Zum US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli konnte ich nicht anders, als sämtliche Klischees auszuschöpfen.
Red, White, Blue – die Farben der amerikanischen Flagge. Zusammen mit Cookie Dough für Chocolate Chip Cookies. Natürlich in der Clean Eating, Gluten Free, Healthy, Raw, Superfood Version, wie es sich gehört. Dazu einen erfrischenden Wassermelonen-Daiquiri. Damit lässt sich doch auf den 4. Juli anstoßen!

cookies 4th july

Ich bin ein großer Fan der amerikanischen Küche – und ihr wisst, dass ich hier nicht von Burgern, Hot Dogs und Cola spreche.
Vielfalt, die verschiedenen Einflüsse, Kreativität, Lust auf Neues – das ist es, was für mich die Küche der USA ausmacht. Ein Grund für mich, dieses Land zu lieben und den Unabhängigkeitstag auf Foodlovin‘ zu feiern. Aber es gibt noch 9 weitere Gründe, warum ich die USA so liebe…

raw chocolate chip cookies

Ich liebe die USA. 
Es gab mal eine Zeit, zu der wurde ich für diese Aussage schief angesehen.
Als George W. Bush amtierender Präsident war, schickte es sich nicht, die USA zu mögen.
Mit Obama änderte sich das. Yes we can!  Endlich durften wir wieder offen zugeben, dass wir New York ganz schick finden, den Grand Canyon einfach nur beeindruckend und die Freundlichkeit der Menschen herzerfrischend.

Ich habe immer zu meiner USA-Liebe gestanden.
Ein Land das ständig zwischen Unterschätzung und Größenwahn steht. Das mich inspiriert, träumen lässt, mich nie langweilt. Und das mich mit Sicherheit stärker beeinflusst hat und noch beeinflusst, als ich es selbst merke. Mit 4 Jahren bin ich das erste Mal dort gewesen, habe die Sprache von klein an ich mich aufgesogen und mit jedem Besuch etwas von der Mentalität mitgenommen. Seit einiger Zeit ist meine Sehnsucht nach den weiten Straßen des Südwestens, dem Lebensgefühl von San Francisco oder einfach nur dem Klang der Sprache unerträglich geworden.

wassermelone daiquiri

Doch statt dem großen Feuerwerk und den Paraden in New York zuzusehen, halte ich heute eine Wunderkerze hoch und erzähle euch 10 Gründe, warum ich die USA liebe.

1. Walt Disney & Disneyworld. Ja, ich hab’s gesagt. Ich bin ein erwachsener Disney-Fan und könnte Tage, ach Wochen, in den Parks verbringen. 

2. Die Küche. Das Klischee von Burgern, Hot Dogs und Süßigkeiten im XXL-Format wird die USA wohl nie ablegen. Aber wir wissen es ja zum Glück besser!

3. Die Sprache. Die USA haben mir die englische Sprache beigebracht und noch heute verstehe ich US-Amerikaner besser als jeden Briten. 

4. Das Napa Valley. Kalifornische Weine gefallen mir persönlich unheimlich gut. Ich erinnere mich da an einen Beringet Cabernet Sauvignon, der einfach nur bombenmäßig war.

5. Jeeps, SUVs, überhaupt, große Autos mit Allradantrieb. Steh ich ja drauf. Ist zwar in der Stadt vollkommen unpraktisch und mit deutschen Benzinpreisen nicht zu bezahlen, aber ich wollt’s mal gesagt haben.

6. Die Musik. Mötley Crüe, Shinedown, Aerosmith – ich liebe amerikanische Hard Rock Bands. Ich liebe es, dass diese Musik dort im Radio läuft und dass jedes kleine Kaff einen eigenen Rock-Sender hat.

7. Die Landschaft. Diesen Aspekt in einem Punkt abzuhandeln ist eigentlich unmöglich. Die Everglades, Lake Tahoe, Santa Fe, White Sands, der Grand Canyon, der Mississippi. Verschneite Berge, weiße Sandwüsten, feuerrote Steinlandschaften, glasklare Seen, grüne Wälder und vor allem Weite bis an den Horizont. 

8. Die Erinnerungen. An die Nacht, in der vor dem Hotelzimmer das ich mir mit meiner besten Freundin teilte, plötzlich ein nackter Mann lag. An den Schüleraustausch in Ohio, bei dem ich als Teenie-Grufti vollkommen aus der Reihe tanzte. An unvergessene Konzerte meiner Lieblingsband. Und an viel viel gutes Essen.

9. Die Einstellung. Wenn Amerikaner etwas tun, dann ist es sofort super awesome, amazing, incredible, best ever! Das mag oberflächlich oder gespielt sein, aber trotzdem macht es mir gute Laune. 

