21.02.2014 | Kuchen & Co.

Gesünder geht Kuchen nicht: Blaubeer Buchweizen Kuchen

Letztens stand ich backend in der Küche, als mich folgende Nachricht über What’s App erreichte.

Meine Freundin Janni, alias das Kuchenfrollein:
Blasphemische Frage, aber: Woher kommt der Trend zur Fliese als Teller?
Es sieht todschick aus, aber ich frage mich, ob das auch praktisch ist?

Ich:
Das sind Schiefer Tafeln. Ist nicht wirklich praktisch, weil es fiese Geräusche beim Essen macht. Kommt aus der Sternegastronomie.
Aber sieht geil aus.

blaubeerkuchen3

Sieht schon geil aus, oder?

Ich fotografiere so gerne auf dunklem Untergrund, weil es das Produkt in den Mittelpunkt setzt. Es springt einen förmlich aus dem Foto an. Der Hintergrund lenkt nicht ab, man kann wunderbar mit Kontrasten spielen und ich finde es setzt Food einfach fantastisch in Szene.
Außerdem ist der Untergrund flach und es kullert oder fließt nichts davon. Sehr vorteilhaft, vor allem bei Blaubeeren!

blaubeerkuchen1

Deswegen: bei mir immer wieder Schiefertafeln.
So auch bei diesem Kuchen, der mal wieder zur Kategorie Healthy Shit gehört.

Wie gesund dieser Kuchen ist haben Veronika von Carrots for Claire und Eva von Foodtastic schon wunderbar erklärt. Und mal ehrlich, bei so vielen guten Zutaten isst man doch wirklich ganz ohne schlechtes Gewissen noch ein zweites Stück. Ein drittes vielleicht…?

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Da er so gesund und nicht besonders süß ist, eignet sich dieser Kuchen eher weniger für die Festliche Kaffeetafel oder den Kaffeeklatsch mit Freundinnen, finde ich. Perfekt passt er zum Frühstück oder unterwegs, wenn man ein bißchen extra Energie braucht.

blaubeerkuchen2

Etwas Raum nach oben ist noch bei der Konsistenz des Kuchens.
Der Teig war doch sehr fest und klebrig und der Kuchen fast ein bißchen trocken, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Vielleicht lag es daran, dass ich statt Ahornsirup Honig verwendet habe. Ein zusätzliches Ei im Teig könnte helfen.


Gesündester Blaubeerkuchen

200 g Blaubeeren
100 g glutenfreies Mehl
100 g Buchweizenmehl
60 g gemahlene Mandeln
2TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Messerspitze geriebene Bourbon Vanille
1 Prise Salz
1-2 EL Chia Samen und 1 TL geschrotete Leinsamen
1 Ei
5 EL Rapsöl
150 ml Mandelmilch
5 EL Ahornsirup oder Honig
4 Medjool Datteln

1. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Kastenform fetten und ausmehlen. In einer großen Schüssel das glutenfreie Mehl mit dem Buchweizenmehl, den gemahlenen Mandeln, Zimt, Vanille, Salz und Chia- sowie Leinsamen mischen.

2. In einer kleineren Schüssel das Ei mit dem Rapsöl und der Mandelmilch verquirlen. Die Datteln in feine Würfel schneiden und mit dem Ahornsirup oder Honig unter die Flüssigkeit mischen.

3. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung gießen und mit dem Handrührgerät vermischen, bis sich die Zutaten verbunden haben.

4. Die Hälfte des Teiges in die Kastenform geben. Nun eine Schicht Blaubeeren darauf geben und dann den restlichen Teig darauf verteilen. Zum Schluss ein paar Blaubeeren oben in den Teig drücken. Den Kuchen etwa 45 Minuten backen, aber zwischendurch unbedingt mit einem Holzstäbchen testen ob er schon fertig ist, damit er nicht zu trocken wird.

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Kommentare

flythesevenseas

21.02.2014 um 15:15 Uhr

Tolles Rezept – sieht geil aus!

Anne-Sophie

4.02.2018 um 18:58 Uhr

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen! :D
Nur leider fehlt bei den Instructions das Backpulver. Dann ist es bei der Zubereitung schnell vergessen…

Anna

25.03.2018 um 21:37 Uhr

Ich habe dein Rezept ausprobiert und fands super! Ich habe nur 2 Details geändert und so war er auch überhaupt nicht trocken. Im Gegenteil! Fluffig und keineswegs trocken.
Ich habe die Darteln in Wasser eingeweicht und püriert und die Chiasamen kurz quellen lassen. Ein super Rezept. Vielen Dank!

Yuna

17.09.2018 um 15:20 Uhr

Hallo! :)
Ich möchte den Kuchen morgen backen, kann mir aber aufgrund der ganz unterschiedlichen Backeigenschaften nicht vorstellen, dass es egal ist, welches glutenfreie Mehl man verwendet… Welches würdest du mir denn empfehlen?
Vielen Dank und liebe Grüße vom Bodensee!

Denise

23.09.2018 um 14:16 Uhr

Hallo Yuna,

die Antwort ist wohl etwas spät, aber ich kann leider nicht immer direkt antworten.
Ich nehme meist die glutenfreie Mehlmischung von Schär und mische mir selbst eine Mischung aus Buchweizenmehl, Reismehl und Haferflockenmehl.

Liebe Grüße,
Denise

Yuna

8.11.2018 um 15:51 Uhr

Liebe Denise,
ein wirklich tolles Rezept! Yummi!
Ich hab glutenfreie Haferflocken und Buchweizenmehl genommen und auch Annas kleine Abänderungen berücksichtigt. Als Muffins brauchen sie 25 Minuten.
Danke für deine Inspiration! :)))

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