16.10.2017 | Snacks

Rote Linsenbällchen mit Ajvar-Dip.

Sehen ein bißchen aus wie Falafel, sind aber keine. Diese kleinen Bällchen bestehen aus roten Linsen und Hirse, vielen Gewürzen und Kräutern. Dazu gibt es selbstgemachten Ajvar. Ein toller Snack, leckeres Fingerfood, gut zum Mitnehmen. Ja, sehr vielseitig sind die roten Linsenbällchen auch noch.

Linsenbällchen mit Ajvar

Linsenbällchen mit Ajvar Dip

Rote Linsenbällchen mit selbstgemachtem Ajvar

 

Linsen – pflanzliche Eiweißpower

Die Linse hat’s geschafft.
Sie hat sich erfolgreich eine Dauerkarte in meiner Küche erkämpft. Ich hab euch ja schonmal erzählt, dass ich Linsen lange Zeit gar nicht auf dem Speisezettel hatte. Ich hatte sie irgendwie immer als aufwändig verurteilt, aber das sind sie absolut nicht! 
Eigentlich sind sie recht schnell fertig. Ich koche zum Beispiel gerne eine größere Menge und verwende sie über mehrere Tage für Salate, Gemüsepfannen oder mache Bratlinge damit. Für diese Linsenbällchen habe ich rote Linsen einfach mit etwas Hirse gemischt, gut gewürzt und gebacken. Heraus kamen diese köstlichen würzigen Bällchen. 

Mit den Linsenbällchen kann man jede Menge anstellen, sie sind wirklich vielseitig.
Die Linsenbällchen könnt ihr einfach so mit dem leckeren Ajvar snacken. Zum Beispiel mit einem Glas Wein dazu oder auch einem Bier. Typisches Fingerfood eben. 
Oder ihr gebt sie als Topping auf einen bunten Salat. Damit wird aus einem Salat eine reichhaltige Hauptspeise. 
Die Bällchen machen sich aber auch sehr gut als Hauptspeise mit etwas Gemüse mit Reis. Ich habe euch noch ein Rezept für einen leckeren Dip dazu mitgebracht: Ajvar.

 

Rote Linsenbällchen mit Ajvar Dip

Rote Linsenbällchen

Gesunde Linsenbällchen

 

Ajvar habe ich vor noch gar nicht so langer Zeit für mich entdeckt.
Wer gerne türkisch essen geht, kenn den Dip bestimmt. Im türkischen Supermarkt gibt es ihn zu kaufen, aber ich dachte mir, dass selber machen ja nicht so schwer sein kann. Hat nämlich den Vorteil, dass man die Schärfe selbst bestimmen kann. Und experimentieren kann. 
Ajvar ist ein Paprikadip, besteht also aus vielen vielen Paprika. Er ist sehr geschmacksintensiv, was daher kommt, dass er über lange Zeit eingekocht wird und die Aromen dadurch sehr intensiv schmecken.
Ich setze Ajvar sehr vielfältig ein. Probiert mal aus, einen Esslöffel Ajvar mit etwas Joghurt und Zitronensaft zu vermischen – gibt ein wunderbares Salatdressing! Oder einen großen Löffel davon auf eine Lunch-Bowl mit Kichererbsen und Quinoa. Auch als Brotaufstrich eignet sich Ajvar hervorragend.
Und euch fallen sicher noch viele andere Möglichkeiten dafür ein!  

Hast du Lust auf noch mehr einfache und schnelle Rezepte und Tipps, wie du dich im Alltag gesünder ernähren kannst?

Dann solltest du unbedingt Teil meiner Foodlovin-Community werden.
Einfach auf den Button klicken und anmelden – selbstverständlich kostenlos – und ich versorge dich regelmäßig mit frischen Rezepten aus natürlichen und gesunden Zutaten.


