Heute gibt es nicht nur das Rezept für diesen absolut traumhaften Karamell-Cheesecake, sondern auch mal ein paar ganz persönliche Worte von mir.
    Über Erfolg, den Weg dorthin und große Pläne.

    Karamell Cheesecake


    Fotos by Amanda Dahms | amandadahms.de

     

    Wofür steht Foodlovin‘ eigentlich?

    Gerade tut sich im Hintergrund von Foodlovin‘ so viel. 
    Und ich weiß, dass bestimmt ganz viele meiner Leser nur wegen der Rezepte kommen, sie ausdrucken und wieder gehen. Und das ist auch ok.
    Aber ich weiß auch, dass einige schon ganz lange dabei sind, immer wieder kommen und meinen Weg mit verfolgt haben.
    Ein paar habe ich auf diesem Weg sicher verloren, weil sich Foodlovin‘ ständig weiter entwickelt.
    Und nicht jeder Leser möchte diese Entwicklungen mitmachen. Auch das ist ok.

    Dafür kann ich selbst heute mehr denn je sagen, was Foodlovin‘ ist, wofür ich stehe und für wen ich das hier alles mache.

    Auf Foodlovin‘ zeige ich, dass sich gesunde Ernährung und ein vielbeschäftigtes Leben ganz einfach vereinbaren lassen.
    Ich entwickle Rezepte, die kreativ, gesund, einfach umzusetzen aber immer wahnsinnig lecker sind.
    Damit inspiriere ich dich und all meine Leser, eure Ziele im Bereich Ernährung und Leben mit Leichtigkeit, Erfolg und Energie umzusetzen.

    Ich schreibe meine Rezepte für junge Frauen, die ehrgeizig, ambitioniert sind und sich der Herausforderung gegenüber gestellt sehen, alles gleichzeitig auf die Reihe zu bekommen:
    Erfolg im Job, Gesundheit und Fitness, Zeit mit Familie und Freunden.
    Ich möchte, dass du es schafft, dich trotz 1000 Dinge am Tag gesund und ausgewogen zu ernähren und dein Leben maximal zu genießen.
    Dafür zeige ich dir Rezepte, die ich selbst in meinem Leben getestet habe.

    Ich schreibe für Menschen in der Stadt, die aber aber regelmäßig in den Wald, an den See oder in die Berge fahren, um durchzuatmen und die Ruhe zu genießen.
    Ich schreibe für Menschen, die aktiv sind, gerne Neues ausprobieren und Wert auf die kleinen Details legen.

    Ich schreibe für Menschen, die in ihrem Leben und viel zu tun haben, große Pläne und viel vorhaben, sich aber auch mal eine Auszeit auf dem Sofa, auf Reisen oder im Spa gönnen.

    Ich habe selbst so lange gebraucht (hey, ich werde heute 35), eine Balance zwischen Leben, Leidenschaft, Beruf, Freunden und meinen endlosen Interessen zu finden.
    Ich suche sie immer noch. Jeden Tag auf’s Neue.
    Ich weiß wie es ist, 1000 Dinge am Tag gleichzeitig zu machen, alles sofort umsetzen zu wollen, am besten gestern und sich trotzdem noch gesund und ausgewogen zu ernähren, um fit für das Leben und seine wunderbaren Herausforderungen zu sein.

    Und genau deswegen teile ich diese Erfahrungen mit dir.


    Fotos by Amanda Dahms | amandadahms.de

     

    Real Talk

    Warum habe ich so lange gebraucht, um mir wirklich klar darüber zu sein, wo ich mit Foodlovin‘ hin will?

    Seit März 2014 bin ich selbstständig. Seit etwas über 5 Jahren also.
    Nachdem ich davor 7 Jahre lang immer nur geackert habe, im Studium, im Beruf als Unternehmensberaterin, habe ich erstmal einfach gemacht.
    Ohne jedoch ein klares Ziel oder einen Plan zu haben,

    Ich habe tagelang Macarons, Cookies und Tarte-Böden gebacken um das perfekte Rezept zu finden.
    Und dachte, ich tue der Menschheit damit einen Gefallen. Ich dachte, darauf hat die Menschheit gewartet. 
    Ich habe immer wieder wahllos Jobs angenommen, die mich nicht ans Ziel geführt haben.

