12.04.2021 | Tipps

Lebensmittel und Rezepte für Haut und Haare

Ein Pickelchen hier, eine Druckstelle da. Gibt es eigentlich auch sowas wie einen „bad skin day“? Also „bad hair day“ – ja. Kenne ich leider auch zu gut. Aber die Bezeichnung „bad skin day“ habe ich so noch nicht gehört. Das mit der schlechten Haut kenne ich aber trotzdem. Und mag ich überhaupt nicht. Beides mag ich eigentlich nicht. Die gute Nachricht ist aber, dass man beiden Situationen entgegenwirken kann. Wie? Na, mit der richtigen Ernährung. Ja, es gibt tatsächlich Lebensmittel, die sich positiv auf Haut und Haare auswirken. Welche das sind? Das verrate ich dir gleich. 

Zuerst möchte ich aber noch ein Zitat mit dir teilen, welches von der Hautärztin Dr. Med. Yael Adler aus ihrem Buch Hautnah  stammt: „Unsere Haut umschließt einen fabrikartigen Großkonzern (…) . Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, beeinflusst diesen Organismus und sämtliche dieser Stoffwechselprozesse. Sie liefert die Energie, damit unser Großkonzern überhaupt arbeiten kann, und das gesamte Baumaterial für unsere Hautzellen.“ 

 

8 Lebensmittel für schöne Haut und Haare

 

Marmorplatte mit Tomaten und weiterem Gemüse für schöne Haut und Haare

 

  1. Spinat, Brokkoli und Petersilie: Grünes Gemüse, allen voran Spinat, Brokkoli und Petersilie, ist reich an Chlorophyll. Ja, genau. Das Chlorophyll, das du aus dem Bio-Unterricht kennst. Was es kann? Der grüne Farbstoff beschleunigt die Wundheilung der Haut und wirkt sich so positiv auf Pickel und Poren aus.
  2. Blaubeeren: Blaubeeren sind DAS Superfood überhaupt. Positiver Nebeneffekt: Sie stammen aus dem heimischen Garten. Blaubeeren enthalten Anthocyane, welche zum einen für die lila-bläuliche Färbung verantwortlich sind. Zum anderen aber auch vor freien Radikalen schützen. Zudem sollen Blaubeeren das Wachstum der Haare ankurbeln. Also perfekt für alle, die von einer Rapunzel-Mähne träumen.
  3. Tomatenmark: Ja, du hast richtig gelesen: Tomatenmark. Ein Tipp, den ich mir bei Dr. Med. Yael Adler abgeschaut habe. Denn Tomatenmark ist reich an hochwertigem Lycopin. Und Lycopin gilt als hochwirksames Antioxidans. Sprich: Es schützt die Haut vor neuen Schäden und verbessert die natürliche Zellgeneration. Gleiches gilt übrigens für Rote Bete. Nur in geringerer Konzentration.
  4. Aprikosen: Eine weitere Farbe bringe ich mit Aprikosen ins Spiel. Aprikosen sind aber nicht nur farbenfroh, sie sind auch reich an Vitamin B5, was für kräftige und volle Haare sorgt. Positiver Nebeneffekt: Das Vitamin A in den Aprikosen sorgt außerdem für eine schöne, weiche Haut.
  5. Haferflocken: Haferflocken enthalten besonders viel Zink. Und Zink ist wiederum an allerhand Prozessen im Körper beteiligt. Vor allem aber gilt es als Wunderwaffe bei Hautentzündungen und Haarausfall.
  6. Paranüsse: Zwei Paranüsse am Tag und du bist bestens gegen freie Radikale im Körper geschützt. Mehr noch. Paranüsse sorgen auch für starke Haare. Denn sie enthalten eine große Menge an Selen, was ein Spurenelement mit stark antioxidativen Eigenschaften ist. Beachte: Paranüsse enthalten viele radioaktive Stoffe. Deshalb sollten es nicht mehr als zwei am Tag sein.
  7. Paprika: Paprika ist reich an Vitamin A und Vitamin C. Vitamin A ist vor allem für ein gesundes Haarwachstum verantwortlich. Und sorgt ganz nebenbei für geschmeidig schönes Haar. Vitamin C ist an allerhand Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und schützt die Haut so vor frühzeitiger Hautalterung. Übrigens: Der Vitamin C Gehalt einer roten Paprika ist größer als der von einer Orange. Hast du’s gewusst?
  8. Leinöl: Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche entzündungshemmend sind und sich damit positiv auf Pickelchen und andere Hauterkrankungen auswirken. Für diejenigen, die Fisch mögen, ist auch dieser ein guter Lieferant für Omega-3-Fettsäuren.

