Fällt es dir schwer, dich gesund zu ernähren?
Vielleicht gerade dann, wenn es besonders sinnvoll wäre, eine gesunde Alltagsernährung beizubehalten – also in stressigen Phasen?
Und du fragst dich: warum ist das so?

So viel vorweg: es mangelt hier nicht an Deiner Disziplin, sondern mehr an einer fehlenden Gewohnheit.
Und daran, dass du gesunde Ernährung ziemlich wahrscheinlich mit Verzicht verbindest.
Puh, aber wie kannst du das ändern?
Hier bekommst du praktische Tipps an die Hand, wie du mit Freude eine gesunde Ernährung in deinen Alltag integrierst.

Denise schneidet Gemüse

Gesunde ZUtaten

 

Warum gesunde Ernährung ein Ausdruck von Selbstfürsorge ist

 

Hast du dir schon einmal genau überlegt, warum eine gesunde Ernährung keine Ausnahme sondern eine alltägliche Angewohnheit, ja ein Teil deines Lebensstils, sein sollte?

Ganz einfach: es ist wohl mit die beste Form der Gesundheitsvorsorge.
Das klingt jetzt so ziemlich nüchtern.
Um es vielleicht etwas gefühlvoller auszudrücken: gesunde Ernährung ist die einfachste Form der Selbstliebe.
Und diese Aussage kann man auch noch mit konkretem Inhalt füllen: deine Lebensqualität wird steigen, dein Immunsystem gestärkt, deine Leistungsfähigkeit, deine Verdauung, deine Laune und Schlafqualität verbessern sich merklich. Das alles kann gesunde Ernährung, und das ist definitiv kein Märchen.

Es liegt aber eben an dir, dies zu wollen.
Das einzige, was du dafür tun musst: es schaffen, dir einen gesunden Ernährungsstil anzuGEWÖHNEN.
Ja, die Macht der Gewohnheit wird dir das Ganze nach ein paar Wochen sehr erleichtern. Wenn du dann auch noch zusätzlich die positiven Wirkungen selbst spüren kannst, wird es dich keinerlei Überwindung mehr kosten, die gesunden Lebensmittel der Schokolade oder den Chips vorzuziehen. Es wird zur Routine, zur Gewohnheit, zu deinem Lebensstil.

 

So gewöhnst du dir eine gesunde Ernährung an

 

Was ist überhaupt eine Gewohnheit und warum ist sie so hilfreich?

Gewohnheiten sind Dinge, die wir tun, ohne darüber nachzudenken.
So wie Zähneputzen. 
Gewohnheiten erleichtern uns das Leben enorm, da sie unserem Gehirn den Aufwand abnehmen, bei einer Entscheidung jedes Mal abzuwägen Will ich das jetzt tun? Warum will ich das tun? Wie tue ich es? Wann? Ist es den Aufwand wert?

Unser Gehirn trifft bis zu 20.000 Entscheidungen am Tag. Und jede davon kostet Energie. 
Genau deswegen sind Gewohnheiten so wichtig und so positiv: du sparst dir wortwörtlich Kraft und Energie


Du denkst, gesunde Ernährung hat etwas mit Verzicht zu tun? Dieser Irrglaube muss erstmal raus aus deinen Gedanken.

Denn es gibt (zum Beispiel hier auf dem Blog) unglaublich leckere Rezepte, die aus gesunden Zutaten bestehen.
Also ganz ehrlich: klassische Pizza, Kuchen und Co. machen mich mittlerweile gar nicht mehr an.
Es gibt einfach zu viele, besser schmeckende und definitiv wertvollere Gerichte, die zu meinen Lieblingsessen gehören.

Aber ganz wichtig, wahrscheinlich das wichtigste an der ganzen Sache: es gibt bei einer gesunden Ernährungsgewohnheit keinen Verzicht!
Denn nur die Menge macht den Unterschied. Du brauchst also nicht komplett auf Schokolade, Pizza und Croissant zu verzichten, wenn es dir wirklich sooo gut schmeckt (warten wir mal ab, nach einer Weile gewöhnt“ sich dein Gaumen diese Dinge nämlich ab und sie schmecken dir plötzlich gar nicht mehr so gut wie früher).
Sich ab und zu ein Stück davon zu gönnen ist aber absolut ok.
Denn wir sollten unser Essen genießen. Ja – tatsächlich funktionalisieren (besonders die Deutschen) wir häufig das Essen. Wenn wir also nur noch daran denken, welche Inhaltsstoffe auf unserem Teller liegen, wie viele Vitamine und Nährstoffe wir gerade damit aufnehmen, dann haben wir nichts gewonnen. Eher den Genuss verloren.
Also darfst du dir ruhig ab und zu mal ein Stück deiner Lieblings-Pizza oder Schokolade gönnen. Achte einfach darauf, dass du dieses dann bewusst genießt und die Menge nicht ausartet. Eine ausgeglichene Balance ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
So kannst du mit Freude gesünder essen, ganz fernab von Verzicht und Zwängen.

 

1. Werde dir konkret klar darüber, was gesunde Ernährung für dich bedeutet.
Hierfür kannst du auch einfach einmal eine Liste schreiben, welche Vorteile eine gesunde Ernährung für dich hätte.
Also wie sie sich positiv auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden auswirken würde. Wie sich dein Leben dadurch vielleicht verändern würde.
Es hilft, sich diese Punkte konkret vor Augen zu halten.

