Wer von euch genießt im Sommer auch so gerne ein Glas Weißwein auf der Terasse? 
Wenn das für euch auch zum absoluten Genuss gehört, habe ich heute das perfekte Rezept für euch: ein knuspriger Pesto-Brotzopf mit Quinoa.
Die passende Weinempfehlung gibt’s auch und der ist wirklich etwas Besonderes: ein Chablis Grand Cru.

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Quinoa-Brotzopf mit Pesto

Pestozopf mit Weißwein

Quinoa Brotzopf mit Pesto

Quinoa Brotzopf mit Kräuterpesto

Knuspriger Pesto-Brotzopf

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich mich ausführlicher mit Chablis-Weinen beschäftigen darf. 
Vorletztes Jahr habe ich einen Food-Styling Workshop bei einem Chablis-Event gehalten und dort bereits allerlei über das Anbaugebiet gelernt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Chablis-Weine immer zu hundert Prozent aus Chardonnay Trauben hergestellt werden? Das verwundet mich immer wieder, weil sie trotzdem so vielseitig sind.
Kein Wunder, es gibt vier Ausprägungen: den Petit Chablis, Chablis, Chablis Premier Cru und den Chablis Grand Cru. Alle haben ganz unterschiedliche Charaktere. Vom leichten lebendigen Petit Chablis bis zum edlen, vollen Grand Cru.  

 

Chablis Grand Cru – etwas Besonderes.

Zu meinen Chablis-Favoriten zählt immer noch der Chablis von William Fèvre. Einer der Weine, der für mich einfach immer geht. 
Für mein Rezept habe ich mir jedoch einen Chablis Grand Cru ausgewählt: Les Clos 2015 von der Domaine Christian Moreau Père & Fils. Der Wein hat hervorragende Bewertungen, wird sogar als einer der besten Chabils Weine bezeichnet und ist wirklich etwas Besonderes.
Sehr voll und intensiv, was daran liegt, dass er zum Teil in Holzfässern ausgebaut wird, was recht untypisch für einen Chablis Wein ist. Die Familie Moreau wird für ihre Weine übrigens immer wieder ausgezeichnet.

Dazu gibt es einen würzigen Brotzopf mit Quinoa, Fenchel und Pesto. Ich erinnere mich nämlich daran, dass Chablis Weine einen kräftigen Gegenspieler gebrauchen können. 

Quinoa Brotzopf mit Wein

Quinoa-Brotzopf mit Kräuterpesto

Knuspriger Quinoa-Brotzopf mit Pesto

Pestozopf mit Quinoa

 

Dazu: Knuspriger Quinoa-Brotzopf mit Pesto

Deswegen habe ich den Brotzopf mit Buchweizenmehl und Quinoa gebacken.
Dadurch wird der Teig etwas rustikaler. In den Teig kommen außerdem Leinsamen und Fenchelsamen. Der Fenchel gibt ihm eine tolle Würze und passt einfach perfekt zum Chablis Grand Cru.
Und dann wird ein würziges Pesto aus französischen Kräutern in den Brotteig geflochten. Dazu kommt noch etwas geriebener Comté. 
Herrlich, das Brot wird dadurch unglaublich saftig, außen knusprig (für den extra Knuspereffekt sorgen Quinoakörner) und innen fluffig weich. 
Ich bin ja sonst nicht der große Brot-Esser, aber dafür lass ich alles liegen! Simple Zutaten aber so so gut.

 

Anleitung für den Brotzopf

Die Zubereitung ist eigentlich einfach. Ich habe selbst immer wieder Probleme mit Hefeteig, er gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsrezepten. Deswegen habe ich euch eine kurze Anleitung fotografiert, damit ihr das Rezept auch einfach nachmachen könnt.

Anleitung Brotzopf mit Pesto

Wer mag, kann dazu auch noch ein paar Oliven, etwas Käse oder Salami genießen.
Ich muss ehrlich sagen, im Moment trinke ich Wein am liebsten ganz bewusst für sich und gar nicht mal so häufig zum Essen dazu. Gerade so ein besondere Wein wie der Les Clos Grand Cru 2015.
Ein kleiner Snack, der perfekt zum Wein passt, reicht mir da vollkommen aus. So genieße ich den Wein noch bewusster und viel mehr. Gerade an diesen wundervollen Frühsommertagen braucht man wirklich nicht mehr als ein Glas perfekt gekühlten Weißwein auf der Terasse.

Quinoa-Brotzopf mit Pesto
Quinoa-Brotzopf mit Pesto.
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Quinoa-Brotzopf mit Pesto
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Zutaten
Für den Teig
  • 300 ml Mandelmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 400 g Helles Mehl (Weizenmehl oder glutenfreie Mehlmischung)
  • 200 g Quinoa- oder Buchweizenmehl
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 40 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Quinoa
Für die Füllung
  • 200 g Rucola
  • 200 g gemischte Kräuter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40 g Pinienkerne
  • 1 Bio Zitrone
  • 100 g Comté
  • 1 Ei
  • 3 EL Quinoa
  • Salz und Pfeffer
Portionen: Stück
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Milch lauwarm erhitzen und den Zucker darin auflösen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Etwa 10 Minuten stehen lassen. Währenddessen das Mehl mit dem Quinoamehl, den Leinsamen, Fenchelsamen und dem Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemilch und das Öl dazugießen und alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  2. Den Rucola und die Kräuter grob hacken. Den Comté reiben. Die Zitrone heiß waschen und ca. 1 TL Schale abreiben. Die Knoblauchzehe schälen und zusammen mit dem Rucola, den Kräutern, der Zitronenschale, den Pinienkernen und der Hälfte des Comtés in eine Küchenmaschine geben. Zu einem Pesto pürieren, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Quinoa kochen, abgießen und abkühlen lassen. Unter den Hefeteig kneten.
  3. Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei gleichgroße Kugeln teilen. Jede Kugel zu einem Rechteck von ca. 30 x 20 cm ausrollen. Die Rechtecke dünn mit Pesto bestreichen, dann den restlichen Comté darüber streuen. Von der langen Seite her aufrollen und die Rolle längs durchschneiden. Mit der Schnittfläche nach oben legen und die zwei Teile übereinander legen und so zu einem Zopf flechten. Anfang und Ende etwas einklappen. Mit dem zweiten Teig-Rechteck ebenso verfahren.
  4. Das Ei in verquirlen und die Teigzöpfe damit einstreichen. Dann mit Quinoakörnern bestreuen. Die Teigzöpfe auf die vorbereiteten Backbleche legen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten goldbraun backen.

 

Pesto Brotzopf mit Quinoa