 

5 Rezepte für schöne Haut und Haare

 

Meine liebsten Lebensmittel für schöne Haut und Haare kennst du ja jetzt. Bleibt noch die Frage, was du daraus alles zaubern kannst. Denn wer will sich schon Tag für Tag von Paprika mit Tomatenmark und Leinöl ernähren. Eben. Deshalb bekommst du jetzt von mir eine Handvoll Rezepte, die nicht nur schön machen, sondern auch noch richtig lecker schmecken.

 

Rote Bete Salat mit Blaubeersauce

Dieser Rote Bete Salat strotzt nur so vor guten Zutaten. Blaubeeren – klar. Aber auch die Rote Bete ist ein echtes Superfood. Denn sie ist ebenfalls wie Tomatenmark reich an Lycopin. Dazu etwas Feta, ein paar Pistazien sowie frischer Mangold und dein neuer Lieblingssalat ist perfekt.

Rote-Bete-Salat auf schwarzem Teller angerichtet

 

Kalte Paprikasuppe 

Mit dieser Suppe gibt es die volle Ladung Paprika. Denn hier vereinen sich sowohl gelbe als auch rote Paprika zu einer herrlich leckeren Komposition. Und treffen dann auch noch auf die Kraft des Tomatenmarks. Für ein bisschen Biss sorgen Kapern, Oliven und Mandeln on top.

Zwei Teller mit kalter Paprikasuppe und Schälchen mit Oliven und Mandeln

 

Roher Brokkoli Ceasar’s Salad

Ob man Brokkoli roh essen kann? Und wie! Dieser Brokkoli Ceasar’s Salad ist der beste Beweis dafür. Warum Ceasar Salad? Na, weil ich mein Dressing an den Klassiker angelehnt habe. Allerdings ohne Eier und Anchovies. Dafür mit Paranüssen, Pinienkernen, Hefeflocken und Kapern. 

Brokkoli Caesar's Salad auf grauem Teller auf grauem Holztisch

 

Knusprige Aprikosencrumble mit Pekannüssen

Hier kommen die sonnengelben Früchtchen unter einer knusprigen Streuseldecke daher. Knusprig werden die Streusel übrigens durch die Kombination aus Haferflocken und Pekannüssen. Wer möchte, kann die Pekannüsse natürlich durch Paranüsse ersetzen. Aber auch Pekannüsse warten mit allerhand gesunder Nährstoffe auf dich. 

Kleine Auflaufform mit Aprikosencrumble auf gedecktem Tisch

 

Frühlingskräuter-Hummus

Wenn ein Rezept nach Frühling ruft, dann ist es dieses Frühlingskräuter-Hummus. Und das nicht nur wegen des Namens. Nein. Vor allem wegen der Zutaten. Denn hier treffen Spinat und Petersilie auf Bärlauch – dem Frühlingsboten überhaupt. Du kannst das Hummus übrigens mit Leinöl statt Olivenöl anrühren, dann bekommt es gleich eine extra Portion Omega-3 mit ab.

Grünes Kräuter-Hummus auf weißem Teller mit Gänseblümchen

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