 

2. Werde dir klar darüber, was dich bis jetzt davon abgehalten hat, dich gesünder zu ernähren.
Denn wenn du weißt und dir bewusst ist, in welchen Situationen du schon automatisch zu deinem „Nervenfutter“ greifst, kannst du dir in Zukunft in genau diesen Situationen bewusst machen, dass beispielsweise Schokolade die Probleme und Konflikte auch nicht lösen wird. 
Vielleicht sind es auch alte Glaubenssätze, die deine Pläne, dich gesünder zu ernähren, immer wieder sabotieren.
Dann lies unbedingt diesen Artikel über Glaubenssätze in der Ernährung!

 

3. Lerne, was gut für dich ist. Dazu gehören besonders die Überlegungen aus Punkt 1.
Die meisten Menschen wissen durch die vielen Diäten, Ernährungstrends und Ratgeber nicht mehr, was eine einfache, gesunde Ernährung bedeutet.
Hier einen Tipp, wie du dir eine gesunde Mahlzeit zusammenstellst:
Sie sollte ausgewogen sein, das heißt alle 3 Nährstoffgruppen enthalten. Dazu gehören Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette. Nur in der Kombination macht dich eine Mahlzeit satt. Warum? Dein Körper benötigt alle 3 Nährstoffgruppen, deshalb wird beispielsweise low carb oder low fat auf Dauer nicht funktionieren.

 

4. Entwickle neue Routinen. 

Sie werden dir auf Dauer eine gesunde Ernährungsweise erleichtern. Beispiele dafür sind: 

  • Routinen beim Einkauf: kaufe erstens nicht hungrig ein und zweitens nur frische, gesunde, unverarbeitete Produkte. Davon so viel  wie möglich regional und in Bio-Qualität.
  • Dein Vorrat an Lebensmitteln sollte aus gesunden Produkten bestehen. Egal ob gesunde Snacks (Obst, Nüsse etc.) oder vorgekochte Gerichte. So greift man hungrig automatisch zu den gesunden Gerichten und nicht zur TK-Pizza. 
  • Meal Prep: ist die Basis für gesunden Vorrat im Kühlschrank. Und insgesamt auch zeitsparender, da du ein oder zweimal die Woche einkaufst, vorkochst und die gesunden Gerichte im gekühlt oder eingefroren bereit stehen.

 

5. Deine Ernährung sollte zu dir und deinem Lifestyle passen.

Das heißt auch: du musst nicht jeden Mittag oder Abend in der Küche ein gesundes 3 gängiges Menü zaubern.
Das ist nicht in einen normalen Arbeitsalltag integrierbar und soll auch nicht das Ziel sein. Es geht auch zeitsparender (siehe Meal Prep). Besonders, wenn du viel unterwegs auf Reisen bist, kannst du dir dadurch immer genug leckere und gesunde Snacks einpacken. 
Und nicht vergessen: Neben gesunder Ernährung gehört auch Sport, ausreichend Schlaf und angemessene Erholung zu einem ausgewogenen Lifestyle. 
Aber ich verrate dir was: wenn du einmal anfängst, gesünder zu leben, ist das wie ein Dominostein. 
Du fängst vielleicht an, dich gesünder zu ernähren, plötzlich fällt es dir wieder leichter Sport zu machen und du bewegst dich mehr. Du bist ausgeglicher und schläfst besser. Dadurch hast du bessere Laune, strahlst mehr Positivität aus, was wiederum die Beziehung zu deinen Mitmenschen verbessert.

Nicht schlecht, oder? Das lohnt sich doch!

 

Generell gilt: es dauert 21 Tage, bis etwas zur Gewohnheit wird, 90 Tage bis es zu deinem Lebensstil dazu gehört.
Das heißt die ersten 21 Tage solltest du diszipliniert dranbleiben und deine neuen gesunde Ernährungsgewohnheiten einfach durchziehen. Ein kleiner Tipp: einfach keine ungesunden Dinge auf Vorrat kaufen, dann erübrigt sich vieles von alleine.

In dieser Zeit macht dirvor allem Meal Prep das Leben um einiges einfacher. 
Eine kleine Starthilfe kann dabei mein kostenloses E-Book zum Thema gesunde Ernährung im Home Office sein.
In diesem kostenlosen EBook bekommst du noch weitere Tipps, wie du besonders MealPrep zu Hause angehst. Zusätzlich findest du Wochenpläne, die du mit leckeren und gesunden Gerichten füllen kannst. Ja, tatsächlich musst du das zu Beginn einfach stur und konsequent durchziehen. Step by step, am besten fängst du direkt jetzt damit an:

  1. E- Book >>hier<< herunterladen, Plan ausdrucken oder den Plan selbst auf ein Stück Papier schreiben
  2. Rezepte auf dem Blog oder aus dem E-Book heraussuchen und eintragen.
  3. Dann Einkaufen, kochen und vorportionieren. Du kannst sogar Portionen einfrieren, damit du eine ganze Woche vorkochen kannst – wie du magst!
  4. Gesundes Essen aus dem Kühlschrank holen und genießen! Auch wenn es am Meal Prep-Tag nach Arbeit aussieht: du wirst es dir dreifach danken! In dem Moment, in dem du hungrig leckeres Essen hast und nach 21 Tagen, wenn du merkst, dass die Gesunde Ernährung zur Gewohnheit wird. Und das absolut wichtigste: wenn du an den Punkt kommst, dass du selbst spürst: eine gesunde Ernährungsweise macht dich einfach fitter, ist sehr bekömmlich – und absolut lecker!

 

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren – du wirst in ein paar Tagen von deiner neuen Angewohnheit selbst überrascht sein!

 

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