Gesundes Frühstück – Rezept für Buchweizen-Porridge.

Reden wir mal über Frühstück!
Frühstücken ist großartig, Frühstücken ist gesund, Frühstücken ist pures Glück.
Rührei mit Spinat, ein Omelette, pochierte Eier auf Brot mit Avocado, Acai Bowls, Pancakes, Waffeln, warmer Hirsebrei mit Früchten, Grießbrei mit Apfelmus – ach, einfach herrlich!
Beim Frühstück kann man sich so richtig kreativ austoben, oder einfach aus dem, was noch so da ist etwas Köstliches zaubern. Ein einfaches und gesundes Rezept aus dem Vorratsschrank hab ich euch heute mitgebracht.

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Es gibt Buchweizenporridge. 
Aber nicht so, wie ihr denkt! Mein Buchweizenporridge wird nicht aus Flocken hergestellt, wie es bei Porridge sonst üblich ist. Sondern aus den rohen, ganzen Körnern. Ich hätte da zwei leckere Rezepte für euer nächstes supergesundes Frühstück. Na, neugierig? 

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In den letzten Jahren hat sich die Frühstückskultur für mein Empfinden enorm gewandelt.
Weg von mal eben ’ne Stulle mit Butter oder ’ne Schüssel Cornflakes mit Milch hin zu kreativen, leckeren und vor allem nahrhaften Frühstücks-Träumen. Fotos vom perfekten Kaffee oder Matcha Latte gehören zu den beliebtesten Motiven auf Instagram und Blogs, ganze Kochbücher zum Thema Frühstück werden veröffentlicht und der ausgiebige Sonntags-Brunch mit Freunden gehört zum guten Ton. Ich glaube wir sind uns da ziemlich einig: es gibt fast nichts besseres als Frühstück.

Aber, wie das so ist, ihr kennt das: unter der Woche ist die Zeit oft knapp.
Geht mir nicht anders. Ich habe ja erst vor kurzem erzählt, dass sich mein Frühstück unter der Woche an stressigen Tagen oftmals auf eine Banane beschränkt. Maximal einen Smoothie. Dabei liebe ich alles, was man zum Frühstück so auftischt. 
Zumindest am Wochenende gibt es bei mir immer etwas ganz besonders Gutes zum Frühstück. Avocado, gebratenes Ei und Lachs auf einem glutenfreien Körnerbrot, Pancakes mit Obst oder einfach mal Waffeln. 

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Nach diesem Lobgesang auf das Frühstück im Allgemeinen zeig ich euch jetzt ein Rezept, das mir auch neu war: Buchweizenporridge aus rohem Buchweizen.
Dieser Porridge schmeckt anders als alles was ihr kennt. Sehr nussig, sehr reichhaltig, sehr nahrhaft. Der Buchweizen wird nicht gekocht, sondern nur über Nacht eingeweicht, um die Nährstoffe für den Körper leichter zugänglich zu machen. Das Rezept ist vegan, glutenfrei und raw, also wirklich unglaublich gesund.
Deswegen müssen wir den Porridge auch ein bißchen aufpeppen, sonst schmeckt er einfach ZU gesund. Ein bißchen Ahornsirup, ein bißchen Vanille, jede Menge Zimt, Gewürze wie Kardamom oder einfach einen Teelöffel rohes Kakaopulver.
Und natürlich leckere Toppings! Genau wie bei einer Schüssel Joghurt, einem Haferbrei oder einer Acai Bowl kann man sich hier austoben und nehmen, worauf auch immer man gerade Lust hat. 

In Anlehnung an eine Birne Helene habe ich zum Schoko-Buchweizen-Porridge ein paar Birnenscheiben gedünstet. Darüber noch ein paar knackige geröstete Haselnüsse, mhhh!
Die helle Porridge Variante ist mit Kardamom abgeschmeckt und mit eingekochten Kirschen, Kürbiskernen und Hanfsamen garniert.

