16.06.2014 | Kuchen & Co.

Versüß‘ dir den Montag: mit Himbeer-Pistazien-Friands

Die französische Pâtisserie und ich – Erkenntnisse und Geständnisse.

Ich denke, Paris darf sich Hauptstadt der Pâtisserie nennen.
In keiner anderen Stadt gibt es soviel renommierte, kreative und talentierte Pâtissiers. Das ist zumindest meine Vermutung.

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Pierre Hermé, dessen Buch ph10 ich nun endgültig unbedingt haben muss, Angelina, Sadaharu Aoki – meine persönliche Neuentdeckung, Alain Ducasse, Ladurée,…und das sind nur die großen Namen.

Mindestens genauso wie die kleinen Kunstwerke aus Blätterteig, Praliné, Creme und Biskuit begeistern mich aber die einfacheren Dingen der französischen Backkunst:
Boulangerien mit blättrigen Croissants, warmen Pain au Chocolat, und diesen verboten mächtigen, mit Schokolade und Vanillecreme gefüllten Torsades.

In diesen Boulangerien gibt es meist auch kleine Kuchen gennant Friands. Und die haben mein Herz wirklich gestohlen.

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Friands vereinen alles, was ich in einem Kuchen will: ein fester, saftiger Teig, intensives Mandelaroma, nur ein kleiner Happen, der aber vollkommen ausreicht, um den Appetit auf ein süßes Stück Kuchen zu stillen.

Es gibt sie in vielen Variationen, der Grundteig besteht aber immer aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß und Puderzucker. Sie werden mit Blaubeeren, Brombeeren oder Pfirsichen gefüllt oder mit Schokolade und Nüssen.
Meine Lieblingsvariante: Pistazie Himbeere.

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Das Geheimnis des intensiven Pistaziengeschmacks ist eine Pistazienpaste, die ich aus Paris mitgebracht habe. So etwas habe ich hier noch nicht gefunden. Allein in die Paste pur könnte ich mich reinlegen. Ich muss unbedingt eine Bezugsquelle für eine vergleichbare Pistazienpaste finden, sonst werde ich meines Bäckerinnenlebens nicht mehr froh.

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Was also tun, wenn man kein Glas dieses grünen Glücks zuhause hat?
Bei Aurélie gibt es ein Tutorial für selbst gemachte Pistazienpaste nach Pierre Hermé.  Das klingt doch vielversprechend!

Achja, gebacken habe ich sie übrigens in einer Mini-Muffinform. Das ist nicht ganz authentisch, aber schon in Ordnung.

Himbeer-Pistazien-Friands

für ca. 18 Friands

3 Eiweiss
80 g gemahlene Mandeln
20 g Mehl
80 g geschmolzene Butter
80 g Puderzucker
2 EL Pistazienpaste
120 g frische Himbeeren

1. Die Mandeln mit dem Mehl und dem Puderzucker mischen und im Zerkleinerer fein mahlen

2. Das Eiweiß mit dem Handrührgerät leicht schaumig rühren und unter die Mandel-Mischung heben. Dann die Butter und zum Schluss die Pistazienpaste unterheben.

3. Den Teig in die Förmchen füllen und je eine Himbeere in den Teig drücken. Für ca. 12 – 15 Minuten backen.

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Kommentare

lixiepott

17.06.2014 um 21:45 Uhr

Oh wie fein! Niedliche kleine Leckerbissen hast Du da gezaubert! Wirklich toll! Da kann man wahrlich schnell sein Herz dran verlieren. ;-) LG und einen schönen Abend wünscht Lixie

Denise

17.06.2014 um 23:37 Uhr

Lieben Dank Lixie!
Vielleicht mach ich demnächst noch ein paar andere Varianten, mich begeistern die kleinen Happen auch total :)

lixiepott

18.06.2014 um 05:22 Uhr

Oh, dann bin ich schon gespannt auf eventuell weitere leckere Varianten! :-) Diese werde ich auf jeden Fall probieren! LG Lixie

hanna

19.12.2015 um 21:00 Uhr

die sehen ja toll aus! Es gibt auf http://www.foodist.de von brandgut eine paste aus gebrannten Pistazien! Die schmeckt unglaublich gut vielleicht passt das dazu!

https://foodist.de/gourmet-shop/suesse-brotaufstriche-marmeladen/694/peacetazie
lg

Denise

19.12.2015 um 23:41 Uhr

Ich weiß, ich habe erste vor kurzem ein paar Sorten von Brandgut in meinem Adventskalender verlost. Gibt’s aber auch direkt bei Brandgut ;)

Carmen

19.10.2017 um 07:50 Uhr

Hallo Denise,

die Friands klingen so fein <3 Herrlich. Welche Temperatur hast du denn zum Backen gewählt? LG

Denise

21.10.2017 um 11:04 Uhr

Oh, da fehlt tatsächlich die Temperatur. 170 Grad bei Ober- und Unterhitze sollten fein sein!

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