10. US-Foodblogs. Nicht zuletzt ist die US-Foodbloggerszene maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich überhaupt angefangen habe, mich mit dem Thema Food so intensiv auseinander zu setzen. 

wassermelonen spieße

Zu Beginn meiner Bloggerzeit dachte ich sogar über einen US-Rezept-Blog nach. Dementsprechend schwer fiel mir die Entscheidung, welches Rezept ich heute posten sollte. Letzten Endes ist es kein US-Barbecue, kein New York Style Cheesecake und kein Burger geworden, sondern eine ganz kleine Leckerei.
Nichts Großes, aber etwas von Herzen- bzw. Sternen. Kleine Sterne, wie sie auf dem Walk of Fame in Los Angeles zu finden sind. Wie sie nachts über dem sternenklaren Himmel im Monument Valley strahlen. 
Für jeden Bundesstaat eines. 50 an der Zahl und mir würden sicher noch 50 Gründe einfallen, warum ich dieses Land liebe. 
Herrje, ich krieg gleich Tränen in den Augen. Schluss mit der Melancholie, Rezepte marsch!
Hier meine Top 10 der US-Rezepte auf Foodlovin:

1. Peanutbutter-Muffins

2. Fudgy Brownies 

3. Chocolate Chip Cookies

4. Rhubarb Crumble Ice Cream

5. Pumpkin Smoothie 

USA Rezepte

6. Chocolate Caramel Peanut Cookies 

7. Apfel-Schoko-Muffins mit Cranberries 

8. Chai spiced Donuts

9. Blueberry-Muffins 

10.  Candied Almond Chocolate Ice Cream

amerikanische rezepte

Und heute gesellt sich ein weiteres dazu. Nein, gleich zwei! 
Eines für Raw Chocolate Chip Cookies. Weil mich Chocolate Chip Cookies immer an die USA erinnern.
Die Cookies waren eigentlich ein absoluter Blind-Versuch, sind aber genau so geworden, wie ich sie haben wollte. Sie schmecken wirklich ein bißchen wie roher Keksteig, sind aber vegan und glutenfrei. Man könnte sie auch wunderbar in Eiscreme mischen – et voilà: Cookie Dough Ice Cream.

Und weil eine Party ohne Drinks nur ein Meeting ist, gibt’s dazu Wassermelonen Daiquiri. 
 Auch die Idee mit dem Daiquiri entstand total spontan.
Ehrlich gesagt noch während des Shootings. Und ich predige immer, sich vor dem Shooting Gedanken über sein Thema, die Requisiten und die Bildkomposition zu machen. Und plötzlich packe ich noch ein ganz neues Rezept dazu. Also wirklich, ein ganz schlechtes Beispiel bin ich!
Aber schade wär’s gewesen, denn die Daiquiris sind absolut klasse. Ich hatte noch  Wassermelone übrig und habe sie kurzerhand mit ein paar Eiswürfeln, Limettensaft und Rum in den Mixer geschmissen. Heraus kam etwas, das nach Sommer, Strandparty und Pool schmeckt.

wassermelonen daiquiri cookies

Teilt ihr meine Liebe zu den USA? Oder könnt ihr der Sache so gar nichts abgewinnen?
Welche ist eure schönste Erinnerung?

Raw Chocolate Chip Cookies
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Ingredients
  1. 60 g Kokosraspeln
  2. 70 g Cashewkerne
  3. 2 EL Kokosmehl
  4. 3 EL Ahornsirup
  5. ½ TL Vanilleextrakt
  6. 1 Prise Zimt
  7. 3 EL Kokosöl
  8. 1 EL Kakao Nibs
Instructions
  1. 1. Die Kokosflocken und die Cashewkerne in einem Mixer zu feinem Mehl mahlen. Dann die restlichen Zutaten bis auf die Kakao Nibs hinzufügen und im Mixer mischen, bis sich eine dicke feste Masse gebildet hat. Nun von Hand die Kakao Nibs unterrühren.
  2. 2. Den Cookie Teig ca. 1-2 cm dick in eine flache Auflaufform drücken. Für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Dann können die Cookies ausgestochen oder einfach in Stücke geschnitten werden.
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Wassermelonen Daiquiri
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Ingredients
  1. 400 g Wassermelone (gewürfelt)
  2. 100 ml weißer Rum
  3. 1 Limette
  4. Eiswürfel
Instructions
  1. 1. Die gewürfelte Wassermelone in einem Mixer zu einem glatten Saft pürieren. Die Limette waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  2. 2. Den Limettensaft und den Rum zur pürierten Wassermelone geben und kurz aufmixen. Wer mag, gibt noch etwa eine Handvoll Eiswürfel dazu und mixt den Daiquiri, bis er eine dickflüssige Konsistenz hat. Dann habt ihr einen Frozen Daiquiri ;)
  3. In Gläser füllen und mit etwas geriebener Limettenschale bestreuen.
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