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Dieses Frühstück ist wirklich extrem nahrhaft.
Davon bleibt man erstmal eine gute Weile satt. Perfekt also für alle die, wie ich, manchmal nicht zum Mittagessen kommen. Ich fand es früher übrigens unglaublich unsympathisch, wenn jemand gesagt hat er hätte keine Zeit zum Mittagessen oder würde das Essen manchmal einfach vergessen.
Wie kann man bitte vergessen zu essen? Wie kann man sich keine Zeit für’s Essen nehmen? Was für eine unsympathische Person!
Ehrlich, mich hat das früher richtig wütend gemacht. Und jetzt?
Bin ich selbst so eine geworden. Aber ich gelobe Besserung indem ich mir zum Beispiel heute Abend schon einen Quinoa Salat für morgen vorbereite. Oder eben ein wirklich sättigendes Frühstück esse, das mir auch mal über einen Mittag hilft.

Frühstückt ihr gerne? Was frühstückt ihr am liebsten?

Buchweizen-Porridge
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Für 4 Portionen
  1. 160 g Buchweizen (über Nacht einweichen)
  2. 4 Medjool Datteln
  3. 1 EL Leinsamen
  4. 1 TL Maca-Pulver
  5. 100 ml Mandelmilch (oder andere Nussmilch)
  6. 1 TL Zimt
  7. 1 EL Ahornsirup
  8. ½ Vanilleschote, Mark
Für den Buchweizen-Kakao-Porridge
  1. 1 TL Haselnussbutter
  2. 1 EL Raw Kakao
  3. 1 Birne
  4. 1 EL Ahornsirup
  5. 30 g geröstete Haselnüsse
  6. 1 EL Kakaonibs
Für den Kardamom-Kirsch-Porrdige
  1. ½ TL Kardamom
  2. 1 EL geschälte Hansfamen
  3. 2 EL geröstete Kürbiskerne
  4. 150 g Kirschen (TK)
  5. 1 EL Ahornsirup
Instructions
  1. 1. Die Buchweizenkörner über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und mit klarem Wasser abspülen. In einen Mixer füllen. Die Datteln entsteinen und dazugeben. Die Leinsamen, 1 TL Maca Pulver, die Mandelmilch, den Zimt, das Ahornsirup und das Mark einer halben Vanilleschote ebenfalls in den Mixer geben und alles zuerst auf kleiner, dann auf hoher Stufe glatt pürieren. Evtl. noch etwas Wasser oder Mandelmilch hinzufügen, bis der Buchweizenporridge eine cremige Konsistenz hat.
  2. 2. Für einen Schoko-Buchweizen-Porridge die Buchweizen-Masse mit 1 TL Haselnussbutter und 1 EL Kakaopulver vermischen. Auf vier kleine Schüsseln aufteilen. Die Birne waschen und in dünne Spalten schneiden. Mit 1 El Ahornsirup in einer kleinen Pfanne karamellisieren und auf dem Porridge verteilen. Die gerösteten Haselnüsse hacken und mit den Kakaonibs darüber streuen.
  3. 3. Für den Kardamom-Kirsch-Porridge die Buchweizenmasse mit ½ TL Kardamom vermischen und auf vier kleine Schüsseln aufteilen. Die Kirschen mit dem Ahornsirup in einem kleinen Topf aufkochen und auf dem Buchweizen-Porridge verteilen. Zum Schluss mit gerösteten Kürbiskernen und Hanfsamen bestreuen.
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22 thoughts on “Gesundes Frühstück – Rezept für Buchweizen-Porridge.