    Und ich habe wirklich so gut wie alles angenommen!
    Ich war Location-Scout, Texter, Foodstylist, Rezeptentwickler, Koch und habe nebenbei ein bißchen gebloggt. Ich habe stundenlang Texte für 60 Euro geschrieben.
    Ich war überglücklich über ein kostenloses Paket Kaffee, eine Einladung zu einem Restaurant-Test oder einem Event (dazu muss man aber auch sagen, dass Foodbloggen 2014 noch nicht das war, was es heute ist mit Hochglanz-Events und gut bezahlten Werbe-Kooperationen).

    Ich habe auch ganze Tage einfach mal nichts getan, war Kaffee trinken und ließ mich treiben.
    Ich war abends lange aus und hing definitiv mit den falschen Menschen ab. Kreative.
    Ich dachte, so sieht das Leben von Selbstständigen aus.

    Und das, obwohl ich doch wusste, dass mein Blog mein Business werden sollte!

    Ich konnte mich zwar seit Beginn meiner Selbstständigkeit voll finanzieren und habe gute Umsätze gemacht.
    Dafür war ich fleißig genug. 
    Aber es war nicht nachhaltig, nicht geplant, nicht strukturiert und ohne jeglichen Plan. Es war das Chaos.
    Das Süße Leben, fast ein Jahr lang.

    Aber ich habe im Grunde schon wieder für andere gearbeitet, statt für mich selbst. Statt für mein eigenes Business.
    Statt meine eigene Marke aufzubauen, habe ich anderen dabei geholfen, erfolgreich zu werden. 

    Warum ich das nicht gesehen habe?

    Ich hatte 2014 zwar einen Businessplan. Ich hatte nach ein paar Monaten auch einen Zeitplan mit Zielen.
    Mir hat es nur komplett an Strategien gefehlt, wie ich diesen Zeitplan einhalten und meine Ziele erreichen kann.
    Zum Teil waren es auch Ziele, die heute für mich gar keine Rolle mehr spielen

    Erst Ende 2014, nämlich auf dem Foodbloggercamp in Berlin habe ich erkannt, welches Potential mein Blog hat und habe meine Ziele von da an konsequent verfolgt.
    Foodlovin‘ wurde zu dem, was es heute ist.

    Ab März 2015 habe ich angefangen, diesen Blog auch wie mein Business zu behandeln.
    Bin Kooperationen eingegangen, habe meinen Blog unter einer eigenen Adresse relauncht, hatte einen Plan.

    Habe ein Netzwerk aufgebaut.
    Weniger für andere und mehr für mich gearbeitet.
    Die ersten großen Kooperationen an Land gezogen.
    Ich habe mit meinem Blog einen Award gewonnen.
    Ging auf tolle Pressereisen.
    Meine Leserzahlen wuchsen. Mein Umsatz ebenso.

    Und trotzdem ist all das jetzt schon vier Jahre her.


    Fotos by Amanda Dahms | amandadahms.de

     

    35 Jahre – 5 Jahre Selbstständigkeit – Was kommt als nächstes?

    An einem Geburtstag, vor allem an einem halb-runden wie dem 35. denkt man automatisch darüber nach, was man erreicht hat und wo man noch hin möchte.
    Viele Blogger schreiben einen großen Text über das 30-werden.
    Das war für mich kein großes Ding. 30 war das neue 20.
    Ich war schon immer später dran als alle anderen. 

    Aber diese 5 Jahre, die Jahre zwischen 30 und 35, waren ohne Frage die wichtigsten meines bisherigen Lebens.
    Lehrreich, hart, aufregend.
    Ich bin erwachsen geworden klingt so wahnsinnig kitschig. Aber ich bin im Grunde genau da, wo ich immer sein wollte.
    Ich bin unabhängig, ich bin so fit wie noch nie in meinem Leben, ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann.

    Deswegen wird es jetzt Zeit für weitere große Schritte.

