[Werbung für Ahornsirup aus Kanada]

Es gibt für mich nichts besseres als ein Salat, der einfach rundum zufrieden, satt und glücklich macht. Dazu gehört aber mehr als ein bißchen Blattgrün. In diesem Salat kommen knackige Salatblätter mit würzig mariniertem Maple-BBQ-Blumenkohl, knackigen Granatapfelkernen und eiweißreichen schwarzen Bohnen zusammen.
Satt, zufrieden und glücklich – das verspricht euch dieser Salat!

Gerösteter Blumenkohlsalat

Salat mit geröstete BBQ-Blumenkohl

Salat mit geröstetem BBQ-BLumenkohl

Impressionen aus Kanada

Salat mit geröstetem Blumenkohl und Pinienkernen

 

Ahornsirup aus Kanada 

Ahornsirup ist untrennbar mit Kanada und der kanadischen Geschichte und Kultur verbunden. Schließlich befindet sich das Ahornblatt sogar auf der Flagge des Landes. Da liegt eine enge emotionale Verbindung zum Ahornsirup und dessen Geschichte nah. 
Die Entdeckung des Ahornsirups geht auf die Ureinwohner zurück, die Ahornbäume anzapften, um an den süßlichen Ahornsaft zu gelangen. Es gibt mehrere Legenden dazu, wie sie auf diese Idee kamen.
Eine lautet, ein Ureinwohner habe ein Eichhörnchen dabei beobachtet, wie es einen Ahornbaum annagte und daraus trank. Daraufhin wollte er natürlich wissen, warum es da Tat und probierte den köstlichen süßen Ahornsaft.
Diese Geschichte gefällt mir natürlich besonders gut. Jede Geschichte, in der Eichhörnchen vorkommen, ist eine gute Geschichte!
Aber Eichhörnchen hin oder her. Vor allem zeigen diese Legenden, dass Ahornsirup zu 100 % ein traditionelles und naturbelassenes Produkt ist.

Heute stammen 80 Prozent der weltweiten Ahornsirup-Produktion aus Kanada.
Und 90 Prozent davon wiederum aus Quebec. Die Quebecer sind stolz auf ihren Ahornsirup, überhaupt sind sie sehr stolz auf ihre Region.
Ich finde es ist so ein schöner Zufall, dass ich genau dort vor zwei Jahren unterwegs warund die Ahornwälder Kanadas bewundern konnte.
Deswegen lasse ich euch heute, neben einem köstlichen neuen Rezept mit Ahornsirup, einfach mal ein paar Impressionen aus Quebec da. Ich war allerdings im Spätsommer da, die Erntezeit für Ahornsirup ist genau jetzt, zwischen Anfang März und Ende April, wenn es nachts noch frostig kalt ist.

Interessant ist auch, wie sehr wir Deutschen Ahornsirup in den letzten Jahren kennen und sehr lieben gelernt haben.
Deutschland ist, nach den USA, der größte Importeur von Ahornsirup. Seit 2010 ist die Nachfrage enorm angestiegen und wenn ich genau nachdenke, habe ich auch erst in den letzten Jahren angefangen, vermehrt mit Ahornsirup zu kochen und vor allem zu backen. 
Davor kannte ich ihn zwar, habe ihn aber eher für Pancakes verwendet.
Dabei kann Ahornsirup so viel mehr! Süß, aber auch herzhaft, wie euch das Rezept für Maple BBQ Blumenkohlsalat zeigt.

Natur in Kanada

Nationalpark in Kanada

Maple BBQ Blumenkohlsalat

Gerösteter Maple BBQ Salat

 

Ahornsirup für würzige BBQ-Marinaden

Maple BBQ – also die Verwendung von Ahornsirup für würzige Barbecue Rezepte – gehört zu den genialsten Kombinationen, die es mit Ahornsirup gibt. Die Süße des Ahornsirups zusammen gibt dem rauchigem Aroma einer Barbecue Marinade das gewisse Etwas.
Bei hoher Hitze karamellisiert der Ahornsirup und es entstehen unglaubliche Geschmackskombinationen.
Bei allem, das geröstetet wird, ist Ahornsirup deswegen der perfekte Partner.

Für diesen Salat habe ich kleine Blumenkohl-Röschen in einer BBQ-Marinade mit Ahornsirup gewälzt und bei hoher Hitze im Backofen gegrillt. In den Salat kommen außerdem schwarze Bohnen, Pinienkerne und Grantapfelkerne. Dazu gibt es noch ein Dressing mit Tahini.
Eine himmlische Mischung aus süßlich, herzhaft, würzig, knackig, zart und knusprig. Eben so ein Salat, der viel mehr ist als einfach nur ein paar gemischt Blätter Grünzeug. Sondern eine vollwertige Mahlzeit, die einfach alles hat und rundum satt und glücklich macht.

Dieser Salat ist sogar vegan, was Ahornsirup grundsätzlich ist. 
Und fällt euch was auf? Bei den Farben in diesem Salat habe ich mich von den wunderschönen grün-rot-gelb gefärbten Wäldern Kanadas inspirieren lassen.
Ein Salat, der aussieht wie die farbenfrohe Natur schmeckt gleich doppelt so gut!

 

Gerösteter Blumenkohlsalat
Gerösteter Maple-BBQ Blumenkohlsalat
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Gerösteter Blumenkohlsalat
Gerösteter Maple-BBQ Blumenkohlsalat
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4 Portionen
Portionen
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Zutaten
  • 1 Blumenkohl
  • 8 EL Ahornsirup, dunkel fein-herb (Grad C)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 5 EL Reismehl
  • 1 TL jeweils Kreuzkümmel, Rauchpaprika, Knoblauch, Chilipulver
  • 3 EL Apfelessig
  • 4 EL Sojasauce
  • 200 g Grünkohl (geschnitten)
  • 2 hand voll Endiviensalat
  • 200 g Schwarze Bohnen, gekocht
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 60 g Pinienkerne
  • 1 Granatapfel
  • 4 EL Tahini
  • 1 EL Ahornsirup, dunkel fein-herb (Grad C)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Bund Frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer
Portionen: Portionen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. Aus dem Ahornsirup, Tomatenmark, Reismehl, den Gewürzen, dem Apfelessig und der Sojasauce eine Marinade anrühren. Den Blumenkohl darin wenden, bis er gleichmäßig mit der Marinade überzogen ist.
  2. Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Blumenkohl auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 15 – 20 Minuten rösten.
  3. Den Grünkohl und den Endiviensalat waschen und in eine große Salatschüssel geben. Die schwarzen Bohnen abgießen. Die Lauchzwiebeln schräg in Scheiben schneiden. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett anrösten. Den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Die Petersilie fein hacken.
  4. Aus dem Tahini, Zitronensaft, Ahornsirup und Senf eine Vinaigrette rühren. Solange mit Wasser verdünnen, bis sie eine cremige Konsistenz hat und mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Zutaten für den Salat in die Salatschüssel geben und gut mit dem Tahini-Dressing vermischen. Zum Schluss den warmen gerösteten Blumenkohl dazugeben und servieren.

Warmer Salat mit geröstetem Blumenkohl