  1. Liebe Denise
    Ach, ich liebe ja Frühstück, die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und dein Buchweizen-Porridge muss unbedingt mal ausprobiert werden, sieht super aus.
    Hab einen schönen Tag, Franzi

  2. Hallöchen Denise,
    schönes Rezept. Ich liebe Porridge. Ist dieser Porridge wirklich ungekocht oder habe ich da was übersehen?
    Vielen Dank und sonnige Grüße
    Hedda

    1. Hallo Hedda,

      nein du hast nichts übersehen, der Porige ist tatsächlich ungekocht 😉

      Liebe Grüße,
      Denise

  3. Oh lecker, bei Porridge muss ich immer an meine letzte Wanderung in Norwegen denken, da gab es jeden morgen Porridge, damit man genug Energie für den Tag hat. Im Alltag bin ich leider ein echter Morgenmuffel und würde es zwar nie schaffen das Mittagessen zu vergessen, dafür fällt bei mir aber leider das Frühstück viel zu oft flach.
    Daher freue ich mich immer über Frühstücksideen die man am Abend vorher schon vorbereiten kann und diese zwei Variationen klingen traumhaft! Jetzt muss ich nur noch Buchweizen besorgen, um mir die Tage mal wieder ein ordentliches Frühstück zu machen 🙂
    Liebste Grüße
    Suse

    1. Ohh, Wanderung in Norwegen klingt herrlich!
      Ja, Frühstück oder Mittagessen, eines muss irgendwie immer dran glauben 😀
      Ich wünsche dir jedenfalls guten Appetit und eine ruhige Minute für ein leckeres Frühstück.

      Liebe Grüße,
      Denise

  4. Oh ja, ich liebe rohen Buchweizen als Müsli auch, gibt so einen tollen Geschmack. Ich habe im Frühling ein ganz ähnliches Rezept gepostet. Ich finde übrigens das der Buchweizen schmeckt noch besser, wenn er über Nacht nicht in Wasser sondern frisch gepressten Orangen- oder Blutorangensaft eingeweicht wird. Zwar muss auch hier der Überschuss am nächsten Morgen abgegossssen werden, aber der Buchweizen zieht sich voll und schmeckt danach unglaublich aromatisch!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    1. Ich finde das ist eine fantastische Idee mit dem Orangensaft! Das kann ich mir sehr lecker vorstellen. Dann in Kombination mit Kakao, ohhh 🙂
      Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße,
      Denise

  5. Vielen Dank, liebe Denise, für eine immer vorzüglich leckeren und gesunden Frühstücksideen. Ich bin Frühstück-Junkie und immer auf der Suche nach Abwechslung – am liebsten mag ich es warm, das ist der beste Tag in den Start. Da ich fast alle Zutaten hier hatte, habe ich mich gestern dran gemacht, Buchweizen und Datteln (wenn man keine Medjool nimmt, kann man einfach normale einweichen) einzuweichen für den hellen Brei. Ich habe für mich allein 80g Buchweizen genommen, sowie etwas weniger Milch, den Rest hab ich einfach so gelassen. Dazu gab es TK Beerenmischung. Ich muss zugeben, ich war seeehr skeptisch, was den Geschmack angeht, aber das ist einfach nur lecker! Total cremig-fluffig, hmmmm. Am meisten begeistert hat mich die Kardamom-Note im Buchweizen, das passt sowas von toll (habe den Kardamom nicht halbiert). Zimt war leider aus…aber machte gar nichts. Nussmilch hatte ich auch nicht, aber da reicht auch die gute Soja-Reis-Milch. Also mir hat es wirklich fantastisch geschmeckt und ich probiere das mal in den unterschiedlichsten Varianten aus in Zukunft. Ich habe momentan Probleme mit meinem übersäuerten Körper und bin ganz happy, dass dieses Frühstück dahingehend super geeignet ist. Ich wusste nicht, dass man Buchweizen roh essen kann und bin nun froh, dass ich es jetzt besser weiß 🙂

    Liebe Grüße aus Bielefeld!
    Claudia

    1. Hallo Claudia,

      da warst du ja fix! Toll dass es dir geschmeckt hat und dass du eine neue Frühstücks-Variante entdecken konntest.
      Ich war ehrlich gesagt auch skeptisch wegen des rohen Buchweizens, aber das Einweichen macht ihn wunderbar verträglich.
      Lass es dir schmecken 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  6. Oooh, ich liebe Frühstück! Frühstück ist meine allerliebste Lieblingsmahlzeit. Im Moment bin ich unter der Woche ein Müsli-Junkie (mit allen möglichen Früchten und Toppings gepimpt) und am Wochenende gibts immer selbstgebackene Brötchen und auch mal Pancakes. Frühstücken ist so toll und egal wie stressig der Morgen, ich würde es niemals ausfallen lassen. Manchmal nehme ich mir also einfach etwas mit, wenn ich es zuhause nicht mehr schaffe oder wirklich früh losmuss (vor 7 Uhr morgens habe ich nämlich selten Hunger).

