Geht es dir manchmal auch so, dass deine Freunde, Familie, dein Partner oder sogar die Arbeitskollegen es komisch finden, dass du dich so scheinbar „strikt“ gesund ernährst? Oder es versuchen möchtest?
Dass du dich irgendwie wie ein Außenseiter fühlst und ja, tatsächlich Druck von außen spürst, dich doch endlich wieder „normal“ zu ernähren?

Du aber generell deinen gesunden Lebensstil sehr zu schätzen weißt und ihn ganz und gar nicht als Belastung oder Vorgabe wahrnimmst?
Sondern als Freude und Genuss, dir gesunde Nahrungsmittel zu noch besseren Gerichten zuzubereiten. Oh ich kenne das!
Hier bekommst du ein paar hilfreiche Tipps, wie du auch dein Umfeld für eine gesunde Ernährung begeistern kannst und zeigst, dass dies nichts mit strengen Regeln zu tun hat.

Gesunde Ernährung

Gesunder Reissalat

 

 

Warum das Ernährungsthema so emotional ist

 

Naja, um mal von vorne zu beginnen: das Thema Ernährung ist eben ein sehr sensibles.
Wenn es nämlich um unsere Essgewohnheiten geht, dann sind wir alle ja auch selbstbestimmt und wissen genau, was wir wollen: nämlich die Dinge, die uns schmecken.
Und Gerichte, mit denen wir schöne Erinnerungen verbinden. Irgendwie ist unsere Ernährung ja auch Teil unserer Lebensgeschichte. Gerüche und Geschmäcker, die damit verbundene Bilder und Situationen hervorrufen. Der Klassiker: das Lieblingsgericht, das uns die Oma in der Kindheit gekocht hat. Kein Wunder also, dass jeder da seine ganz bestimmten Vorlieben hat.

Das Problem: viele Menschen verbinden gesunde Ernährung oft mit dem Gegenteil von Genuss.
Mit strikten Diäten, Verbotslisten, Gerichten, die einfach nicht schmackhaft sind.
Und dann ist es ja auch klar, dass man darauf keine Lust hat.
Diese Vorurteile sind irgendwann mal entstanden. Vielleicht, weil man selbst eine Diät probiert und sich dabei nur gequält hat. Oder weil die eigene Mutter auf die Idee kam, sich gesünder ernähren zu wollen und als Kind hat uns das gar nicht gepasst. Irgendwann ist dieses Vorurteil entstanden und will so leicht nicht mehr weg gehen.

Wie überzeugst du also Freunde und Familie, die ein solch schlechtes Bild von gesunder Ernährung haben?

 

So gelingt es dir, andere für gesunder Ernährung zu begeistern

 

  • Koche so lecker, dass sie es nicht glauben können!
    Zeige und erkläre deinem Partner oder den Freunden, dass ihre mögliche negative Vorstellung von gesunder Ernährung als strikte Diät nicht stimmt.
    Wie? Kocht doch öfter gemeinsam, und zwar gesund und richtig lecker. Hier auf dem Blog findest du so viele verschiedene Rezepte zu den unterschiedlichsten Anlässen. Egal ob diese Linsenwaffeln mit Avovado-Topping zum Brunch, Kiwi-Bananabread als Snack, oder diesen absolut genialen Asia-Nudelsalat für’s nächste Grill-Event.

 

  • Der Überraschungseffekt: Waaaaas, das ist gesund?
    Finde heraus, was dein Partner, deine Familienmitglieder oder Freunde gerne essen. Das kann eine bestimmte Gemüsesorte sein, verschiedene Früchte oder ein ganz bestimmter Kuchen, wie zum Beispiel diese Brownies.
    Wenn du die Lieblingszutaten kennst, dann suche einfach ein passendes, gesundes Gericht mit diesen Lieblings-Lebensmitteln. Man fährt am Anfang oft gut damit, nicht zu verrückte Sachen auszuprobieren (Brownies mit schwarzen Bohnen zum Beispiel, ähäm…). Bei skeptischen Personen kann das schnell abschrecken. Aber in meinem Buch gibt es zum Beispiel ein Rezept für Mousse au Chocolat mit Seidentofu. Die hat bis jetzt ausnahmslos jeder geliebt – weil ich einfach nicht verraten habe, was drin war ;)Also: simple Rezepte, gesunde Zutaten in leckerer Kombination: davon findest du auf diesem Blog eine ganze Menge.

 

  • Kocht gemeinsam.
    Ob mit Freunden für den nächsten Kochabend, mit dem Mitbewohner in der WG oder mit dem Partner oder Familie: Plant die Gerichte in der für die kommende Woche vor: wer hat welche Vorliebe, was wird dementsprechend gekocht und eingekauft?
    Dabei kann auch jeder eine ganz bestimmte Aufgabe übernehmen. Man kann zum Beispiel die Rezepte raussuchen und jeden Tag kocht jemand anderes. Am Wochenende können dann sogar auch alle zusammen das gemeinsame Essen zubereiten. Das Wichtige und Hilfreiche daran: wenn man vorplant und das Richtige einkauft, kann man die Ernährungs-Gewohnheiten direkt beeinflussen, indem die richtigen Lebensmittel auf Vorrat zu Hause sind. Dann kommt niemand auf die Idee, schnell die TK-Pizza in den Ofen zu schieben, weil gerade nichts anderes im Haus ist.
    Probiert zum Beispiel mal folgende Rezepte aus:

 

  • Sei ein Vorbild.
    Sei selbst das Vorbild und zwinge niemandem etwas auf.
    Denn jemandem etwas (besonders bei den Ernährungsgewohnheiten, die ja sehr emotional sind) aufzuzwingen, geht nicht gut.
    Was du tun kannst: die Vorteile von gesunder Ernährung für dich selbst zu erkennen, diese kannst auch hin und wieder kommunizieren. Aber eben in einer Art und Weise, die dem anderen nichts aufzwingt. Wie oben schon erwähnt: Ernährung ist ein sehr persönliches und emotionales Thema. Der wirksamste Weg, andere auf gesunde Ernährung positiv aufmerksam zu machen ist, wenn dein Umfeld bemerkt, wie viel besser es dir durch diesen Lebensstil geht!
    Und das heißt eben nicht, dass gesunde Ernährung immer Gesprächsthema No. 1 ist. Sondern über die Begeisterung durch leckere Gerichte. Wie bei der Lebensmittelauswahl ist auch die Aufmerksamkeit für dieses Thema entscheidend: die Balance macht’s.

 

Mit diesen Tipps kannst du hoffentlich dein Umfeld, dein Partner, deine Familie ungezwungen und ohne unangenehme Diskussionen für gesunde Ernährung begeistern.
Klar – die Änderung von Gewohnheiten geht nicht von heute auf morgen.
Aber in kleinen Schritten und immer mit der richtigen Menge aus Freude und Begeisterung für das Thema, sowie natürlich ganz vielen leckeren Rezepten kannst du beweisen, dass gesunde Ernährung Spaß macht. 

 

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