17.09.2021 | Tipps

Phytonährstoffe – ein nachhaltiger Foodtrend?

Phyto-was? – Vielleicht ist es verständlicher, wenn ich dir Phytonährstoffe als sekundäre Pflanzenstoffe vorstelle. Denn so werden diese auch bezeichnet. Karotten, Granatäpfel und Brokkoli – all diese Gemüsesorten sind voll von Phytonährstoffen. Also eigentlich ein alter Hut, gerade aber ein aufkommender Trend.

Phytonährstoffe sind nichts anderes als natürliche Chemikalien, welche in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sprich: in Obst und Gemüse. Aber auch in Vollkornprodukten, Gewürzen, Hülsenfrüchten und Nüssen. Die Aufgabe der Phytonährstoffe besteht darin, Pflanzen vor Keimen, Pilzen und Insekten sowie UV-Strahlen zu schützen. 

 

Aprikosen in Papiertüte und auf Marmortisch

 

Der menschliche Körper ist übrigens nicht in der Lage Phytonährstoffe selbst herzustellen. Muss er auch nicht. Denn anders als Vitamine und Mineralstoffe, brauchen wir die sekundären Pflanzenstoffe nicht zum Überleben. Sie sind aber – wie sagt man so schön: nice to have. Vor allem in Sachen Antioxidantien können sie eine echte Bereicherung sein.

Welche Phytonährstoffe es gibt, in welchen Lebensmitteln du sie findest und warum diese so gut für uns sind, das verrate ich dir jetzt.

Meine Top 5 Phytonährstoffe

 

Carotinoide

Carotinoide verleihen Karotten und Aprikosen ihre leuchtend orangene Farbe. Dabei ist das bekannteste Carotinoid das beta-Carotin, welches vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Carotinoide haben eine antioxidative Wirkung. Sprich: Sie schützen den Körper vor freien Radikalen und sind damit gut für Haut sowie Haare, können aber auch vor Infektionskrankheiten schützen sowie bei der Bekämpfung von Krebs helfen. 

 

Flavonoide

Die meisten Flavonoide sind Farbstoffe. Sie färben Lebensmittel von gelb über rot bis hin zu violett. Dementsprechend gehören zum Beispiel Kirschen, Zwetschgen und Trauben zu den Obstsorten, welche reich an Flavonoiden sind. Aber auch Auberginen, Kakao und Rotwein sind reich an jenem sekundären Pflanzenstoff. Flavonoide wirken ebenfalls antioxidativ und schützen den Körper vor freien Radikalen.

 

Resveratrol

Resveratrol kommt vor allem in Trauben vor, insbesondere in der Traubenschale. Es ist aber auch in Erdnüssen oder Maulbeeren zu finden. Resveratrol gehört ebenfalls zu den Antioxidantien. Mehr noch. Resveratrol wird sogar als Anti-Aging-Wunderwaffe gehandelt. Ob’s stimmt? Da ist sich die Forschung nicht ganz einig. Was sie aber schon jetzt wissen, Resveratrol kann bei der geistigen Fitness helfen.

 

Glucosinolate

Glucosinolate findest du in Kohlsorten wie zum Beispiel Blumenkohl, Rosenkohl, Rotkohl oder Brokkoli. Denn Glucosinolate sind schwefelhaltige Moleküle, welche diesen Gemüsesorten ihren einzigartigen Geschmack verleihen. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine antibakterielle sowie antivirale Wirkung.

 

Ellagsäure

Himbeeren, Erdbeeren, Cranberrys, Granatäpfel und Walnüsse strotzen vor Ellagsäure. Das Besondere hier: Ellagsäure ist hitzebeständig. Diese Phytonährstoffe gehören ebenfalls zu den Antioxidantien. Sie sollen aber auch beim Abnehmen helfen können. Denn Ellagsäure verlangsamt das Wachstum von Fettzellen.

 

5 Phytonährstoffe, 5 Rezepte

 

Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte und Nüsse gehören zum Glück zu meinen liebsten Lebensmitteln. Die Liste möglicher Rezepte ist also lang. Hier kommt nur eine kleine Auswahl meiner Lieblingsrezepte.

 

Möhrenbratlinge mit Zucchinisalat

Warme Möhrenbratlinge auf einem knackigen Zucchinisalat. Das Klingt nicht nur gut, das schmeckt auch noch so. Nicht zuletzt wegen der cremigen Tahini-Zitronen-Sauce. Zum Rezept

 

Möhren-Bratlinge auf Zucchini Salat mit Tahini-Zitronen-Dressing

 

Zwetschgen-Crumble mit Kokosstreuseln

Zwetschgen schmecken unter einer knusprigen Streuseldecke am besten. Vor allem wenn sie als knusprige Kokosstreuseldecke und lauwarm daherkommt. Dazu ein Klecks kalter Kokosjoghurt. Zum Rezept

 

Zwetschgencrumble mit Kokosstreuseln in Form mit Löffel

 

Pavlova Törtchen mit Trauben

Diese Pavlova Törtchen sind die bessere Version des neuseeländischen Klassikers – weil mit Trauben, weil kleiner, dabei aber knusprig und cremig zugleich. Die Trauben kommen übrigens als Trauben-Weißwein-Kompott auf die Törtchen. 

 

Pavlova-Törtchen mit Trauben auf drei Tellern auf gedecktem Tisch

 

Gebratener Spitzkohl mit Walnusscreme

Dieser Spitzkohl kommt butterzart aus dem Ofen und mausert sich zum absoluten Lieblingsgericht. Denn die Kombination von Kohl, Walnusscreme und Granatapfelkernen schmeckt knallermäßig gut.

 

Drei halbe Spitzkohl aus dem Ofen auf Blech mit Walnusscreme

 

Brombeer-Apfel-Marmelade ohne Zucker

Die Kombination von Brombeeren und Äpfeln schmeckt absolut genial. Vor allem mit den Aromen von Zitrone und Rosmarin. Wer es süßer mag, der gibt noch etwas Honig dazu. Zum Rezept

 

Apfel-Brombeer-Marmelade in drei Gläsern auf Holztisch

 

 

 

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