehrere Videos hintereinander ergeben Geschichten. Und da wird es spannend. Auf diese Weise kann man seine Freunde und Follower durch einen ganzen Tag mitnehmen, auf eine Reise, ein Event – eben mit ins Leben.
Ich nutze Snapchat an Tagen, an denen ich etwas spannendes unternehme. Vor allem teile ich auf Snapchat Hintergrundgeschichten, Missgeschicke, Kleinigkeiten und sponantane Entdeckungen, die eben nicht mehr auf Instagram passen. 

Snapchat ist (noch) ein Kanal, bei dem es nicht um die größten Zahlen geht. Es gibt keine Likes. Andere Nutzer können nicht sehen wem ich folge oder wer mir folge. Ich finde das ab und an herrlich entspannend, auch wenn ich mich natürlich über jeden freue, der mir zusehen mag.

snapchat foodlovin

Aber wie nutze ich Snapchat jetzt, wenn ich mich für das Thema Essen begeistere? Gerade beim Thema Essen, Trinken und Genuss gibt es tolle Möglichkeiten.

1. Rezeptvideos.
 Ich finde Rezeptvideos auf Snapchat super. Einfacher als ein Youtube Video, schnell gemacht und sofort hochgeladen. Rezeptvideos bieten sich gerade zu an. Jeder Rezeptschritt kann in einem kurzen Snap von 10 Sekunden festgehalten werden. Mehrere Snaps hinterinander ergeben das komplette Rezept. 

2. Restaurantbesuche.
Ich schaue mir sehr gerne Snaps von Restaurantbesuchen an und habe dadurch schon den ein oder anderen Geheimtipp entdeckt. Man fragt sich automatisch, welcher Gang wohl als nächster kommen wird und ob er schmeckt.

3. Events.
Ein Besuch auf einem Street Food Markt, eine Party –  bei Snapchat kann man live dabei sein und Dinge miterleben, die man sonst vielleicht nie gesehen hätte. 

4. Kulinarische Reisen.
Die kleine Patisserie in Paris, die Tapas in Barcelona. Unterwegs entdeckt man so viele spannende und schöne Dinge, von denen man meistens sofort allen erzählen möchte. Eine herrliche Inspiration für die nächste Reise.

5. Behind the Scenes.
Ob Foodblogger oder nicht, manchmal passieren uns Sachen in der Küche, die uns zum Lachen bringen. Warum nicht mit anderen teilen?  Der Kuchen ist übergelaufen? Die Sauce ist zu dünn? Vielleicht hat ein Zuschauer einen Tipp, wie es nächstes Mal besser klappt.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt von Snapchat geben und euch neugierig auf die App machen.
Falls ihr mögt, findet ihr mich unter dem Nutzernamen denisereneee (mit 3 -e- am Ende). Oder ihr fotografiert die kleine Grafik hier ab, öffnet Snapchat und klickt auf über Snapcode adden oder ihr fotografiert ihn einfach direkt mit Snapchat ab.
Ich freu mich auf euch!

snapcode foodlovin
 

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11 thoughts on “Snapchat für Foodies – 5 Ideen für spannende Food-Stories.

  1. Irgendwie kann ich Snapchat leider gar nichts abgewinnen. Ich finde, man hat eh schon so wenig Zeit im Alltag…
    Hatte es mal eine Zeit lang und habe dann beschlossen, es wieder zu deinstallieren. Ich wurde bombardiert 😀

    Nein, es war mir einfach zu viel. Wenn man mal eine Woche nicht online war, musste man alle Bilder/Videos durchklicken. Und vor allem kann man nicht auf die Schnelle den Inhalt abchecken, ob dieser einem taugt.

    Die Idee an sich ist echt cool. Trotzdem bleibe ich langfristig auf Instagram und Facebook…

    Ich wünsche dir jedoch mit Snapchat viel Erfolg! 🙂

    Liebe Grüße
    Antonia

    1. Hallo Antonia,
      mir ging es lange auch so. Aber jetzt bin ich süchtig 😉
      Ich glaube man darf es wirklich nicht so sehen, dass jetzt noch mal ein Kanal dazu kommt, sondern dass z.B. Facebook davon abgelöst wird. Das macht mir z.B. gar keinen Spaß mehr.
      Aber auf der anderen Seite hast du Recht, es gibt auch Tage an denen ich wirklich nicht dazu komme, auch noch dort alle Videos anzusehen.
      Mal sehen, wo es uns hinführt 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  2. Liebe Denise,
    vielen Dank für diesen Beitrag! Ich bin auch noch ziemlich neu bei snapchat und muss gestehen, dass ich es noch nicht so stark in meinem Social
    Media Repertoire verankert habe und oft überlege, was ich dort als Geschichte zeigen kann. Für mich ist das ein bisschen ein behind the scenes, alltäglichere Bilder und Videos ohne aufwendiges Styling.

    1. Hallo Lynn,

      freut mich dass er dir gefallen hat!
      Genau das ist für mich auch – ich wünsche dir noch ganz viel Spaß bei Snapchat!

      Liebe Grüße,
      Denise

  3. Schöner Beitrag. 🙂 Bin auch seit einiger Zeit ein großer Fan von Snapchat, habe aber die Session „Snapchat für Dummies“ auf einem Barcamp gebraucht, um einer zu werden. Denn -obwohl anscheinend total intuitiv für unter-20jährige- hat sich mir das Tool nie von selbst erschlossen, gleichwohl ich es schon seit letztem Jahr habe (bin aber halt auch schon über 20 ;-)).
    Kleiner Tipp für den Snapcode: Man kann ich am besten über die App selbst abfotografieren. Dann spart man sich den Weg über „Snapcode adden“.

    1. Vielen Dank! Auch für den Tipp, ich wusste doch da gab es noch eine einfachere Möglichkeit 😉

      Ich brauchte auch jemanden, der es mir erklärt. Ich frag mich, was die U20-jährigen für intuitive Nutzungsverhalten haben 😉 Aber nee, intuitiv fand ich das nicht 😀

      Liebe Grüße,
      Denise

  4. Liebe Denise, ich musste gerade etwas schmunzeln – von Snapchat höre ich nämlich gerade das erste Mal. Da bildet man sich ein Up-to-date zu sein und dann sowas 😉 Aber ich schätze für mich wird das nichts. Ich bin jedes Malschon hochgradig genervt wenn ich über Whatsapp Videos bekomme und bin allgemein nicht so ein Handymensch (Mein Kindle ist mir lieber, wenn ich mal endlich Zeit für mich habe! 😉 ) Liebe Grüße, Karin

    1. Hallo Karin,

      aber das ist doch wunderbar, genau dafür hab ich den Beitrag doch geschrieben. Vielleicht kannst du noch etwas neues entdecken, was dir Spaß macht 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

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