    Ich werde Ende des Jahres mein erstes Buch veröffentlichen.
    Ich suche immer noch die passenden Mitarbeiter.
    Notiz an dich: Wenn du den Text bis hierhin gelesen hast und eine Stelle als Blog-Assistentin suchst, bist du höchstwahrscheinlich genau die Richtige, also schreib mir schnell eine Mail!

    Ich werde im Sommer in ein neues Studio umziehen.
    Mein Foodlovin‘ Studio. 
    Ein Ort zum Arbeiten, für Veranstaltungen, Workshops und Events. 
    Groß. Wirklich groß.

    All das ist auf die letzten 5 Jahre zurück zu führen. In denen ich mir eine Grundlage geschaffen habe.
    Ein langer Weg, der sich anfühlt wie ein Wimpernschlag. Zwischenzeitlich aber auch wie ein Iron Man. 
    Auf dem ich viel falsch, aber anscheinend auch einiges Richtig gemacht habe.

    Ich bin eine vollkommen andere Person als vor 5 Jahren, als ich mich selbstständig gemacht habe
    Allein im letzten Jahr habe ich so viele neue, inspirierende Menschen kennen gelernt.
    Wer sagt, nach 30 schließt man keine neuen Freundschaften mehr, hat definitiv Unrecht.

    Karamell-Cheesecake

    Cheesecake mit Karamellsauce

     

    Keine Party ohne Cheesecake

    Eine Sache, die sich über all die Jahre nicht verändert habe, ist eines meiner Lieblingsrezepte: Cheesecake.
    Ganz klassisch. Auf die amerikanische Art.
    Als Topping habe ich eine zuckerfreie Karamellsauce verwendet, ihr könnt natürlich auch jede andere Sauce verwenden, oder den Cheesecake pur genießen.

    Eins meiner Lieblingsrezepte, dass mich schon mein ganzes Leben begleitet!
    Und es auch in Zukunft wird.
    Wie dieser Blog und Foodlovin‘.

     

     

    Karamell Cheesecake
    Karamell-Cheesecake
    Stimmen: 3
    Bewertung: 4.67
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    für eine Springform (20 cm)
      Karamell Cheesecake
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      für eine Springform (20 cm)
        Zutaten
        • 130 g Haferkekse
        • 50 g Kokosöl
        • 1 Prise Zimt
        • 800 g Frischkäse (fettreduziert 17%)
        • 200 g Saure Sahne
        • 4 EL Zuckerfreie Karamellsauce
        • 4 Eier
        • 2 EL Speisestärke
        • 1 TL Vanilleextrakt
        • 100 g Ahornsirup
        • 1 Prise Salz
        • 1/2 TL gerieben Orangenschale
        Portionen:
        Einheiten:
        Anleitungen
        1. Zuerst alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Die Springform (20 cm) mehrfach mit Alufolie umwickeln, damit sie wasserdicht wird. Den Boden und den Rand der Form einfetten und mit Backpapier auslegen.
        2. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein tiefes Backblech etwa zwei Finger breit mit Wasser füllen. Die Haferkekse im Mixer mahlen. Das Kokosöl schmelzen und mit dem Zimt zu den Keksbröseln geben. Gut vermischen und gleichmäßig auf dem Boden der Springform festdrücken.
        3. Den Frischkäse mit der sauren Sahne, dem Karamell, Vanilleextrakt, einer Prise Salz und dem Ahornsirup glatt rühren. Die Eier einzeln einrühren und zum Schluss die Speisestärke und die Orangenschale unterheben.Den Teig in die Form füllen und die Form ein paar mal fest auf die Arbeitsplatte stellen, damit eventuelle Luftblasen entweichen.
        4. Die Springform auf das Backblech in das Wasserbad stellen und im vorgeheizten Ofen ca. 60 – 75 Minuten backen, bis der Cheesecake nur noch in der Mitte etwas wackelt. Die Ofentür öffnen und den Kuchen für 30 Minuten im Ofen stehen lassen. Herausnehmen und im Kühlschrank mindestens 5 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren etwas Karamellsauce über den Cheesecake gießen.