Rote Linsenbällchen mit Ajvar Dip

Für den Ajvar:
2 kg rote Paprika
1 kg Auberginen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Peperoni
100 ml Olivenöl
5 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Paprika halbieren, die Aubergine schälen und in Scheiben schneiden. Beides mit Olivenöl einpinseln und im heißen Ofen ca. 20 Minuten rösten. Die Schale der Paprika abziehen (sollte ganz leicht gehen, aber achtung; heiß!).

2. Die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Aubergine darin anbraten. Die Peperoni grob hacken und dazugeben. Alles mit dem Pürierstab grob pürieren. Mit dem restlichen Olivenöl und 80 ml Wasser in einen großen Topf geben und auf niedriger Stufe unter Rühren ca. 2 Stunden köcheln lassen. Nach einer Stunde den Essig dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken (Tipp: Ich gebe gerne eine Prise Zimt dazu). Der Ajvar ist fertig, wenn die Flüssigkeit verkocht ist und alles eine dickflüssige Konsistenz hat.

In saubere Weckgläser abfüllen, die Gläser luftdicht verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. So ist der Ajvar mehrere Monate haltbar.

Für die Linsenbällchen:
200 g rote Linsen
80 g Hirse
1 Zwiebel
1 EL Kokosöl
1 EL Tomatenmark
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Ajvar
½ TL Chiliflocken
Salz, Pfeffer
je 2 Zweige Petersilie und Koriander

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die roten Linsen und die Hirse nach Packungsanleitung kochen. Die Zwiebel würfeln. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin anbraten, Tomatenmark, Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzufügen und kurz mit anrösten. Mit den Linsen und der Hirse in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Die Kräuter hacken und untermischen. Die Masse mit Salz, Pfeffer, Ajvar und Chiliflocken abschmecken.

2. Aus der Masse ca. golfballgroße Bällchen formen. Im heißen Ofen auf einem mit Backpapier belegten Backblech ca. 20 Minuten backen bis die Bällchen knusprig sind.

Kennst du schon

mein E-Book?

Du kannst Süßigkeiten einfach nicht widerstehen?
Musst du auch nicht!

Entdecke Gesund Naschen:
35 schnelle und einfache Rezepte, mit denen du immer einen süßen Snack parat hast.

Mach dir das Naschen endlich einfach und stressfrei und habe immer einen gesunden süßen Snack parat 
–  auch wenn du keine Zeit hast!

Kommentare

Ela

17.10.2017 um 15:16 Uhr

Das sieht wirklich superlecker aus! Linsenbällchen mag ich auch gern, mein Rezept ist ein bisschen anders aber deins werde ich mir für den nächsten Versuch abspeichern :)
Liebe Grüße,
Ela

Birgit Feichtinger

25.01.2019 um 12:14 Uhr

Schönes Rezept, habe es letztes Wochenende ausprobiert !!
Super Geschmack , nur leider waren meine Bällchen etwas zu trocken und bröselig !!
Könnte man evtl ein Ei darunter heben, was meinst du ??

Liebe Grüße von der schönen Mosel

Denise

31.01.2019 um 17:31 Uhr

Das könnte gut funktionieren, ja!

Meine türkische Küche

12.03.2019 um 12:23 Uhr

Wow sieht das lecker aus! Danke für die Inspiration, ich glaube ich probier das mal aus. Bin richtig gespannt auf das Ajvar Dip. Liebe Grüße

Astrid

12.03.2021 um 21:47 Uhr

Super lecker! Ich habe das Rezept etwas abgeaendert. Ich habe noch etwas Paprik mit den Zwiebeln angebraten und statt der Hirse habe ich 1/2 cup Kichererbsenmehl dazu gegeben. Dadurch wird die Masse etwas trocken und ich kann die 4-fache Menge an Ajvar dazugeben. Ich liebe Ajvar!
Ausserdem habe ich neben dem Kreuzkuemmel noch Paprikagewuerz dazugegeben.
Schmeckte noch besser kalt am naechsten Tag!

Schreibe mir einen Kommentar

Dir hat mein Rezept gefallen? Du hast es nachgekocht und noch individuell verfeinert? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht und alle erforderliche Felder sind mit * markiert.