04.03.2019 | Kuchen & Co.

Gesündere Rote Bete Brownies

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Ein geniales Rezept für Rote Bete Brownies der gesünderen Sorte.
In den Teig kommen 80 prozentige Zartbitterschokolade, Kokosblütenzucker, Kichererbsenmehl und eben Rote Bete. Damit habe ich endlich ein gesünderes Brownies-Rezept, das alle Kriterien erfüllt, die ich mir bei einem Brownie wünsche: weich, ultra-schokoladig, reichhaltig und auf der Zunge zergehend. 

Rote Bete Brownies angeschnitten mit Rote Bete Pulver

Rote Bete Brownies mit roter Dekoration

Rote Bete Brownies angeschnitten mit Rote Bete Pulver

 

Wie müssen Brownies schmecken?

Brownies, wie ich sie liebe! Wieder einmal sind die USA schuld, dass ich völlig verdorben was, was Brownies angeht. 
Ich habe Brownies kennen gelernt als ultra-schokoladige, süße, klebrige Köstlichkeit.
So voll mir Schokolade, Butter und Zucker, dass ein kleines Stück locker so viel wiegt wie ein ganzer Marmorkuchen.
Damals habe ich mir über die Zutaten natürlich keine Gedanken gemacht. Welches Kind tut das schon. Soll es auch gar nicht!
Ich kann mir keine schönere Erinnerung vorstellen, als die kleine Denise, die mit schokoladenverschmiertem Mund und klebrigen Fingern einen Brownie in der Hand hält (leider gibt es dazu kein Foto – im Gegensatz zum marmeladenverschmierten Gesicht beim Pfannkuchen-essen).

Tatsächlich habe ich erst vor ein paar Jahren angefangen, die Zutaten beim Backen durch gesündere Alternativen zu ersetzen.
Und wisst ihr was seit dem passiert ist?
Klassische Backwaren schmecken mir nicht mehr. Kuchen mit Weißmehl, Zucker und Butter finde ich einfach nur langweilig.
All die köstlichen Zutaten wie Buchweizenmehl, Kichererbsenmehl oder Erdnussmehl, Kokosblütenzucker oder Ahornsirup, Kokosöl, Mandelmus oder Cashewsmus, all das macht meine Kuchen so viel köstlicher!

 

Gesündere Rezepte für Brownies

 

Und auch für Brownies habe ich mich schon an alternative Versuche gewagt. 
Auch wenn ich den Zucker, die Butter und das Mehl der klassischen Brownies gerne ersetzen möchte, sollen sie trotzdem genauso schokoladig, gehaltvoll und klebrig werden. 
Brownies mit Süßkartoffeln waren überhaupt nicht mein Fall.

Ein Versuch waren Brownies mit Kidneybohnen. Richtig gut, aber trotzdem mit 200 g braunem Zucker eigentlich nicht das, was ich gerne haben wollte.
Ein anderer Versuch waren Brownies mit Avocado und Apfelmus. Sehr lecker, aber nicht ganz so intensiv und reichhaltig, wie ich sie gerne gehabt hätte.

Es war also Zeit für einen neuen Versuch. Da kamen mir Brownies mit Roter Bete in den Sinn.
Rote Bete ist im letzten Jahr zu einer meiner Lieblingszutaten geworden.
Egal ob als Pink Latte, als Suppe, als Energy Ball oder etwas klassischer im Salat, Rote Bete ist eine unglaublich vielfältige Zutat!

Über die Vorteile von gekochter Roter Bete habe ich im Beitrag zu meiner 15-minuten Rote Bete Suppe schonmal etwas geschrieben. Und auch bei diesem Rezept habe ich vorgekochte Rote Bete verwendet.
Alles andere wäre für diesen Brownie wirklich etwas zu aufwändig, bei aller Liebe zum selber machen. Man muss es nicht übertreiben. 

Rote Brownies im Ganzen und angeschnitten

Rote Bete Brownies in kleinen Stücken

Drei Stücke Rote Bete Brownies auf dunklem Teller

 

Gesündere Rote Bete Brownies ohne Kristallzucker

Und geschmacklich? Brownies und Rote Bete, passt das?
Ich kann nur sagen: sie macht sich absolut wunderbar im Brownie-Teig!
Man schmeckt sie kein bißchen durch. Sie gibt dem Teig aber zusätzliche Süße und macht ihn richtig schön schwer, klebrig und fudgy. Genau wie ein Brownie sein soll!

Der Brownie kommt mit relativ wenig Zucker aus. 45 g Kokosblütenzucker kommen in den Teig, bei einem normalen Brownie-Rezept können das mal locker bis zu 200 g sein. 
Als gesunden Brownie darf ich das Rezept eigentlich trotzdem nicht bezeichnen. Immerhin ist trotzdem eine ganze Tafel Schokolade, wenn auch 80 prozentigen Zartbitterschokolade enthalten. Trotzdem ist eine ganz andere Nummer als die kleinen Butter-Zucker-Schoko Bomben, die man sonst kennt.

Deswegen:

Warum dieses Rezept gut für dich ist:

 

  • Brownies = Soulfood. In erster Linie tust du hiermit deinem Gemüt etwas Gutes, denn ein Biss in diese Brownies ist pure Glückseligkeit. 

