Heute habe ich einen besonderen Gast auf meinem Blog und zwar den Mann, der mich seit über einem Jahr fit hält, mich stärker macht und meine Hüftbeuger quält. Personal Trainer und Health Coach Bardo.
Mit Bardo trainiere ich jetzt schon seit über einem Jahr regelmäßig. Und da Ernährung und Sport einfach untrennbar miteinander verbunden sind, tauschen wir uns auch viel über das Thema Ernährung aus. Über Trends, die Probleme und Fragen, die bei den meisten Menschen im Bezug auf Ernährung so bestehen und unsere eigenen Erfahrungen. 

Ich finde diesen Austausch total spannend und dachte mir, dich interessiert auch, was ein Personal Trainer und Health Coach seinen Kunden rät. 

Tipps vom Health Coach

 

 

 

In meinem Beruf geht es darum, Menschen zu einem vernünftigen Gesundheitsfundament zu verhelfen, damit Sie Ihre Leistung auf der Trainingsfläche stetig verbessern und so Ihre Ziele erreichen.

 

 

 

 

Du beeinflusst Dein Gesundheitsmanagement maßgeblich durch Deinen Lebensstil.
Dazu gehören…

 

Ernährung: Optimiere Deine Verdauung insofern, dass Du Deine Aktionsfähigkeit (Sympathikus, verantwortlich für die Leistungsfähigkeit und und Abbau von Energiereserven) erhöhst sowie Deine Erholungsfähigkeit verbesserst (Parasympathikus, verantwortlich für Erholung und Ruhe). Parasympathikus und der Sympathikus sind zwei wichtige Gegenspieler des vegetativen Nervensystems, die du maßgeblich durch deine Ernährung unterstützen kannst. 

Schlaf: Erkenne, wie viel Schlaf Du benötigst. Sowohl quantitativ (z.B. 7-9 Stunden) als auch qualitativ. Zum Beispiel sollte die Tiefschlafphase ca. 5-15% der Schlafdauer ausmachen.

Stressmanagement: Berücksichtige Deine kumulierte Stressbelastung. Das heißt Privat und Beruf und Training und die damit verbundene Maximum Recovery Volume (die Spanne des Volumens, bei der du die besten Zuwächse verzeichnest).

Stoffwechsel und Hormone: Dazu gehört genug Fett, optimales Carb Loading, also Kohlenhydratversorgung, die Proteinzufuhr und die Kalorienzufuhr.
Deine Hormone werden langfristig und stetig beeinflusst, nicht durch kurzfristige „peaks“. Regelmäßigkeit ist hier wichtig!

Immunsystem und Entzündungsmanagement: Dein Ziel sind akute Entzündungen durch das Training (Anmerkung: jede Trainingseinheit verursacht minimale Entzündungen im Körper, das ist ganz normal). Chronische Entzündungen dürfen aber nicht entstehen!

 

 

 

Alle Ernährungstrends und -philosophien haben ihre eigenen Begründungen und Berechtigungen. Problematisch ist nur die Menge der Anweisungen, Empfehlungen und der Panikmache.
Sie bewirken beim Endkonsumenten vor allem das Gefühl, eine gesunde Ernährung sei komplex, aufwendig und mit Berechnungen, Vorplanungen und tiefgründigem Wissen verbunden.
Eine Aufgabe, der sich viele aus Zeit- oder Motivationsmangel gar nicht erst stellen möchten. Dabei weiß jeder, was gesund ist. Ich möchte gesunde Ernährung für Dich herunterbrechen auf 5 einfache Regeln:

 

1. Iss natürliche Lebensmittel
Sie kommen von Natur aus auf der Erde vor. Sie wachsen in/aus der Erde (z.B. Gemüse, Obst). Sie waren vor dem Verzehr lebendig oder auf dem Weg dahin (Fisch, Fleisch, Eier). Sie haben ein geringes Haltbarkeitsdatum.

2. Iss nicht zu viel
Halte eine neutrale Energiebilanz mit einer geeigneten Makronährstoffverteilung.

3. Iss hauptsächlich Pflanzen
Der Großteil jeder Mahlzeit sollte aus Pflanzen bestehen. Sie besitzen die höchste Nährstoffdichte bei gleichzeitig geringstem Energiegehalt. Wer seinen Teller mit Gemüse und anderen pflanzlichen Produkten füllt, läuft daher nur schwer Gefahr Regel Nummer zwei zu verletzen.

4. Baue Deine Mahlzeit immer um eine Proteinquelle auf
Für gute Regenerations- und Aufbauprozesse beim Training und auch für die Sättigung.

5. Mache Pausen zwischen den Mahlzeiten
Zwischen den Mahlzeiten sollten mindestens vier Stunden liegen. So gewährleistest Du eine gute Verdauung und hältst Deinen Blutzuckerspiegel stabil. Je länger die Pause zwischen den Mahlzeiten desto eher kann der Körper entgiften, Zellen reinigen und Energie optimieren und besser zur Verfügung stellen.
Ein Grund, warum ich seit zwei Jahren intermittierendes Fasten praktiziere: Ich profitiere von den Fasten-Benefits und vermeide Fettaufbau durch Energieentzug.

 

Ich kann Bardo in allen Punkten nur zustimmen. Und allzu kompliziert ist das doch wirklich nicht, oder?

Wenn dich das Thema Sport und Fitness interessiert, folge Bardo auf Instagram!
Er teilt dort wirklich sehr ausführlich und fundiert Tipps und sein Wissen.
Falls du auch aus Düsseldorf kommst, kann ich dir das Training mit Bardo wirklich nur empfehlen. 
Und wenn du nicht aus Düsseldorf bist: Bardo bringt bald sein eigenes Online Fitnessprogramm raus. Dort bekommst du einen Nutrition-Guide, der alle Faktoren einer gesunden Ernährung berücksichtigt.