11.08.2021 | Salate & Suppen

Salat Niçoise als absoluter Lieblingssalat

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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich diesen Salat schon für euch shooten möchte. Salat Niçoise gehört nämlich zu meinen absoluten Lieblingssalaten. Vor allem, wenn er so knallermäßig gut auf den Teller kommt wie dieser hier.
Ja, da muss ich mich mal kurz selbst loben. Heute also für euch mein Lieblingsrezept für den (welt-)berühmten Nizza-Salat.

 

Salat Nicoise mit Teller und Zutaten auf hellem Tisch

Teller Salat Nicoise mit Gabel

 

Was meinen Salat Niçoise von allen anderen unterscheidet? Wahrscheinlich überhaupt nicht viel. Zumindest was die Basis betrifft: Tomaten, Prinzessbohnen, Zwiebeln, Eier, Thunfisch und Oliven. Ja, all das kommt auch auf meinen Teller. Allerdings mit einer kleinen Ausnahme. Streng genommen sind es sogar zwei.
Denn während im klassischen Salad Niçoise hart gekochte Eier sowie Thunfisch aus der Dose landen, habe ich mich für wachsweich gekochte Eier sowie kurz angebratenen (frischen) Thunfisch entschieden. Die Premium-Variante quasi.

 

 

Viel Protein durch Eier und Thunfisch

 

Salat Niçoise ist übrigens ein richtiger Sattmachersalat. Nicht zuletzt wegen der Proteinbomben Ei und Thunfisch. Thunfisch kann aber noch so viel mehr.
Der (fette) Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin D. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für unseren Stoffwechsel, genauso wie für Haut und Haare. Apropos: Wenn du mehr über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Haut sowie Haaren wissen möchtest, hüpf doch mal rüber zu meinem Artikel. Vitamin D hingegen ist für ein gesundes Nervensystem unverzichtbar. 

Beim Kauf von Thunfisch unbedingt auf die Qualität achten. Ja, das muss an dieser Stelle gesagt werden. Entscheidend sind sowohl die Fangmethode als und die Fischart. Am besten auf die entsprechenden Siegel achten. 

 

Halloumi, Buchweizenbällchen oder Kichererbsen als Alternative

 

Gleiches gilt übrigens auch, wer zur Dose greifen möchte. Die meisten französischen Regionen sehen das tatsächlich so vor. Ist aber nicht mein Ding.
Wer weder Thunfisch aus der Dose noch frischen Thunfisch mag, kann diesen natürlich weglassen. Der Salat schmeckt pur ganz wunderbar. Ich kann mir dazu aber auch scharf angebratenen Halloumi oder Buchweizenbällchen vorstellen. Alternativ funktionieren bestimmt auch Kichererbsen ziemlich gut. Schließlich sind diese in der veganen Küche als Thunfisch-Ersatz bekannt und beliebt.

 

Salat Nicoise mit Petersilie, Oliven und Zitrone auf Tisch

 

Buntes Gemüse, Salat und Oliven sind ein Muss

 

Fehlt noch das Gemüse. Klassischerweise landen Tomaten, Paprika und rote Zwiebeln im Salat. Und damit Lieferanten für Vitamin A, Vitamin C und Lycopin. Dann auch noch Brechbohnen. Diese sind ebenfalls reich an (pflanzlichem) Eiweiß und Ballaststoffen. Römersalat überzeugt mit einem hohen Wassergehalt sowie ordentlich Vitamin C. Kartoffeln machen satt und Kapern sorgen für das gewisse Etwas. 

So weit die klassische Zubereitungsweise. Wer mag, kann seinen Salat jetzt natürlich mit allem toppen, was ihm lieb ist.
Ich denke da zum Beispiel an Süßkartoffeln, Feldsalat oder Artischocken. Aber auch Sauerampfer und Spargel (im Frühling) kann ich mir richtig gut vorstellen.

 

Damit ist dieser Salat Nicoise:

 

  • ein echter Sattmachersalat
  • herrlich erfrischend
  • super gesund
  • reich an Omega-3-Fettsäuren
  • eine Protein-Bombe
  • Urlaubserinnerung pur
  • besser als der Klassiker!

 

Das Original aus Nizza oder Paris?

 

Ein bisschen Angeberwissen noch zum Schluss: Der Name Nizza-Salat lässt ja eigentlich darauf schließen, dass der Salatklassiker aus Nizza kommt. Das stimmt aber nur zum Teil. Denn die ersten verschriftlichten Rezepte führen auf Paris zurück. So oder so ist Salat Niçoise ein ziemlich beliebter Salat der französischen Bistro-Küche.

Teller Salat Nicoise mit Besteck und Zutaten
Salat Niçoise
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    Salat Niçoise
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      Zutaten
      • 360 g frischer Thunfisch
      • 1 EL Olivenöl
      • 2 Eier
      • 200 g grüne Bohnen
      • 50 g Kapernäpfel
      • 200 g Cocktailtomaten
      • 2 rote Zwiebeln
      • 100 g schwarze Oliven in Ringe geschnitten
      • 2 Romana Salatköpfe
      • 300 g kleine Kartoffeln
      • frisches Basilikum und Petersilie
      Für das Dressing
      • 1 EL Zitronensaft
      • 3 EL Weißweinessig
      • 1 TL Senf
      • 2 EL Olivenöl
      • Salz, Pfeffer
      Portionen:
      Einheiten:
      Anleitungen
      1. Die kleinen Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Die Eier 10 Minuten hart kochen. Die Bohnen in kochendem Wasser kurz blanchieren, dann kalt abschrecken. Die gekochten Kartoffeln vierteln. Die Tomaten halbieren oder vierteln. Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Die Kapernäpfel halbieren. Den Salat grob zupfen.
      2. Die Zutaten für das Dressing verquirlen und mit dem Romana Salat vermischen.
      3. Den Thunfisch in einer Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten, ca. 2 Min. pro Seite. Kurz ruhen lassen, salzen und pfeffern. Dann in Streifen schneiden.
      4. Den Salat auf 2 Teller verteilen. Die restlichen Zutaten darauf verteilen. Die Eier pellen und halbieren, je ein Ei auf den Salat legen. Nochmal mit etwas Dressing beträufeln. Die Thunfischstreifen auf den Salat legen und zum Schluss mit frischem Basilikum und Petersilie bestreuen.

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      Kommentare

      Charlotte

      11.08.2021 um 09:39 Uhr

      Hach, wunderbar! Dein Rezept lässt mich direkt von meinem letzten Urlaub in Südfrankreich träumen, liebe Denise! Glitzernd blaues Wasser, flirrende Hitze und auf einer Terrasse mit Meerblick in einem der Bergdörfer den kühlen salade niçoise mit etwas frischem Baguette genießen – herrlich!
      Mit gebratenem Thunfisch stelle ich ihn mir noch besser vor als das Original und werde den Salat definitiv zubereiten, wenn es nochmal wärmer wird.

      Denise

      14.08.2021 um 14:33 Uhr

      Das klingt wirklich herrlich. Ein Glas kalter Weißwein noch dazu – pures Urlaubsglück.
      Das Wetter wird ja wieder, da ist doch der perfekte Zeitpunkt gekommen :)

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