  • Dunkle Schokolade: sie kann tatsächlich den Blutdruck senden, vor Herzerkrankungen schätzen und den Insulinhaushalt regulieren. Aber: die gesundheitlichen Vorteile, über die im Zusammenhang mit Schokolade gerne gesprochen werden, kommen erst bei Schokolade mit einem Kakaoanteil von 70%, besser 80% zu Trage. Vorher ist sie dann doch eher eine köstliche Süßigkeit.
  • Natürlich hilft es, dass 200 g Rote Bete in den Teig kommen. Sie enthält sehr viel Eisen (genau wie Zartbitterschokolade) und weitere viele Mineralien wie Kalium, was wiederum gut für die Nerven ist (genau wie Schokolade), Magnesium (gut für die Muskeln) und Kalzium (bekanntlich gut für Zähne und Knochen)
.

 

 

Klingt nicht übel, oder?
Ich habe die Rote Bete Brownies übrigens in sehr kleine Stücke von ca. 4 x 4 cm geschnitten. Das reicht völlig aus und ist wirklich der perfekte Nachmittagssnack für alle, die Süßes lieben.

Übrigens gibt es aus der Anfangszeit meines Blog auch ein ganz klassisches Brownie Rezept.
Ihr findet es hier: Fudgy Brownies. 

Entscheidet selbst, welche Variante ihr bevorzugt und schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt!

Rote Bete Brownies klein geschnitten
Rote Bete Brownies
Stimmen: 29
Bewertung: 3.76
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für 18 Stück (4 x 4 cm)
    Rote Bete Brownies klein geschnitten
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    für 18 Stück (4 x 4 cm)
      Zutaten
      • 200 g gekochte Rote Bete
      • 100 g Zartbitterschokolade (min. 70%)
      • 50 g Kokosöl
      • 1 TL Vanilleextrakt
      • 2 Eier
      • 45 g Kokosblütenzucker
      • 2 EL Ahornsirup
      • 75 g Kichererbsenmehl
      • 30 g gemahlene Mandeln
      • 1/2 TL Backpulver
      Portionen:
      Einheiten:
      Anleitungen
      1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Rote Bete mit einem Pürierstab pürieren und beiseite stellen. Die Schokolade fein hacken und mit dem Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen. Die Eier mit dem Kokosblütenzucker, dem Vanilleextrakt und dem Ahornsirup aufschlagen. Die geschmolzene Schokolade dazugeben und unterrühren.
      2. Das Mandelmehl mit dem Kichererbsenmehl und dem Backpulver mischen und unter die Schokoladenmasse heben. Zum Schluss die pürierte Rote Bete untermischen.
      3. Eine kleine flache Brownieform (ca. 26 x 18 cm oder 23 x 23 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig hineinfüllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen. Der Teig sollte nicht mehr wackeln, aber noch weich sein.
      4. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. Dann stürzen und den Brownie nach Wunsch mit Roter Bete Pulver und geschmolzener Schokolade dekorieren.

       

       

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      Kommentare

      Claudia R.

      12.03.2019 um 13:48 Uhr

      Tolle Idee, Denise! Ich werde das für meinen Geburtstag morgen ausprobieren, denn ich habe tatsächlich noch nicht mit Roter Bete gebacken, dabei finde ich auch gerade den Eisengehalt so toll von diesem Gemüse. Dass du hier bereits die fertig gegarten nimmst, finde ich super hilfreich, oft muss man die Knollen vorher nämlich noch rösten, und das war mir immer alles viel zu aufwändig :) Ich bin sehr gespannt! Vielleicht mache ich den Brownie noch heute abend – der schmeckt garantiert durchgezogen nochmal besser, oder?
      Liebe Grüße
      Claudia

      Denise

      12.03.2019 um 16:09 Uhr

      Hallo Claudia,

      das mit der Roten Bete kann ich total nachvollziehen, es ist wirklich etwas aufwändiger, sie frisch zu rösten.
      Der Brownie hält sich ganz gut, an den ersten Beiden Tagen ist er aber am besten!

      Liebe Grüße
      Denise

      Hannah

      12.03.2019 um 15:49 Uhr

      Hallo Denise,

      meinst du ich kann das Kichererbsenmehl ersetzen? Ich vertrage es nämlich nicht so gut und habe zudem immer so viele verschiedene Mehle angebrochen, dass ich gerne eines davon nehmen würde. Was würdest du empfehlen: Dinkel Vollkorn, Teff, Buchweizen, Mandelmehl, Reismehl? (Das gibt mein Küchenschrank gerade her – Mais und Goldhirsemehl auch noch, aber die passen sicher nicht). Mischen? Wie? Was? Für deine Antwort bedankt sich Hannah

      Denise

      12.03.2019 um 16:07 Uhr

      Hallo Hannah,

      ich bin nicht so schnell im Beantworten der Kommentare, das geht leider nicht immer sofort.
      Das geht sicher auch mit einem anderen Mehl. Dinkel, Buchweizen, Reismehl, das würde sicher gut funktionieren!

      Liebe Grüße
      Denise

      Hannah

      17.03.2019 um 23:10 Uhr

      Hallo Denise,
      das Rezept ist perfekt! Gebacken in 18er Herzspringform, dekoriert mit gemahlenen gefriergetrockneten Erdbeeren und Kuvertürenspritzern. Der Brownieteig ein Gedicht. Die mache ich wieder!
      Danke fürs Ertüfteln und viele Grüße von Hannah

      Denise

      24.03.2019 um 14:17 Uhr

      Ohh das freut mich sehr :) Lieben Dank für das Feedback!

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