    Jedenfalls danke für diese Rezepte, ich habe erst einmal Porridge gegessen und mochte es nicht, was vermutlich an dem gekochten Zustand lag. Das hier allerdings klingt wirklich sehr lecker 🙂

    Liebe Grüße,
    Alena

    1. Hallo Alena,

      oh, selbstgemachtes Müsli ist aber auch einfach göttlich!
      Aber du hast Recht, so früh morgens kann ich auch nichts frühstücken. mitnehmen ist da die beste Lösung!
      Ich bin gespannt ob es dir schmeckt 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  7. Hallo Denise,

    kann man das Porridge auch montags bereits für die ganze Woche im Voraus vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern? Jeden Morgen werde ich es wohl nicht schaffen den Mixer anzuschmeißen.

    Danke,
    Ines

    1. Hallo Ines,

      hmm, da habe ich ehrlich gesagt keine Erfahrung mit. Ich denke aber ich würde es nicht länger als einen Tag aufbewahren.
      Ganz davon abgesehen ist das auch kein Frühstück, dass man jeden Tag genießt glaube ich, weil es so reichhaltig ist. Also lieber 1 – 2 mal die Woche und den Rest etwas anderes zur Abwechslung 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  8. Liebe Denise,

    eingeweichte Körner finde ich ein super Frühstück! Ich habe eine Flockenquetsche zuhause, so dass ich mir abends 2-3 EL beliebige Flocken quetsche und über Nacht einweiche. Dann muss man sie nicht zwangsläufig pürieren u spart morgens einen Arbeitsgang. (-: Beim Einweichen mag ich es vielfältig: im. Moment stehe ich total auf. Möhrensaft! Ist eine tolle Ergänzung zu dem süßen Obst. Oft reibe ich noch 1/2 kleine Karotte frisch dazu. Auf die Idee bin ich gekommen, weil mein 13 Monate alter Sohn das so liebt. Zu den eingeweichten Flocken kommen noch 1 EL Naturjoghurt, 1/2 Banane, 1/2 beliebiges saisonale Obst, 1/2 kl. Möhre, 2EL gepoppter Amaranth/Buchweizen/… 1EL Erdmandelflocken, etwas Mandelmus.
    Manchmal weiche ich auch gleich ein paar Chiasamen mit ein. Bietet sich ja an..
    Nach dem Frühstück kann einen so schnell nichts mehr umhauen!!
    Wenn man das Frühstück babytauglich machen möchte, muss man nur die Flocken kurz aufkochen. Ist dann zwar nicht mehr roh, aber immer noch seeeehr gesundheitsfördernd (-:

    1. Wow, das klingt wirklich unglaublich gesund! Das Einweichen in Obst- oder Gemüsesaft muss ich wirklich mal ausprobieren.
      Danke für die Inspiration 🙂

      Liebe Grüße,
      Denise

  9. Ich hab gerade tatsächlich an deinen Müslischüsseln erkannt dass du aus Düsseldorf kommst 😀 Die besitze ich nämlich auch. Und lass mich raten, du bist in der Immermannstraße fündig geworden? Wobei es die wahrscheinlich auch anderswo gibt…

    1. Haha, das gibt’s ja nicht 🙂 Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wo die Schüsseln her sind. Das ist schon ein paar Jährchen her. Aber gut dass du mich an die japanischen Shops auf der Immermannstraße erinnerst. Da sollte ich mal wieder vorbei gehen 😉

      Liebe Grüße,
      Denise

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