17.12.2018 | Fisch & Fleisch

Brathuhn mit Lebkuchen Füllung

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Es muss zu Weihnachten nicht immer Gans oder Truthahn sein. Gerade wenn man keine große Runde zu Gast hat, bietet sich ein ganzes Hähnchen wunderbar als Weihnachtsbraten an. Mit einem Label Rouge Hühnchen, einer weihnachtlichen Füllung aus Lebkuchen, Äpfel und Gewürzen wird es zu einer festlichen Hauptspeise. Ich habe dazu einen leichten Rosenkohl-Granatapfel-Salat gemacht. Dieses Weihnachtsessen ist wirklich sehr leicht und für mich damit das perfekte Essen für den ersten oder zweiten Weihnachtstag.

Brathuhn mit Rosenkohlsalat

Brathuhn mit Lebkuchen Füllung

weihnachtliches Brathuhn

 

Eine leichte Alternative zu Weihnachten

Alle stöhnen und ächzen. Spätestens am Morgen des zweiten Weihnachtstags sind die meisten völlig gelähmt von der Schlemmerei der Vortage. 
Selbst Pippi Langstrumpf hat gesagt An Weihnachten verdirbt sich jeder den Magen
Nun, Pippi’s Weisheiten in allen Ehren (und das sage ich als großer Fan), das muss eigentlich nicht sein. Festlichen genießen geht auch etwas leichter. Ohne absolutes Braten-Koma. 

Selbstverständlich darf an Weihnachten geschlemmt werden. Aber ich drehe gerne an ein paar Stellen, um die Weihnachtstage leichter zu gestalten. Zum Beispiel: Ein ganzes Hähnchen statt einer Gans aufzutischen. 
Ich mag Hähnchenfleisch aus vielen Gründen sehr gerne. Einer davon ist, wie vielfältig es ist. Es kann sowohl ein ganz unkompliziertes Feierabendessen sein als auch Teil eines festlichen Menüs.
Das festliche Gewand bekommt dieses Brathähnchen durch eine Füllung aus Lebkuchen, Lorbeer, Apfel und Zimt. Das zarte Hähnchenfleisch nimmt diese Aromen wunderbar auf.
Ein ganzes Huhn reicht für 4 Personen voll und ganz aus, vor allem wenn es noch eine Vor- und Nachspeise gibt.

Brathuhn mit Lebkuchenfüllung

Rosenkohl Granatapfel Salat

Lebkuchen Brathuhn

 

Weihnachtlich gefülltes Huhn mit Lebkuchen

Dabei muss ich sofort an das ganze Brathähnchen denken, das ich der Region Les Landes in Frankreich gegessen habe.
Dort habe ich ja einige Label Rouge Hühnerhöfe besucht und auch als Weihnachtsbraten kann ich das Geflügel aus bäuerlicher Freilandhaltung von Label Rouge nur empfehlen.
Und wenn ich meinen Weihnachtsbraten so sehe, fällt mir wieder ein, wie wir in der Nähe von Paris in einer Küche standen und uns der Koch die Unterschiede zwischen einem normalen und einem Label Rouge Hähnchen erklärt. Ich erkenne es wieder: die extrem dünne, feine Haut, die langen Hühnerschenkel, das feste Fleisch. Ich achte nicht nur an Weihnachten, wenn es etwas Besonderes sein soll, auf das Gütesiegel Label Rouge. Es garantiert eine Aufzucht in der freien Natur, doppelt so lang, wie herkömmliches Hähnchen. Auch wenn ich an einem ganz normalen Wochentag Hähnchen zubereite, kommt für mich nur Geflügel in Frage, das unter diesen Bedingungen aufgewachsen ist.

Aber ein ganzes Huhn ist dann doch etwas Besonderes. Das mache ich nicht allzu oft. Obwohl es so leicht zuzubereiten ist. Es wird gefüllt und kommt dann für ca. 75 Minuten in den Ofen. 
Man sollte nur daran denken, vorzubestellen. Auch wenn Label Rouge Geflügel schon bei REWE oder Edeka zu bekommen ist, ein ganzes Huhn muss man doch vorbestellen. 

Als weihnachtliche Beilage gibt es einen Rosenkohlsalat. Der ist schon vielfach Weihnachts-erprobt. Er hat auch ein Gütesiegel erhalten und zwar das meines Vaters, der nieeee im Leben Rosenkohl mochte. Diesen Salat findet er allerdings sehr gut. Also, keine Angst vor Rosenkohl-Verweigerern. Der Salat überzeugt sie alle!

Ich finde dieses Rezept sowohl super als leichtes und einfaches Weihnachtsessen als auch für die Tage vor und nach Weihnachten. Wenn man noch in ganz festlicher Stimmung ist, aber keine Lust mehr auf Völlerei hat, sondern einfach etwas leichtes und gutes genießen möchte.

 

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      Zutaten
      • 1 ganzes Label Rouge Hähnchen aus bäuerlicher Freilandhaltung (ca. 1,5 kg)
      • 200 g Soßenlebkuchen
      • 4 Stiele Majoran
      • 2 Äpfel
      • 3 EL Butter
      • 1 Zwiebel
      • 3 Stück Sternanis
      • 1 Zimtstange
      • 1 Lorbeerblatt
      • 1 TL Gewürznelken
      • 400 g Rosenkohl
      • 1 Granatapfel
      • 50 g Mandeln
      • 2 Orangen
      • 2 EL Olivenöl
      • 1 TL Senf
      • 1 EL Ahornsirup
      • 2 EL Weißweinessig
      • 40 g geröstete Mandelstifte
      • Meersalz, frischer Pfeffer
      Portionen: Portionen
      Einheiten:
      Anleitungen
      1. Den Rosenkohl waschen und den Strunk abschneiden. In feine Streifen schneiden oder hobeln. Den Granatapfel halbieren und die Kerne auslösen. Die Orange schälen und die Filets mit einem scharfen Messer heraus schneiden. Den Saft aus der restlichen Orange auspressen. Mit dem Olivenöl, Senf, Ahornsirup und Weißweinessig vermischen. Mit dem Rosenkohl, den Granatapfelkernen und den Orangenfilets vermischen und den Salat ziehen lassen.
      2. Den Ofen auf 180 Grad (Ober und Unterhitze) vorheizen. Den Soßenlebkuchen grob würfeln. Die Äpfel waschen und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel hacken. 3 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Die Äpfel und den Lebkuchen dazugeben und mit anrösten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Majoran, Zimtstange, Lorbeer, Sternanis und Nelken dazugeben und alles gut durchmischen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.
      3. Das Label Rouge Hähnchen aus bäuerlicher Freilandhaltung von innen gut ausspülen. Auf ein Schneidebrett legen und mit der Lebkuchen-Füllung füllen. In einen Bräter legen und mit der Brust nach oben in den vorgeheizten Ofen schieben. Nun ca. 1 ¼ Stunden garen, dabei immer wieder mit dem ausgetretenen Fleischsaft übergießen. Am besten mit einem Fleischthermometer prüfen, ob das Fleisch nahe der Knochen 80 Grad erreicht hat.
      4. Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden noch 10 Minuten ruhen lassen. Den Rosenkohlsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gerösteten Mandeln bestreuen. Zusammen mit dem Lebkuchen-Hähnchen servieren.

       


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